Deutsche Hochschulmedizin unterstützt Digitalisierungsstrategie des Bundesgesundheitsministeriums
Die Deutsche Hochschulmedizin befürwortet die heute vom Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vorgestellte Digitalisierungsstrategie.
Die Deutsche Hochschulmedizin befürwortet die heute vom Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vorgestellte Digitalisierungsstrategie.
Menschen mit einer Seltenen Erkrankung haben oft eine langjährige Odyssee durch das Gesundheitssystem hinter sich, bevor bei ihnen die richtige Diagnose gestellt und eine geeignete Therapie für sie gefunden wird. Um das zu ändern, ziehen Universitätskliniken und der GKV-Spitzenverband nun an einem Strang.
Zur Veröffentlichung der Stellungnahme der Regierungskommission zur Reform der Notfallversorgung erklärt Prof. Jens Scholz, 1. Vorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD):
„Integrierte Notfallzentren und Integrierte Leitstellen sind der richtige Weg für eine Reform der Notfallversorgung. Der Sachverständigenrat hatte dazu schon gute Vorschläge gemacht, die Regierungsko
Das heute vorgestellte Gutachten des Sachverständigenrates zur Resilienz im Gesundheitswesen kommt zu dem Schluss, dass das Gesundheitswesen krisenfester werden muss. Die Sachverständigen betonen dabei insbesondere den notwendigen Strukturwandel in der Krankenhausversorgung. Nur so könne man sich auf bevorstehende Krisen vorbereiten. Die Erkenntnis sei da, es mangele im Ernstfall aber an belastbar
„Die Vorschläge der Regierungskommission bilden für die weiteren Beratungen eine sehr gute Grundlage. Die gemeinsame Erarbeitung eines Gesetzentwurfes durch Bund und Länder ist ein bemerkenswertes Ziel, dessen Bedeutung gar nicht hoch genug gewürdigt werden kann“, kommentiert Professor Jens Scholz, 1. Vorsitzender des VUD die Beratungen zwischen Bund und Ländern.
Krankenhausreform nimmt Form an: Regierungskommission macht Vorschläge mit Substanz und Weitsicht
Zum zweiten Mal veranstaltete die Deutsche Hochschulmedizin den „TAG DER HOCHSCHULMEDIZIN“ in Berlin und diskutierte mit Gästen aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über die bevorstehende Krankenhausreform, digitale Gesundheitsdaten und den Fachkräftemangel.
„Die im Krankenhauspflegeentlastungsgesetz enthaltenen Maßnahmen werden die großen Probleme des Krankenhaussystems, wie den Fachkräftemangel im Bereich der Pflege, nicht annähernd lösen können. Wir erwarten jetzt substanzielle Vorschläge der eingesetzten Regierungskommission für eine große Krankenhausreform“ (Prof. Jens Scholz).
Prof. Dr. Dr. h.c. Jens Scholz, 1. Vorsitzender VUD: „Die Universitätsklinika haben den umfassendsten Versorgungsauftrag in unserem Krankenhaussystem. Sie sind die höchste Versorgungsstufe. Das ist seit jeher Versorgungsrealität und der Koalitionsvertrag der Ampel erkennt dies an. Wir fordern im Schulterschluss mit der KMK, dass sich das nun auch
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Einladung zur Pressekonferenz
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Pressekonferenz zum KMK-Plenum Hochschule und zur Positionierung zur Universitätsmedizin findet heute (06.10.2022), von 16:30 bis 17:30 Uhr,
in der Taubenstraße 10, 10117 Berlin statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Ihre Gesprächspartner sind:
Karin Prien, KMK-Präsidentin und Minist
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Donnerstag, 06. Oktober 2022, findet im Rahmen der 379. Kultusministerkonferenz in Berlin das KMK-Plenum Hochschule statt. Den Vorsitz führt Karin Prien, Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2022 und Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.
Im Mittelpunkt der Beratungen steht: Po
Krankenhauspflegeentlastungsgesetz: Lieber eine echte Reform als kleinteilige Reparaturen am bestehenden System
Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV-FinStG) würdigen die Universitätsklinika den Versuch des BMG, die Pflegebudgetverhandlungen zu vereinfachen. Mit der verfolgten Neuregelung ist jedoch mit negativen Auswirkungen zu rechnen.
Mit der Einschränkung der Berufsgruppen, die zukünftig über das Pflegebudget finanziert werden sollen, wird der Fehlanr
Die Universitätsklinika sind die höchste Versorgungsstufe. Das ist seit jeher die Versorgungsrealität, denn nur sie beschäftigen Spezialisten aller Fachrichtungen und haben sämtliche Versorgungsangebote unter einem Dach. Das muss jetzt im Zuge der Krankenhausreform und der Weiterentwicklung der Krankenhausfinanzierung berücksichtigt werden“, sagt Prof. Jens Scholz.
EINLADUNG zum PRESSEGESPRÄCH (digital): Versorgungsstufen – wichtiger Baustein für eine Krankenhausreform
„Es ist gut, dass die Experten-Kommission steht und jetzt zügig mit ihrer wichtigen Arbeit zur Vorbereitung einer Krankenhausreform starten kann“, sagt Professor Jens Scholz, 1. Vorsitzender des VUD.
VUD und VPU fordern gemeinsam, den Empfängerkreis der Prämienzahlungen im Krankenhausbereich auszuweiten sowie jegliche Corona-Prämien steuerfrei zu stellen, um die Teamleistung in den Kliniken anzuerkennen.
Dazu sagt Prof. Jens Scholz, 1. Vorsitzender des VUD: „Wir sind zunächst sehr erleichtert, dass das BMG auf unsere Argumente eingegangen ist und aufgrund der hohen Infektionszahlen doch noch kurzfristig den Rettungsschirm für die Krankenhäuser verlängert. Dies ist grundsätzlich ein positives Zeichen."
Die Universitätsmedizin benötigt auch weiterhin einen flexiblen Instrumentenkasten, um sich bei steigenden Infektionszahlen um ihre Patientinnen und Patienten sowie um ihre Mitarbeitenden kümmern zu können. Daneben gehören aus Sicht der Deutschen Hochschulmedizin vor allem die Verlängerung der Abweichungsverordnung zur Ärztlichen Approbationsordnung sowie Regelungen zur Sicherung der wirtschaftlic
Die Deutsche Hochschulmedizin begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der Innenminister der EU-Mitgliedstaaten, den aus der Ukraine Geflüchteten einen vorübergehenden Schutzstatus zu gewähren. Universitätsklinika und Medizinische Fakultäten stehen für die Unterstützung von Patientinnen und Patienten sowie Studierenden bereit.