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Auszubildende schätzen die betriebliche Altersversorgung. Foto: Benito Barajas/SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag

Auszubildende wollen betriebliche Altersvorsorge: Matching-Modelle machen die Betriebsrente attraktiv

(Juli/August 2026) Der deutsche Ausbildungsmarkt befindet sich nach wie vor in einer angespannten Lage. Im vergangenen Jahr blieben über 54.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Besonders betroffen sind Branchen wie Handwerk, Gastronomie und Lebensmittelhandwerk.

Die Ursachen sind vielfältig und reichen vom demografischen Wandel bis hin zu der Tatsache, dass Bewerber und Ausbildungsprofile schlichtweg nicht zusammenpassen. In manchen Regionen konnte fast jeder dritte angebotene Ausbildungsplatz nicht besetzt werden.

In diesem intensiven Wettbewerb um Nachwuchskräfte versuchen viele Arbeitgeber, mit zusätzlichen Leistungen zu überzeugen. In die Waagschale geworfen werden beispielsweise Jobtickets, Weihnachtsgeld oder flexible Arbeitszeiten. Doch diese Strategie geht nur bedingt auf. So zeigen aktuelle Studien, dass für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber Tätigkeitsinhalte oder auch das Gehalt weitaus entscheidender sind. Eine Ausnahme unter den Zusatzleistungen bildet aber die betriebliche Altersversorgung (bAV). Auf sie legt Befragungen zufolge fast die Hälfte der jungen Menschen Wert. Dagegen bietet nur rund jeder fünfte Betrieb diese in seinen Stellenanzeigen an. Hier haben Unternehmen eine gute Chance, sich von der Konkurrenz abzuheben. Darauf weist die SIGNAL IDUNA Gruppe hin.

Viele Betriebe scheuen die Kosten einer rein arbeitgeberfinanzierten bAV. Bewerber wiederum sehen oft die fast ausschließlich arbeitnehmerfinanzierte Variante über Entgeltumwandlung kritisch. Hier zeigen sogenannte „Matching-Modelle“ eine kreative und besonders wirksame Lösung auf. Das Prinzip ist einfach und motivierend: Der Betrieb stockt den mittels Entgeltumwandlung erbrachten Sparbeitrag des Auszubildenden auf, und zwar über den ohnehin gesetzlich festgelegten Arbeitgeberzuschuss hinaus.

Eine gängige Variante ist der feste prozentuale Zuschuss. Hier beteiligt sich der Arbeitgeber zum Beispiel mit einem Zuschuss von 50 Prozent des jeweiligen Umwandlungsbetrages: also beispielsweise mit 50 Cent für jeden Euro, den der Auszubildende selbst in seinen bAV-Vertrag investiert. Dies schafft einen starken Anreiz, da der eigene Beitrag direkt und spürbar vermehrt wird. Eine andere Möglichkeit ist ein Kombinationsmodell, bei dem der Betrieb einen festen Grundbetrag für jeden Auszubildenden leistet und zusätzlich die Eigeninitiative durch einen weiteren Zuschuss belohnt. So wird eine Basisversorgung für alle geschaffen, während Eigenengagement noch stärker honoriert wird. SIGNAL IDUNA weist darauf hin, dass dies für Unternehmen oft kostenneutraler ist als gedacht: Die Zuschüsse sind Betriebsausgaben und können durch die Ersparnis bei den Sozialversicherungsbeiträgen teilweiserefinanziert werden.

Um als Betrieb ein solches Vorsorgekonzept einzuführen, braucht es mehr als nur ein passendes Produkt, sondern auch inhaltliche Unterstützung. Hier empfiehlt SIGNAL IDUNA, sich kompetente Partner ins Boot zu holen. Es geht darum, zum einen flexible und renditestarke Produktlösungen zu finden, die dem Wunsch der jungen Generation nach Sicherheit und Wertsteigerung entsprechen. Zum anderen entscheidend ist aber auch die Begleitung bei der Verwaltung und vor allem bei der Kommunikation.

Es gilt, die Vorteile der bAV klar und verständlich zu vermitteln. So kann sie zu einem strategischen Instrument werden, um die dringend benötigten Fachkräfte von morgen zu gewinnen und langfristig an den Betrieb zu binden.

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