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swa eLadekarte
Die Stadtwerke Augsburg (swa) verdoppeln 2026 ihr Ladenetz auf rund 200 eigene Ladepunkte.

Pressemitteilung -

swa geben Gas beim elektrischen Fahren: Ladenetz wird 2026 verdoppelt

  • Die swa verdoppeln 2026 ihre Ladeinfrastruktur und planen mindestens 100 neue eigene Ladepunkte.
  • Ladeinfrastruktur und Stromnetz werden gemeinsam ausgebaut, um zukünftige Anforderungen der Elektromobilität abzudecken.
  • Neue eLadekarte: Zum 1. April passen die swa ihre Preisstruktur an und führen Haupt und Nebenzeiten sowie angepasste Blockiergebühren an swa Ladesäulen ein.

Die Stadtwerke Augsburg (swa) geben Gas beim elektrischen Fahren. Ihre neue eMobilitätsstrategie sieht mehr Ladepunkte für die Elektromobilität vor, ein stärkeres Netz und neue Preise. Allein in diesem Jahr verdoppeln die swa ihre Ladeinfrastruktur auf mindestens 200 eigene Ladepunkte und erneuern die bestehenden Ladesäulen. Parallel entwickeln sie das Stromnetz weiter, um auch in Zukunft die Leistungsfähigkeit bei steigendem Bedarf zu gewährleisten. Ziel ist es, verlässliche technische und strukturelle Rahmenbedingungen für die Nutzung von Elektromobilität in Augsburg zu schaffen.

Bundesweite Trends zeigen, dass der Bedarf für die eMobilität in den kommenden fünf bis zehn Jahren massiv steigen wird. Laut den Ergebnissen einer Bedarfsanalyse werden in Augsburg etwa 20-mal mehr Lademöglichkeiten gebraucht: bis zu 8.000 Ladepunkte im öffentlichen Raum und 70.000 Ladepunkte für private und gewerbliche Nutzung. Die swa wollen mit ihrem neuen Masterplan nicht nur die Nachfrage bedienen, sondern immer einen Schritt voraus sein und so den Umstieg auf elektrisches Fahren begünstigen. „Wir schaffen die Grundlage für eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur und gehen immer einen Schritt voraus“, sagt Markus Emmert, Leiter eMobilität bei den swa. „Gleichzeitig wächst unser Angebot mit der Nachfrage.“

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist Teil des Versorgungsauftrags der swa und kann für stabile Netze sorgen. Die swa planen, ihre eigene Ladeinfrastruktur bis Ende 2026 zu verdoppeln. „Wir wollen zügig auf mindestens 200 Ladepunkte kommen“, so Markus Emmert. Die swa haben den Bedarf an Lademöglichkeiten in der Stadt analysiert und mögliche Standorte für den Ausbau der Ladeinfrastruktur festgelegt. „Wir haben uns dafür unter anderem die Einwohnerzahl, Tourismus, Pendlerverhalten und die Siedlungsdichte in einzelnen Stadtteilen angeschaut“, erklärt Markus Emmert. Auch die Anzahl der zugelassenen eFahrzeuge in Augsburg sei in die Bedarfsanalyse mit eingeflossen. „Unsere neuen eLadesäulen bauen wir im ganzen Stadtgebiet und im Augsburger Umland aus“, so Markus Emmert weiter. „Wir wollen die Menschen mitnehmen. Dazu müssen Angebot, Preis und Infrastruktur zusammenpassen.“

Aktuell bieten die swa rund 100 der insgesamt knapp 490 öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Augsburg an. 2026 verdoppeln sie ihr Netz auf mindestens 200 Ladepunkte, aufgeteilt in AC-Normallader mit einer Leistung von bis zu 22 kW und DC-Schnelllader mit einer Leistung zwischen 100 und 400 kW. Darüber hinaus sind auch HPC-Lader (Ultra-Schnelllader) und Megawattlader für Busse und Schwerlastverkehr geplant. Neben dem Ausbau werden die Bestandssäulen der swa technisch aufgerüstet, die bestehenden DC-Schnellader werden gegen leistungsstärkere Modelle mit bis zu 100 kW Ladeleistung ausgetauscht. An allen neuen DC-Schnelladern werden zudem Terminals für die direkte Bezahlung mit Kredit- oder Debitcard eingerichtet.

Neue Preisstruktur und neue eLadekarte ab 1. April

Ergänzend zum Ausbau senken die swa ab dem 1. April die Preise an ihren eigenen Ladepunkten deutlich. Außerdem führen sie Tages- und Nachttarife (Haupt- und Randzeit) ein, die zu unterschiedlichen Preisen führen. Tagsüber sollen Blockiergebühren dabei helfen, die Ladepunkte freizuhalten, nachts fallen an Normalladern keine Blockiergebühren an. Die neuen Preise gelten sowohl beim Laden mit der swa eLadekarte als auch beim direkten Bezahlen an der Säule mit Kredit- und Debitcard oder digitaler Zahlung mittels Apple- oder GooglePay und PayPal ohne vorherige Registrierung, dem sogenannten Ad-Hoc-Laden. Alle Tarife finden Interessierte online auf der Website der swa unter swa.to/eladekarte.

Mit der swa eLadekarte kann an rund 400.000 Ladepunkten europaweit geladen werden, die Tarife der swa gelten allerdings nur an den eigenen Ladepunkten der swa. Ansonsten gelten die Preise der jeweiligen Anbieter. Einen Überblick über die Standorte aller swa Ladesäulen finden Nutzende auf der Website der swa unter swa.to/eladekarte oder in der „ladeapp“ des Anbieters „ladenetz.de“. Hier kann nach „Stadtwerke Augsburg“ gefiltert werden. Zudem sind Ladeleistung, Preis, Anbieter und Verfügbarkeit an den jeweiligen Ladepunkten sichtbar und Nutzende können sich direkt über die App zu den Standorten navigieren lassen.

Ladepunkte und Stromnetz greifen ineinander

Damit Ladepunkte zuverlässig arbeiten, muss das Stromnetz genug Leistung bereitstellen. Daher prüfen die swa aktuell, wo künftig mehr Bedarf entsteht, wie Lastspitzen entstehen können und wie das Netz stabil bleibt und planen dementsprechend den Netzausbau und intelligente Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, dass Nutzende ihr eFahrzeug während Standzeiten laden können – etwa im Wohnumfeld, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. „Das Laden muss in den Alltag integrierbar, planbar und bezahlbar sein“, fasst Markus Emmert zusammen. Die swa unterstützen außerdem die Wohnungswirtschaft, Betriebe sowie Eigentümerinnen und Eigentümer. Sie informieren unter anderem über die Vorgaben des Gebäude‑Elektromobilitätsinfrastruktur‑Gesetzes (GEIG), das Anforderungen an Ladepunkte an Gebäuden vorgibt.

Bildunterschriften:

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Die Stadtwerke Augsburg (swa) verdoppeln ihr Ladenetz und senken ihre Preise. swa Leiter eMobilität Markus Emmert stellt die neue Strategie vor.

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Mit der swa eLadekarte laden Nutzerinnen und Nutzer ihre eFahrzeuge zu besonders günstigen Tarifen.

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Neben AC-Normalladern und DC-Schnellladern planen die swa auch HPC-Lader und Megawattlader für Busse und Schwerlastverkehr.

Fotos: swa/Thomas Hosemann

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