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Podiumsteilnehmende der heutigen ExtraSchicht PK: v.l.n.r. Matthias Bohm, Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Oliver Wittke, Axel Biermann, Garrelt Duin und Sandra Nierfeld. Funktionsbezeichnungen siehe Anhang. (Bild: Jannik Hanf)

Pressemitteilung

Das Ruhrgebiet leuchtet wieder: ExtraSchicht 2026 – Das Programm steht

Am 27. Juni 2026 lädt die ExtraSchicht erneut zur Nacht der Industriekultur ein und verbindet Industriegeschichte und Orte der Kreativwirtschaft, öffnet Hallen, Parks und Quartiere für eine Nacht voller Musik, Akrobatik, Licht und Humor. An 40 Orten in 18 Städten zeigen Künstler:innen, Start ups und Kulturakteur:innen, wie eng Tradition und neue Ideen zusammengehören – eine Entdeckungstour durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region.

Stunts, Flammen, Fontänen – die spektakuläre Seite der ExtraSchicht 2026

Die ExtraSchicht 2026 zeigt das Ruhrgebiet wieder von seiner spektakulären Seite. Im Landschaftspark Duisburg Nord steht die Flic Flac Motorbike Show für atemberaubende Stunts und Nervenkitzel. Im LWL Museum Zeche Hannover in Bochum lodert eine furiose Steampunk- Feuershow auf, während im BernePark  Bottrop der Feuerzirkus Relight my Fire das Publikum in die Welt von Jules Verne entführt. Zwischen Backstein und Stahl bieten das CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten sowie das CreativRevier Heinrich Robert in Hamm eine Mischung aus Akrobatik, Tanz und Livemusik. Im LWL Museum Henrichshütte in Hattingen tritt anstelle von Feuer das Element Wasser in den Vordergrund – mit einer Wassershow, die eindrucksvolle Fontänen, Licht und Musik zu einer stimmungsvollen Inszenierung vereint.

Humor trifft Hochofen – Comedy und Musik in Industriekulisse

Auch der Humor kommt bei der ExtraSchicht 2026 nicht zu kurz. Im LWL-Museum Zeche Hannover sorgen Helmut Sanftenschneider, René Steinberg und Kevin O’Neil für ein außergewöhnliches Comedy-Programm. Auch Maxi Gstettenbauer ist mit einer Comedy-Show im Landschaftspark Duisburg-Nord vertreten. Auf Rheinpreußen Schacht IV in Moers treffen Chöre und das Comedy-Duo Emmi & Willnowsky aufeinander – hier verbindet sich Humor mit Musik zu einem unterhaltsamen Abend, der in einem musikalischen Feuerwerk gipfelt.

Leuchtende Nächte – Lichtkunst und Pyroshows über dem Ruhrgebiet

Im Deutschen Bergbau-Museum Bochum genießen Besucher:innen eine Lasershow mit Musik, im CreativQuartier Fürst Leopold sorgt ein Höhenfeuerwerk am Förderturm für leuchtende Akzente. Auf der LWL-Museum Zeche Zollern bildet eine große Feuershow das spektakuläre Finale. Das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein verwandelt sich mit dem Videomapping GLOW! in eine begehbare Lichtinstallation, während im Amphitheater Nordsternpark in Gelsenkirchen eine Laser- und Pyroshow die Industriekulisse in Szene setzt. Auf Schlägel & Eisen in Herten bringen Live Musik, DJ-Sets und eine kombinierte Feuer- und Pyroshow den Standort zum Leuchten. Und wenn die Dunkelheit auf dem Zukunftsstandort Zeche Ewald in Herten hereinbricht, beginnt die „Schicht im Licht“ –mit einem musikalischen Feuerwerk, das Himmel und Förderturm gleichermaßen erstrahlen lässt.

Erstmals dabei: Vier neue Standorte bereichern das Programm

Die ExtraSchicht 2026 gewinnt mit vier neuen Standorten weitere Facetten hinzu.

In Bochum ist erstmals die international tätige Galerie Ruttkowski;68 vertreten. Im Umfeld der Galerie lagen einst bedeutende Zechen wie General und Flora – heute steht der Standort beispielhaft für Bochums Wandel von der Industrie- zur Kultur-, Wissenschafts- und Dienstleistungsstadt. Gezeigt werden Arbeiten von Gregor Hildebrand, der mit Kassettenbändern und Schallplatten arbeitet; zusätzlich gibt es halbstündliche Führungen durch die Ausstellung. Begleitet wird das Programm von Musik des Schlegel DJ Teams, Lichtinstallationen und einem gastronomischen Angebot im Innenhof.

Der Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen öffnet seine Labore und Werkstätten und macht aktuelle Forschung sichtbar. Besucher:innen erhalten Einblicke in Themen wie Wasserstofftechnologien, Robotik und Künstliche Intelligenz – eine Verbindung von Wissenschaft, Neugier und Zukunft.

In Gelsenkirchen werden mit der Heilig-Kreuz-Kirche und dem Quartier Bochumer Straße zwei eng verbundene Orte Teil der ExtraSchicht. Zwischen Gründerzeitfassaden, Ateliers und Urban-Art-Kulissen präsentiert ein Video-Mapping in der Kirche das Zusammenspiel von Architektur, Klang und Licht, während im Viertel Musik, Kreativräume und Gastronomie das Bild eines Stadtteils im Wandel zeichnen.

Das Theater Oberhausen ergänzt als weiterer Neuzugang das Programm. Es öffnet Werkstätten, Maske und Kostümfundus und zeigt Ausschnitte aus seiner aktuellen Arbeit. Im Containerdorf des Urban Arts Ensembles stehen Tanz, Musik und Performance im Mittelpunkt; eine Lichtprojektion auf die Fassade markiert den Abschluss eines vielfältigen Abends.

Sieben Rückkehrer – prägende Orte der ExtraSchicht wieder dabei

Nach einer Pause kehren 2026 sieben Spielorte zurück, die die ExtraSchicht über viele Jahre mitgeprägt haben.

In Dortmund wird der Zechenbahnhof Mooskamp wieder zur Bühne für Weltmusik und Humor – inklusive Fahrten im historischen Straßenbahn-Oldtimer über den illuminierten Brückenzug der IGA 2027. Die Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck lässt mit Swing, Live- Musik und Führungen das Lebensgefühl der 1920er-Jahre aufleben. Im Zechenpark Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort treffen Kunst, Musik und Mitmachaktionen auf industrielle Geschichte, während auf Schlägel & Eisen in Herten Pyroshows, Konzerte und Ausstellungen neue Perspektiven auf das ehemalige Zechengelände eröffnen. In Mülheim an der Ruhr feiern gleich drei Orte ihr Comeback: Die Stadthalle öffnet ihre Türen mit Führungen, musikalischen Beiträgen und einer Kopfhörer-Party zum Abschluss. Die Wolfsburg bietet einen ruhigen Gegenpol mit Musik, Gesprächen und künstlerischen Impulsen inmitten des Stadtwalds. Und im Theater an der Ruhr führen Rundgänge hinter die Kulissen; eine Ausstellung, Hörstationen und Lichtinszenierungen im Park runden das Programm ab.

Zwischen Zügen und Beats: Hauptbahnhöfe werden zur Bühne

Wenn die Empfangshalle zur Bühne wird: Vier aufstrebende Acts aus Nordrhein-Westfalen präsentieren am Bochumer Hauptbahnhof ihre aktuellen Sounds und geben einen Einblick in die musikalische Vielfalt der Region. Mit Spotlight.NRW wird der Bahnhof zum Kulturort und zur Bühne für die möglichen Stars von morgen.

Am Essener Hauptbahnhof wird Alltägliches zu Musik: Nachwuchskünstler:innen verwandeln Geräusche von Gleisen und Shops in Pop und Indie-Sounds und präsentieren ihre Tracks live auf der Bühne. Das Abschlusskonzert ihres Kreativprojekts zeigt, wie aus vertrauten Klängen neue musikalische Perspektiven entstehen – ein ungewöhnlicher Blick auf den Bahnhof als Ort voller Rhythmus und Bewegung.

Grubenhelden entwirft exklusive ExtraSchicht - Kollektion

Zur ExtraSchicht 2026 bleibt das besondere ExtraSchicht-Gefühl weit über die Nacht hinaus erlebbar: Gemeinsam mit dem Modelabel Grubenhelden entsteht eine exklusive Streetwear-Kollektion. Die Designs übertragen die Geschichte und Werte des Ruhrgebiets in die Gegenwart. Inspiriert von ehemaligen Bergwerken und Industriestätten steht das ikonische Fördergerüst im Mittelpunkt – als reduziertes, prägnantes Symbol für Zusammenhalt, Ehrlichkeit und gelebte Gemeinschaft.

Die ExtraSchicht App 2026 informiert und navigiert

Nach ihrem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr steht die ExtraSchicht‑App 2026 erneut als digitaler Begleiter zur Verfügung. In Kooperation mit „rausgegangen“ bündelt sie das gesamte Programm aller Spielorte übersichtlich an einem Ort. Eine interaktive Karte zeigt Standorte, Busverbindungen und – mit einem Ampelsystem – die aktuelle Auslastung der Spielorte. Nutzer:innen können Favoriten speichern, eine persönliche Route planen und so ihren Abend individuell gestalten. Hier geht es zur App: https://rausgegangen.de/specia...

Spielort-Hopping mit dem Shuttlebus

Das innovative Mobilitätskonzept der ExtraSchicht eröffnet den Gästen die Möglichkeit, mühelos zwischen den verschiedenen Standorten und Städten zu wechseln. Das Mobilitätsangebot beinhaltet über 150 kostenlose Shuttlebusse, die am Veranstaltungstag im 15 - 30 Minuten Takt von 18:00 bis 2:00 Uhr am Folgetag verfügbar sind sowie freie Fahrt im ÖPNV im Tarifraum des VRR und des Teilbereichs Münsterland – Ruhr-Lippe (2. Klasse) ganztägig am Veranstaltungstag und bis 7:00 Uhr am Folgetag.

Ticketinfos

Der Vorverkauf startet am 21. Mai 2026.Tickets kosten 22 €, ermäßigt 17 €. Inhaber:innen der RUHR.TOPCARD (an ausgewählten Vorverkaufsstellen/Online) sowie der ruhrkultur.card (nur im Online-Shop) zahlen bis zum 26. Juni nur 11 €. An der Abendkasse am 27. Juni kostet das Ticket 25 €, ein Spielort-Ticket für einen Standort ist für 15 € erhältlich. Weitere Infos und Tickets unter: www.extraschicht.de/tickets

Die Ruhr Tourismus GmbH ist Projektträger der ExtraSchicht und verantwortlich für das Projektmanagement. Die Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Gefördert wird die ExtraSchicht 2026 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der RAG-Stiftung sowie der RAG Montan Immobilien GmbH.

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Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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  • T‑Shirt und Kosmetiktasche aus der Kollektion „Grubenhelden x ExtraSchicht“, entworfen von Grubenhelden; Model Lea B.
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  • Noah L. trägt ein T‑Shirt aus der Kollektion „Grubenhelden x ExtraSchicht“ und steht in der Maschinenhalle Zweckel.
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