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​Abwärmenutzung im Veolia-Industriepark Oberbruch reduziert Klimagas-Ausstoß

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​Abwärmenutzung im Veolia-Industriepark Oberbruch reduziert Klimagas-Ausstoß

Ein weiterer Baustein zum Klimaschutz: Als Betreiber des Industrieparks Oberbruch wird Veolia künftig die Abwärme des dort ansässigen Carbonfaserherstellers Teijin Carbon Europe nutzen und damit rund 1.500 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen.

Bei den thermischen Produktionsprozessen von Teijin fällt eine große Menge an Abwärme an und wird bisher ungenutzt an die Umgebung abgegeben. Deshalb haben beide Unternehmen ein gemeinsames Projekt zur Abwärmenutzung am Standort Heinsberg–Oberbruch beschlossen. Dafür soll eine Carbonfaser-Produktionsanlage umgebaut und rund 1.500 kW Abwärme in das Warmwassernetz von Veolia eingespeist werden, mit dem die ansässigen Industriebetriebe versorgt werden. Zudem will Teijin die Abwärme zur Beheizung firmeneigener Räumlichkeiten nutzen. Die damit insgesamt eingesparten 1.500 Tonnen CO2 entsprechen dem CO2-Ausstoß von etwa 1.000 Dieselfahrzeugen bei einer jährlichen Fahrleistung von je 10.000 Kilometern.

Für die finanzielle Umsetzung des Abwärmenutzungsprojekts haben die beiden Projektpartner am Förderwettbewerb „Energieeffizienz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie teilgenommen. Dieses Förderprogramm zielt speziell auf die Reduzierung der CO2-Emissionen in Deutschland in der Wirtschaft ab. Etwa die Hälfte der förderfähigen Kosten wurde bewilligt, der Rest amortisiert sich über die Abwärmenutzung am Standort durch die Reduzierung des Gasverbrauchs. 

Über die Teijin-Gruppe

Teijin (TSE: 3401) ist eine technologieorientierte globale Gruppe, die fortschrittliche Lösungen in den folgenden Bereichen bietet: Umwelt; Sicherheit, Schutz und Katastrophenminderung; demographischer Wandel und erhöhtes Gesundheitsbewusstsein. Die Haupttätigkeitsfelder sind Hochleistungsfasern wie Aramid, Kohlenstofffasern & Verbundwerkstoffe, Gesundheitswesen, Folien, Kunstharz- & Kunststoffver­arbeitung, Polyesterfasern, Produktverarbeitung und IT. Zu Teijin gehören über 170 Unternehmen mit rund 20.000 Mitarbeitern in mehr als 20 Ländern weltweit. Im Geschäftsjahr zum 31. März 2019 erzielte die Gruppe einen konsolidierten Umsatz von JPY 888,6 Mrd. (EUR 7,2 Mrd.) und eine Bilanzsumme von 1020,7 Mrd. JPY (EUR 8,3 Mrd.).

Bitte besuchen Sie www.teijin.com.

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Die Veolia Gruppe ist der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement. Mit fast 179 000 Beschäftigten auf allen fünf Kontinenten plant und implementiert die Veolia-Gruppe Lösungen für die Bereiche Wasser-, Abfall- und Energiemanagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kommunen und der Wirtschaft. Mit ihren drei sich ergänzenden Tätigkeitsfeldern sorgt sie für einen verbesserten Zugang zu Ressourcen, ihren Schutz und ihre Erneuerung. 2019 stellte die Veolia-Gruppe weltweit die Trinkwasserversorgung von 98 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 67 Millionen Menschen sicher, erzeugte fast 45 Millionen MWh Energie und verwertete 50 Millionen Tonnen Abfälle. Der konsolidierte Jahresumsatz von Veolia Environnement (Paris Euronext: VIE) betrug 2019 27,19 Milliarden Euro. www.veolia.com

In Deutschland arbeiten bei Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften etwa 12 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den rund 300 Standorten. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2019 einen Jahresumsatz von 1,88 Milliarden Euro.

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