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Sicher in die Saison: Risiken beim Radeln und Wandern clever managen
(Juni 2026) Derzeit haben Radfahren und Wandern Hochsaison. Doch bevor man die Freude an der Bewegung unter freiem Himmel genießt, sollte man seinen Versicherungsschutz überprüfen. Das empfiehlt die SIGNAL IDUNA Gruppe.
75 Prozent aller meldepflichtigen Unfälle ereignen sich in der Freizeit, fallen also nicht in den Leistungsbereich der gesetzlichen Unfallversicherung. Ein Umstand, der oft unterschätzt wird.
Die steigende Beliebtheit des Fahrrads, sei es als Sportgerät oder Alltagsbegleiter, spiegelt sich auch in den Unfallzahlen wider. Allein die Zahl der Fahrradunfälle mit Personenschaden liegt jährlich im hohen fünfstelligen Bereich. Eine nicht zu vernachlässigende Ursache dafür sind technische Mängel, die durch einen einfachen Frühjahrs-Check vermeidbar wären. Ein besonderes Augenmerk verdienen dabei die einwandfreie Funktion der Bremsanlage und eine intakte Beleuchtung, die auch bei Tageslicht die Sichtbarkeit entscheidend verbessert. Ebenso wichtig ist der korrekte Reifendruck, der sowohl die Fahrstabilität als auch den Bremsweg optimiert. Helle Kleidung und ein Helm komplettieren die Sicherheitsausrüstung und können die Folgen eines Sturzes drastisch reduzieren.
Ähnliche Sorgfalt ist beim Wandern geboten. Die Alpenvereine verzeichnen jährlich mehrere tausend Notfälle, die auf Stürze oder Erschöpfung zurückzuführen sind. Eine vorausschauende Tourenplanung ist daher Pflicht. Dazu gehört die Wahl einer Route, die der eigenen körperlichen Verfassung entspricht, sowie die passende Ausrüstung. Festes, knöchelhohes Schuhwerk minimiert das Risiko von Bänderverletzungen auf unebenem Terrain. Wetterfeste Kleidung und ein ausreichender Wasservorrat schützen vor den Auswirkungen plötzlicher Wetterumschwünge oder unerwarteter Anstrengungen.
Da die gesetzliche Unfallversicherung ihren Schutz auf den Arbeitsplatz und den direkten Arbeitsweg beschränkt, entsteht in der Freizeit eine Versorgungslücke. Die finanziellen Konsequenzen eines Unfalls, etwa durch Verdienstausfall, notwendige Umbaumaßnahmen oder langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen, müssen privat getragen werden.
Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücke. Sie greift weltweit und rund um die Uhr, um die wirtschaftlichen Folgen eines Freizeitunfalls abzufedern. Das umfasst von Bergungskosten nach einem Sturz in den Bergen bis hin zu Kapitalleistungen bei Invalidität. Ebenfalls in Versicherungsportfolio gehört eine private Haftpflichtversicherung, die einspringt, wenn man durch Fahrlässigkeit Dritte schädigt.