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Blog-Eintrag -

Unfallfaktor tiefstehende Sonne: Fahrweise anpassen

(September 2016) Spricht man über witterungsbedingte Verkehrsunfälle, denkt man in erster Linie an Unfälle infolge von Nebel, Eisglätte oder Starkregen. Doch laut Statistik waren bei zwei Dritteln dieser Unfallereignisse blendende Sonnenstrahlen die Ursache. Darauf macht die SIGNAL IDUNA aufmerksam.

Das goldene Sonnenlicht im Spätsommer und Frühherbst ist schön anzusehen, doch nicht ohne Tücken. Denn besonders morgens und abends macht sich der schon deutlich niedrigere Sonnenstand bemerkbar. Häufig blendet die tiefstehende Sonne dann trotz heruntergeklappter Sonnenblende. Damit wird es schwierig, Gegenverkehr, Radfahrer und Fußgänger, aber auch Ampeln oder Lichtzeichen an Bahnübergängen rechtzeitig zu erkennen.

Besonders gefährlich: Bricht die tiefstehende Sonne beispielsweise zwischen Bäumen oder Gebäuden hervor, ist so mancher Auto- oder Motorradfahrer für Sekunden stark geblendet. Sekunden, in denen er komplett im Blindflug unterwegs ist, bis sich das Auge an die Lichtverhältnisse gewöhnt hat. Gleiches gilt beispielsweise auch bei raschem Hell-Dunkel-Wechsel etwa in Baumalleen.

Jetzt ist es umso wichtiger darauf zu achten, dass die Scheiben, respektive das Helmvisier sauber sind. Während leichte Verschmutzungen bei „normalem“ Licht die Sicht nicht beeinträchtigen, sorgen sie bei tiefstehender Sonne für eine irritierende Streuwirkung. Für Autofahrer gilt, die Scheibenwischer regelmäßig zu säubern und auszutauschen, wenn sie abgenutzt sind. Um den Schmutzablagerungen auf der Scheibe wirkungsvoll zu begegnen, ist ein geeignetes Reinigungsmittel für die Scheibenwaschanlage sinnvoll.

Selbstverständlich sein sollte sowieso immer ein ausreichender Sicherheitsabstand und eine den Witterungsverhältnissen angepasste Fahrweise. Steht die Sonne im eigenen Rücken, muss man beispielsweise immer damit rechnen, dass der Gegenverkehr geblendet wird. Ist die Blendwirkung zu stark, sollte man lieber anhalten und auf bessere Sichtverhältnisse warten.

Wenn es kracht, weil man beispielsweise aufgrund der tiefstehenden Sonne eine rote Ampel überfahren hat, zählt dies nicht als Ausrede, so die SIGNAL IDUNA. Gerichte und Versicherungen werden bei sonnenbedingten Fahrfehlern analog zu beispielsweise Nebelunfällen zumeist grobe Fahrlässigkeit erkennen: Laut Straßenverkehrsordnung ist der Fahrer verpflichtet, seine Fahrweise den Witterungs- und Sichtverhältnissen anzupassen.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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1999 fusionierten die 1907 gegründeten Dortmunder SIGNAL Versicherungen mit der Hamburger IDUNA NOVA Gruppe, gegründet 1906, zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein, Hamburg, schloss sich 2009 dem Gleichordnungskonzern an. Die Konzern-Obergesellschaften sind genossenschaftlich organisiert. Als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit orientieren sie sich primär am Interesse ihrer Mitglieder, also der Versicherten.

Unter dem Dach der SIGNAL IDUNA finden sich auch Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst sowie ein komplettes Angebot an modernen Finanzdienstleistungen. Dazu gehören Bausparprodukte, Immobilienfinanzierungen, Investmentanlagen und Bankdienstleistungen. Die Kernkompetenz der Gruppe liegt in der Absicherung aller Lebensrisiken der privaten Haushalte und in der maßgerechten Risikodeckung für die Betriebe der mittelständischen Wirtschaft.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von etwa 5,6 Milliarden Euro. Mit rund 62 Milliarden Euro Vermögensanlagen verfügt die Gruppe über eine beachtliche Finanzkraft. Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

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Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
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