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Pressemitteilung -

Urlaub der Zukunft: Wie reisen wir in 100 Jahren?

Wie Menschen reisen, nach welchen Kriterien sie ihren Urlaub planen und worauf es ihnen wirklich ankommt, ändert sich rasant. Deshalb befindet sich die Tourismusbranche in einem stetigen Wandel. Nur wer sich die Frage stellt, was in Zukunft von Relevanz sein wird, kann Chancen nutzen, Risiken minimieren und eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Tourismus spielen. So stellen sich viele die Frage: Wie werden Menschen in 100 Jahren reisen?

Urlaubsguru stellt fünf Bereiche vor, die im Jahr 2126 relevante Einflüsse auf die Tourismusbranche haben könnten:

Hyperpersonalisierung und KI: Die Urlaubsbuchung im Jahr 2126
Eine Reise beginnt nicht erst dann, wenn man ins Auto, in den Bus oder ins Flugzeug steigt, sondern deutlich früher: Sie beginnt mit der Planung und Buchung. Dieser Schritt ist entscheidend und hat bereits Einfluss darauf, ob Reisende ein positives Urlaubserlebnis haben. Noch vor 40 Jahren wurden Reisen ganz überwiegend in Reisebüros gebucht, nur in wenigen Fällen wurden Direktbuchungen bei Airlines oder Hotels vorgenommen. Heutzutage buchen bereits mehr als die Hälfte aller Deutschen ihre Reise online*1.

In der Zukunft wird sich dieser Buchungsprozess durch den Fortschritt künstlicher Intelligenz mit großer Wahrscheinlichkeit stark weiterentwickeln und deutlich personalisierter ablaufen.

„Der Inspirations- und Rechercheprozess wird vermutlich in weiten Teilen entfallen. Reisebegeisterte werden automatisierte und auf Basis einer vielseitigen Datengrundlage auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote von der KI vorgeschlagen bekommen. Es kann auch sein, dass Destinationen oder Unterkünfte vorab bereits virtuell besucht werden und man sich aufgrund dieses immersiven Erlebnisses dann für oder gegen ein Reiseziel entscheidet. Das klingt nach großer Effizienz und Zeitersparnis, könnte aber auch dazu führen, dass Vorfreude und die schönen Überraschungsmomente, die Reisen so besonders machen, deutlich geringer ausfallen“, so die Einschätzung von Daniel Marx, Mitgründer und CEO von Urlaubsguru.

Wie Biohacking die Tourismusindustrie beeinflussen wird
Aktuell gewinnt das Thema Biohacking von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Laut dem Luxonomy Report 2025 wird insbesondere der Wunsch nach Langlebigkeit die Tourismusbranche zunehmend prägen*2. Es ist zu erwarten, dass Urlaub in Zukunft nicht mehr ausschließlich der Erholung dient, sondern dass Prävention, Gesundheit und Selbstoptimierung im Mittelpunkt vieler Reisen stehen werden.

„Bereits jetzt sehen wir, dass immer mehr Lifestyle-Hotels sich mit Gesundheits- und Wellnessthemen auseinandersetzen und ihr Angebot in diesem Bereich erweitern“, so Julia Denneng, Reiseexpertin und PR-Manager bei Urlaubsguru.

Dieser Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach fortsetzen: Unter Einbezug von KI werden in hundert Jahren nicht nur das ideale Reiseziel und die passende Reiseart ermittelt werden können, sondern auch umfassende Gesundheitsstrategien für den Urlaub verfolgt werden. Dazu gehören individuell abgestimmte Aktivitäten, optimierte Schlafrhythmen sowie der Einsatz technologisch-medizinischer Longevity-Methoden.

Gegen Overtourism: Werden manche Ziele nur noch virtuell zu bereisen sein?
Über einen Zeitraum von hundert Jahren werden manche von uns gerne bereiste Destinationen aufgrund von Klimawandel, Umweltzerstörung oder sozialer Überlastung nicht mehr oder nur noch sehr selektiv zu bereisen sein – das steht außer Frage. Damit diese Orte dennoch erkundet werden können, werden virtuelle Reisen eine geeignete Ergänzung oder in manchen Fällen gelungene Alternative darstellen. Multisensorische Erlebnisräume könnten Orte nicht nur optisch darstellen, sondern auch Geräusche, Gerüche, Klima und Luftdruck simulieren, so dass ein möglichst realistisches Erlebnis entsteht.

Eine neue Welt: Das könnten die Reisetrends des nächsten Jahrhunderts sein
Derzeit ist im Tourismus bereits eine spannende Entwicklung zu beobachten: Das Bedürfnis nach klassischer Erholung wird zunehmend vom Wunsch nach einmaligen und besonderen Erlebnissen abgelöst – ein Trend, der sich in Zukunft vermutlich noch verstärken wird. Eine mögliche Antwort der Branche könnten Resorts sein, die bestimmte zeitliche Epochen nachbilden und es den Gästen ermöglichen, vollständig in andere Welten einzutauchen.

Ein unvergessliches Abenteuer könnte aber auch darin bestehen, in einem schwebenden Hotel zu übernachten, das regelmäßig seinen Standort wechselt, ähnlich wie ein Kreuzfahrtschiff, oder in außergewöhnlichen Unterkünften, die sich vollständig unter Wasser, in Sanddünen oder sogar in alten Brücken befinden. Auch Pop-Up-Hotels werden als Modell der Zukunft diskutiert: Sie würden nur für kurze Zeit an einem Ort und ziehen anschließend weiter, um die umliegende Natur nicht dauerhaft zu belasten.

Urlaub im All: Wird Space-Tourismus zur gewöhnlichen Reiseart?
Bereits jetzt bieten Unternehmen wie SpaceX oder Blue Origin Reisen ins Weltall an. Dieses Vergnügen ist heutzutage extrem kostspielig und das Erlebnis in den meisten Fällen sehr kurz. So verbringen die wenigen Reisenden, die sich ein solch exklusives Erlebnis leisten können, nur wenige Stunden oder Tage im All. Doch man sieht bereits eine wachsende Nachfrage*3 und in hundert Jahren könnte eine normale Frage innerhalb der Familie sein: Ferien an der Ostsee, auf Bali oder doch im Weltall? Die Annahme liegt nahe, dass dank voranschreitender Technologie und Raumstation-Architektur Space-Tourismus spätestens in hundert Jahren für eine breite Bevölkerungsschicht bezahlbar wird. In Hotels innerhalb der Umlaufbahn oder in Weltraum-Resorts auf Monden und Planeten könnten Reisende hier entspannen und die Schwerelosigkeit sowie eine einzigartige Aussicht genießen. Auch lehrreiche Tagesausflüge oder Mini-Expeditionen zu anderen Basen oder Planeten wären denkbar.

Urlaubsguru ist sich bewusst, dass neue Entwicklungen auch ökologische und soziale Fragestellungen mit sich bringen, und achtet darauf, mögliche Auswirkungen auf Umwelt, Ressourcen und Gesellschaft im Blick zu behalten.



Quellen:
*1 Verband Internet Reisevertrieb (VIR) (2025): Daten & Fakten zum Online-Reisemarkt 2025. Online verfügbar: https://v-i-r.de/df/2025/files/basic-html/page37.html
*2 Wellness, Biohacking and Longevity Tourism – The New Engine of Global Luxury (2025–2040). Online verfügbar: https://luxonomy.net/luxonomy-report-wellness-biohacking-and-longevity-tourism-the-new-engine-of-global-luxury-2025-2040/
*3 The Space Travel Summit (2025): „Space Tourism Market Size to Reach 10.09 Billion by 2030“. Bericht zum Wachstum des globalen Weltraumtourismusmarktes und steigender Nachfrage nach suborbitalen und orbitalen Flügen: https://www.grandviewresearch....

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Das Reiseportal Urlaubsguru wurde im Jahr 2012 von Daniel Krahn und Daniel Marx in Unna im Ruhrgebiet gegründet. Das Geschäftsmodell bestand anfangs darin, günstige Reiseangebote zu recherchieren und diese auf einer eigenen Website übersichtlich zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile ist Urlaubsguru ein etablierter Reisevermittler und eine Lifestyle Brand mit einem umfangreichen Produktportfolio, das aus Pauschalreisen, Kurztrips, Hotels, Ferienunterkünften und Kreuzfahrten besteht. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Holzwickede bei Dortmund und weitere Niederlassungen in Österreich und Spanien. Insgesamt arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Urlaubsguru sowie der internationalen Marke Holidayguru. Seit Beginn des Jahres 2025 hat Urlaubsguru mit Urlaubsguru Touristik zudem einen eigenen Reiseveranstalter.

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