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Pressemitteilung -

6.00 Uhr-Meldung: Warnstreik bremst Nahverkehr in Augsburg ganztags fast vollständig aus

  • Nur wenige Busse und Straßenbahnen im Einsatz
  • Umstieg auf AVV-Busse und Regionalbahnen
  • Alle swabi-Räder für alle kostenlos nutzbar

Wegen des Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaften Verdi und die Nahverkehrsgewerkschaft alle Beschäftigten im Verkehrsbereich der swa heute (19.02.2026) aufgerufen hat, ist der Nahverkehr in Augsburg weitgehend zum Erliegen gekommen. Von den rund 140 Bussen und Straßenbahnen, die ab dem frühen Morgen normalerweise ausrücken, sind nur zwei Straßenbahnen und fünf Busse auf den lokalen Linien 21 im Bärenkeller, 24/25 in Haunstetten und 38 in Göggingen/Inningen/Bergheim ausgerückt. Diese Linien sind zum Teil an private Busunternehmen vergeben, die nicht bestreikt werden.

Die swa bitten die Fahrgäste auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, wenn möglich auf die Busse des AVV oder auf die Regionalbahnen. Dort muss mit einem deutlich erhöhten Fahrgastaufkommen gerechnet werden. Außerdem kann die gesamte Flotte von 940 Fahrräder des Leihradsystems swabi der swa mit der App kostenlos genutzt werden, jeweils bis zu einer halben Stunde auch mehrmals am Tag. Das Angebot gilt für bestehende Nutzer ebenso wie für Neukunden. Einfach die swabi-APP herunterladen, registrieren und den QR-Code an einem freien Fahrrad scannen, um das Rad zu entsperren. Nach der Fahrt das Rad an einem der in der APP angezeigten Haltepunkte abstellen und über die APP verschließen.

Die Gewerkschaften Verdi und Nahverkehrsgewerkschaft haben für heute die Beschäftigten im Nahverkehr der swa im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Der Aufruf gilt für alle Beschäftigte und Auszubildende im Tarifvertrag des Nahverkehrs TV-N, das Fahrpersonal ebenso wie Mitarbeitende in den Werkstätten oder der Verkehrslenkung.

Wegen der geringen Anzahl an verfügbaren Fahrzeugen, kann kein Notfahrplan angeboten werden. Externe Busunternehmen kurzfristig zusätzlich einzusetzen ist wegen der fehlenden notwendigen technischen Ausrüstung der Busse und der umfangreichen Schulung des Fahrpersonals nicht möglich. Anderes als in etlichen anderen Städten haben die Stadtwerke in Augsburg kaum Linienverkehre an private Busunternehmen vergeben, die von den Arbeitskampfmaßnahmen nicht betroffen wären.

Aktuelle Informationen zum Stand der Tarifverhandlungen finden Sie auf der Seite der des Kommunalen Arbeitgeberverbands Bayern: KAV Bayern

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