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Es lohnt sich, schon frühzeitig über eine private Pflegezusatzversicherrung nachzudenken. Foto: MEV

Blog-Eintrag -

Pflegekosten steigen weiter: Frühzeitige private Vorsorge lohnt

(März 2026) Das Risiko, später einmal pflegebedürftig zu werden, steigt zwar mit dem Alter, ist aber auch bereits für junge Menschen durchaus real. Um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und hohen Kosten im Fall der Fälle entgegenzuwirken, lohnt sich eine private Pflegezusatzversicherung.

Die Kosten für die stationäre Pflege steigen unaufhaltsam und stellen Pflegebedürftige und deren Familien vor massive finanzielle Herausforderungen. Schließlich ist die Differenz zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den Leistungen der Pflegepflichtversicherung aus eigener Tasche zu zahlen. Laut einer aktuellen Studie des Verbandes der Ersatzkassen beträgt dieser Eigenanteil für Pflegebedürftige mit Pflegegrad zwei bis fünf im ersten Jahr ihres Heimaufenthalts monatlich mehr als 3.200 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 261 Euro. In acht Bundesländern beläuft sich dieser Eigenanteil bereits auf über 3.500 Euro für das erste Pflegejahr.

Hauptgrund für die Kostenexplosion sind die gestiegenen Personal- und Investitionskosten sowie die Preise für Unterkunft und Verpflegung. Allein der sogenannte einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE), den die Bewohner für die reine Pflege und Ausbildung selbst tragen müssen, ist im vergangenen Jahr um 12,6 Prozent gestiegen und macht mit 1.685 Euro den größten Teil der Kosten aus.

Um im Pflegefall finanziell abgesichert zu sein, ist eine private Pflegezusatzversicherung dringend zu empfehlen. Mit den Tarifen PflegeSTART und PflegeTOP von SIGNAL IDUNA beispielsweise erhalten Versicherte für jeden Tag, den sie auf Pflege angewiesen sind, das vereinbarte Pflegetagegeld. Beide Tarife leisten unabhängig davon, ob man zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist. Der eingeschlossene Assistance-Service hilft beispielsweise dabei, schnellstmöglich einen Heimplatz zu bekommen, in allen Belangen rund um das Thema Pflege beraten zu werden oder eine Pflegeschulung für Angehörige zu organisieren.

Einen Grundschutz, der zudem mit 60 Euro im Jahr staatlich gefördert wird, bietet der Tarif PflegeBAHR. Dieser kann mit dem Aufbauprodukt PflegeBAHRPLUS auch um Leistungen wie Assistance und eine zusätzliche Einmalzahlung in Höhe des dreifachen Monatssatzes ab Pflegegrad vier erweitert werden.

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