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Unterschätzte Versorgungslücke: Berufsunfähigkeit – kein Thema für alte Leute
(Juni 2026) Das Risiko, den eigenen Beruf nicht mehr ausüben zu können, wird gerne verdrängt. Nicht einmal jeder Zweite hat entsprechende Vorkehrungen gegen die finanziellen Auswirkungen einer Berufsunfähigkeit getroffen. Dabei trifft es laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jeden Vierten im Laufe seines Arbeitslebens.
Aktuelle Zahlen des Analysehauses Morgen & Morgen zeigen einmal mehr, dass nicht Unfälle das größte Risiko darstellen, sondern nach wie vor psychische Erkrankungen. Burn-out oder Depressionen sind seit Jahren die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Fast 40 Prozent aller Leistungsfälle in der privaten Versicherungswirtschaft ging 2024 auf das Konto von Nerven und Psyche– mit steigender Tendenz. Gerade in den jüngeren und mittleren Altersgruppen bis 50 Jahre sind psychische Leiden der ausschlaggebende Grund für den unfreiwilligen Ausstieg aus dem Berufsleben. Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates, wie Rückenleiden, folgen an zweiter Stelle, gefolgt von Krebserkrankungen.
Das bedeutet, dass Berufsunfähigkeit kein Thema ist, das nur körperlich schwer arbeitende Menschen oder ältere Jahrgänge betrifft. Das durchschnittliche Alter bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit liegt laut aktuellen Erhebungen bei nur 47 Jahren.
Wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, steht oft vor existenziellen finanziellen Problemen. SIGNAL IDUNA macht darauf aufmerksam, dass die staatliche Absicherung den Einkommensverlust nur unzureichend auffängt. Wer nach 1961 geboren wurde, erhält die volle Erwerbsminderungsrente nur, wenn eine Arbeitsfähigkeit von weniger als drei Stunden täglich attestiert wird. Wohl gemerkt: Die Absicherung greift erst bei Arbeits- und nicht schon bei Berufsunfähigkeit. Für Neuzugänge lag diese Rente 2024 bei durchschnittlich knapp 1.200 Euro im Monat– eine Summe, die den gewohnten Lebensstandard nicht sichern kann. Zudem wird fast die Hälfte der Anträge auf Erwerbsminderungsrente zunächst abgelehnt, was die Betroffenen zusätzlich unter Druck setzt.
Daher wird private Vorsorge zur essenziellen Daseinsfürsorge. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise sichert das Einkommen und damit die finanzielle Unabhängigkeit. SIGNAL IDUNA bietet nicht nur die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung an, sondern auch eine Grundfähigkeitsversicherung. Sie leistet bei Verlust grundlegender Fähigkeiten wie Gehen, Hören oder auch die Nutzung eines Smartphones und öffentlichen Verkehrsmitteln.