Pressemitteilung —
Tag der Trinkhallen 2026: 33 Programmbuden und viele Mitmachbuden feiern die Budenkultur im Ruhrgebiet
Fünfte Ausgabe des Kultformats mit Musik, Kleinkunst, Fußball, Hip-Hop, Weltmusik, Mitmachaktionen sowie Rad- und Wanderrouten von Bude zu Bude
Gelsenkirchen/Ruhrgebiet, 16. Juli 2026
Am 29. August 2026 wird im Ruhrgebiet wieder „anne Bude“ gefeiert: Beim Tag der Trinkhallen werden Trinkhallen im gesamten Revier zu Bühnen und Eventlocations. Von 15 bis 22 Uhr erwartet Besucher:innen ein vielfältiges Programm direkt an der Bude – niedrigschwellig, nahbar und bei freiem Eintritt.
Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr 33 kuratierte Programmbuden in zahlreichen Städten des Ruhrgebiets. Ergänzt wird das offizielle Programm durch viele weitere Mitmachbuden, die mit eigenen Aktionen, Ideen und Angeboten Teil des Tages werden. So entsteht ein dezentrales Kultur- und Nachbarschaftsfest, das die Trinkhallen als Orte der Begegnung, regionalen Identität und Alltagskultur sichtbar macht.
„Der Tag der Trinkhallen zeigt das Ruhrgebiet von einer besonders authentischen Seite: nahbar, urban, vielfältig und direkt im Alltag der Menschen. 2026 findet das Format zum fünften Mal statt. Das zeigt, dass der Tag der Trinkhallen etabliert ist und touristisch wie kulturell eine hohe Relevanz für die Region hat“, sagt Axel Biermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr Tourismus GmbH.
33 Programmbuden in zahlreichen Städten
Die 33 Programmbuden verteilen sich unter anderem auf Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Recklinghausen. Das Programm ist in mehrere Sparten gegliedert:
- Elektronische Musik & Hip-Hop
- Fußball
- Gemischte Tüte mit Film und Spoken Words
- Bühne frei / Kleinkunst
- Musik: Poplounge
- Musik: Weltmusik
- ENERGY-Bude / DJ-Programm
Kuratiert wird das Programm von erfahrenen Kulturmacher:innen und Szenekenner:innen, darunter Uwe Muth, Ben Redelings, Gerrit Nicolas Rüter, Florian Stein / Pottpoesie, Kazım Çalışgan, Nicole Winkelkötter und Steffen Korthals / DJ Dash, Jupp Götz sowie ENERGY NRW.
Programmhöhepunkte von Hip-Hop bis Weltmusik
An der Historischen Trinkhalle – Kiosk Mummel in Gelsenkirchen erwartet Besucher:innen in der Sparte Bühne frei / Kleinkunst ein Programm aus Live-Musik, Comedy, Kabarett und Mentalmagie. Mit dabei sind unter anderem Sebastian Dey, Kolja Bicker, Vera Deckers, Aydin Isik, Ill-Young Kim, Özgür Cebe und Sven Heubes.
Elektronische Musik und Hip-Hop bringen Club- und Subkultur direkt an die Bude: Am Kult Kiosk in Bochum wird Altenbochum zur Hip-Hop-Blockparty. An der Alsenbude in Bochum stehen Soul, Funk, Jazz, Disco, Global Sounds und House im Mittelpunkt. Finibaggies bringt dort eine female Perspektive auf tanzbare Sounds ein.
Ein weiterer junger Programmakzent ist Oli’s Büdchen / Kiosk am Ebertbad in Oberhausen. Die Bude wurde per Voting bei ENERGY NRW als Programmbude aufgenommen und wird zur ENERGY-Bude. DJ Alpakabuddy bringt dort energiegeladene Sets, aktuelle EDM-, Club- und Festival-Tracks, Singalong-Klassiker und moderne Mashups an die Trinkhalle.
Auch Fußballkultur ist fest im Programm verankert: An der TabakBörse – Mikes Kult Corner in Gelsenkirchen wird Schalke-Fieber live erlebbar – mit einer Live-Folge des Podcasts „Blauer Salon“ und Stefan Barta mit Quizformaten und musikalischen Akzenten. Am Kiosk 18 in Essen treffen Fußball-Talk, Quiz, Musikkabarett und Fußball-Cartoons aufeinander.
In Duisburg wird Husemanns Büdchen zur Bühne für Nachwuchstalente: Pottpoesie präsentiert dort einen Newcomer-Wettbewerb für Musik und Text / Poetry. Talente treten mit Texten und Songs gegeneinander an, das Publikum entscheidet live per Applaus.
Weitere Highlights sind Retro-Gaming an Heikes Kiosk in Herne, die Poetry Disco am Vintage Kiosk in Recklinghausen, Weltmusik mit Jazz With a Turkish Touch am Büdchen am Stadtgarten in Bochum, griechische Klänge mit Fevronia am Bredeneyer Treff in Essen sowie Cosmic Jazz und westafrikanische Rhythmen an der Trinkhalle Esra Akca in Oberhausen.
Mitmach-Buden: Eigene Ideen ausdrücklich erwünscht
Neben den 33 kuratierten Programmbuden lebt der Tag der Trinkhallen auch von den vielen Mitmach-Buden im gesamten Ruhrgebiet. Sie gestalten den Tag mit eigenen Beiträgen und zeigen, wie vielfältig Budenkultur sein kann.
Die Aktionen können ganz unterschiedlich aussehen: Grillstand, Kickerturnier, kleine Tombola, Musikbeitrag, Gesangseinlage, Straßenmalaktion, Waffelstand, Nachbarschaftstreff oder ein eigenes kleines Kulturprogramm. Entscheidend ist nicht die Größe der Aktion, sondern der Charakter der Bude und die Begegnung vor Ort.
Die Teilnahme als Mitmach-Bude ist kostenlos. Die Buden organisieren und finanzieren ihr eigenes Programm selbst; Einnahmen aus verkauften Speisen und Getränken bleiben bei den Betreiber:innen. Alle teilnehmenden Buden erhalten ein kostenloses
Branding-Kit mit Dekomaterial und werden auf der Website des Tag der Trinkhallen vorgestellt.
Nachhaltig von Bude zu Bude: Rad- und Wanderrouten
Auch 2026 spielt nachhaltige Mobilität eine zentrale Rolle. Der Fokus liegt auf individueller Fortbewegung mit dem Rad oder zu Fuß. Von der RTG ausgearbeitete Rad- und Wanderrouten verbinden Programmbuden, Mitmachbuden, Stadtteile, Grünräume, Industriekulisse, Murals und Kunst im öffentlichen Raum.
Zu den Routen zählen unter anderem:
- Wanderroute Bochum: Murals & Büdchen – 7,7 km
- Wanderroute Dortmund: Dortmunder Büdchenwanderung – ca. 7,8 km
- Radroute Duisburg: Büdchenrundfahrt – 36,7 km
- Radroute Essen / Bottrop: Essener Nordschleife – 33,3 km
- Radroute Essen Süd: Essener Südschleife – 24,3 km
- Radroute Herne – Gelsenkirchen – Recklinghausen – 38,3 km
- Radroute Oberhausen / Mülheim: Oberhausener Runde – 15,9 km
- Radroute Essen – Wattenscheid – 31,9 km
- Radroute Herne – Castrop-Rauxel – 23,4 km
„Die Trinkhalle ist im Ruhrgebiet weit mehr als ein Ort für den schnellen Einkauf. Sie ist Treffpunkt, Nachrichtenbörse und für viele Menschen ein Stück Heimat. Genau deshalb passt der Tag der Trinkhallen so gut zu dieser Region: Er macht sichtbar, was das Leben im Ruhrgebiet ausmacht– Nähe, Vielfalt und Begegnung. Mit den Rad- und Wanderrouten kann man den Tag zugleich für eine kurzweilige Entdeckungstour von Bude zu Bude nutzen“, sagt Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbandes Ruhr.
Veranstalter und Förderung
Der Tag der Trinkhallen ist ein Kulturformat der Ruhr Tourismus GmbH. Gefördert wird das Projekt durch den Regionalverband Ruhr sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Brost-Stiftung.
Weitere Informationen zum Programm, zu den Buden und zu den Routen gibt es unter: www.tagdertrinkhallen.ruhr
Pressekontakt: Nina Dolezych | n.dolezych@ruhr-tourismus.de | 0208 899 59 152
Hinweis an die Redaktionen: Bilder aller 33 Programmbuden finden Sie hier: https://presse.ruhr-tourismus....
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Ruhr Tourismus GmbH (RTG):
Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region.
Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG: