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Hier möchte man Rentner sein

News   •   Nov 19, 2018 09:35 CET

Bild: pixabay

In welchem Land geht es den Rentnern eigentlich am besten? Der Global Retirement Index (GRI) ist dieser Frage nachgegangen. Und es gibt einen ganz klaren Sieger.

Seit 2016 prüft der Global Retirement Index (GRI) die Fähigkeit verschiedener Länder, auf die Anforderungen der Rentner einzugehen. Für 2018 liegen aktuelle Zahlen vor. Der Vorjahressieger Norwegen ist mittlerweile auf Platz drei abgeschlagen. Der aktuelle Sieger kommt aber auch aus Europa.

Rentner sein in der Schweiz

Für den Index wurde die Rentensicherheit in 43 Ländern untersucht, darunter fortgeschrittene Volkswirtschaften des Internationalen Währungsfonds (IWF), Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China). Für die Bewertung der Fähigkeit, die Bedürfnisse der Rentner zu erfüllen, wurden 18 Leistungsindikatoren berücksichtigt, die aus den Themenfeldern Gesundheit, Lebensqualität, finanzielle Situation im Alter und materielles Wohlergehen stammen. Mit dieser Methode können Best Practices weltweit analysiert werden. Zum ersten Mal belegt die Schweiz im internationalen Ranking den ersten Platz. Das Land gewinnt souverän im Ländergleich und ist bei jeder Benchmark an der Spitze dabei. Für alle Subindices liegen die Werte der Schweiz in den Top Ten.

Die Herausforderungen aller Länder

Auch wenn dieses Jahr die Schweiz an der Spitze steht, so kann sich dies schnell wieder ändern. Jedes Land der Welt steht ähnlichen Herausforderungen gegenüber: dem demografischen Wandel und der Schräglage auf dem Finanzmarkt. Jedes Land sucht für sich passende Lösungen, um dieser Situation zu begegnen. Den Global Retirement Index sehen die Initiatoren als Diskussionsbeitrag, der zwischen politischen Entscheidungsträgern, Managern von Pensionsplänen, Arbeitnehmern und der Finanzindustrie vermitteln soll. Die ersten fünf Plätze im Ranking (Schweiz, Island, Norwegen, Schweden und Neuseeland) blieben unverändert, lediglich die individuelle Position hat sich geändert. Insgesamt hat sich aber viel getan im Ranking. So konnte sich zum Beispiel Irland von Platz 14 auf Platz 7 verbessern. Deutschland lag im letzten Index noch auf Platz 7, liegt in der aktuellen Auswertung aber nur noch auf Platz 13.

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