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Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

Pressemitteilung

Tag des Bades 2026: „Wer mitmacht, gewinnt Sichtbarkeit."

Interview mit Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), zum bundesweiten Tag des Bades 2026 am 19.09.2026

Der 19. September 2026 ist für SHK-Betriebe und Großhandelsausstellungen mehr als ein Aktionstag. Er ist die effizienteste Möglichkeit des Jahres, qualifizierte Sanierungsinteressenten direkt anzusprechen – mit nationaler Rückendeckung und ohne eigenes Mediabudget.

„Wer mitmacht, gewinnt Sichtbarkeit – und die Chance auf Aufträge", lädt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), die Branchenpartner zur Teilnahme am Aktionstag ein. Der Markt zeigt: 18 Prozent der Bäder in Deutschland sind dringend renovierungsbedürftig. Die Nachfrage ist da – sie muss aber abgeholt werden.

Neu 2026: Die Endkundenplattform gutesBad.de wurde komplett überarbeitet und bietet teilnehmenden Ausstellungen erstmals eine eigene Profilseite im Archiv – dgitale Sichtbarkeit inklusive.

Herr Wischmann, warum sollte ein SHK-Betrieb oder eine Großhandelsausstellung den Tag des Bades 2026 in seinen Kalender eintragen?

Jens J. Wischmann: Weil es der einfachste Weg ist, in kurzer Zeit viele qualifizierte Interessenten zu erreichen. Wir sprechen über Menschen, die ernsthaft über eine Badsanierung nachdenken, aber noch keinen ersten Schritt gemacht haben. Genau diese Menschen wollen wir mit der bundesweiten Kampagne aktivieren und direkt in die Ausstellungen und Badstudios führen. Das ist eine Chance, die kein Betrieb allein stemmen könnte – darum gehen wir sie gemeinsam an.

Der Sanierungsmarkt ist momentan nicht einfach, die Menschen sorgen sich um explodierende Kosten. Wie kann man sie jetzt aktivieren?

Erstens: Energieeffizienz ist eine Kernkompetenz unserer Branche und damit doch gerade ein Argument für eine langfristig lohnende Sanierung energieintensiver Verbraucher wie dem Badezimmer. Gegenwärtig auf eine Absenkung der Bau- und Rohstoffkosten zu warten, ist weder bedarfsgerecht noch sehr realistisch. Und zweitens: Gerade in einem schwierigen Marktumfeld trennt sich häufig die Spreu vom Weizen. Betriebe, die jetzt Präsenz zeigen, bleiben im Kopf, wenn die Kaufentscheidung fällt. Und die fällt: 18 Prozent der Bäder in Deutschland sind dringend renovierungsbedürftig, das sind rund sieben Millionen. Dieser Bedarf läuft nicht weg. Wer jetzt sichtbar ist, schafft sich die bessere Startposition. Und wir wissen aus der Vergangenheit, dass ein Engagement zum Tag des Bades mit zusätzlichen Aufträgen belohnt wird: Wer mitmacht, gewinnt Sichtbarkeit – und die Chance auf Aufträge.

Was macht den Tag des Bades gegenüber anderen Marketingmaßnahmen besonders?

Seine Kraft kommt aus der Gemeinschaft. Wir erreichen mit der VDS-Kampagne, die wir zusammen mit DG Haustechnik e.V. und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchführen, eine Gesamtreichweite, die ein einzelner Betrieb niemals kaufen könnte. Gleichzeitig profitiert jeder Teilnehmer lokal – in seinem eigenen Einzugsgebiet, mit seinen eigenen Kunden. Das ist das Prinzip des dreistufigen Vertriebswegs: nationale Sichtbarkeit, lokale Wirkung. Und das kostet den Betrieb keinen Euro Mediabudget.

Welche Tipps haben Sie für Betriebe, die zum ersten Mal dabei sind?

Erstens: früh anfangen. Die Aktionsmittel – Plakate, Logo, Vorlagen – stehen ab Sommer bereit. Wer damit früh auf lokaler Ebene kommuniziert, in sozialen Medien, im Schaufenster, per Newsletter, der hat bis September eine echte Vorfreude aufgebaut.

Zweitens: den Tag als Beratungsevent begreifen, nicht als Messeauftritt. Es geht nicht darum, die Ausstellung aufzuhübschen – obwohl der Tag des Bades vielleicht ein guter Anlass sein mag, um mal „aufzuräumen“. Aber vor allem geht es darum, ins Gespräch zu kommen. Wer am Tag des Bades offen, entspannt und kompetent berät – ohne Verkaufsdruck –, der gewinnt Vertrauen. Und aus Vertrauen entstehen Aufträge.

Drittens: nachfassen. Wer am Aktionstag interessante Gespräche führt, sollte in den Folgewochen dranbleiben. Der Tag des Bades ist der Anfang eines Prozesses, nicht sein Ende.

Lokale Sichtbarkeit ist also der Weg zum Erfolg. Sollte ein Betrieb dann nicht doch Budget investieren?

Auf jeden Fall. Neben dem Empfehlungsmanagement ist lokale Sichtbarkeit das ganze Jahr über für einen Badprofi wichtig. Das kann der Montage-Transporter sein oder der Betrieb selbst - mitten in einer Ortschaft. Zum Tag des Bades bietet sich als Werbemedium Nr. 1 die Tageszeitung an. Mit einem überschaubaren Budget erreicht man genau die richtige Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt. Wir betreiben einen nicht unerheblichen Aufwand, um alle Tageszeitungen zu informieren und Content bereitzustellen. Die Belegung von einer prominenten Plakatwand im Ort, die Schaltung von Hörfunkspots im Supermarkt oder die Verteilung per Postwurfsendung in einem festgelegten Wohngebiet verspricht zusätzlichen Erfolg.

Der Tag des Bades will 2026 digitaler werden – was meinen Sie damit?

Wir haben die Endkundenplattform gutesBad.de komplett neu aufgebaut. Die Plattform ist als erste Anlaufstelle für Bauherren konzipiert: der Startpunkt der Customer Journey zu einem neuen Badezimmer. Wir sind ziemlich stolz auf diese moderne Website: vom zeitgemäßen Erscheinungsbild bis hin zum innovativen Chat-Bot ist die Website gerade eine hochmoderne Informationsplattform der Branche. Wir laden alle Badausstellungen ein, Bestandteil der Website zu werden. Neben der schon bestehenden Suchfunktion möchten wir zusätzlich Badausstellungen, die am Tag des Bades 2026 teilnehmen, mit einer detaillierten Einzelseite in unser Archiv aufnehmen. Dies ist eine weitere Maßnahme, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Wo finden Interessierte alle Informationen zur Teilnahme?

Fachgroßhändler und Fachhandwerker finden die Aktionsmittel ab dem 22.06.2026 in den internen Bereichen der Websites von DG Haustechnik e.V. und ZVSHK. Für Endverbraucher und die Badprofi-Suche gilt wie immer: www.gutesbad.de.

Weitere Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de

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Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) ist der Dachverband der deutschen Unternehmen im Bereich Bad und Sanitär mit 9 Mitgliedsverbänden aus Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk.

Die VDS vertritt dabei die gemeinsamen Interessen der Mitglieder in der Öffentlichkeit, besonders durch eine umfassende PR- und Öffentlichkeitsarbeit für den Lebensraum Bad. Neben der gesteigerten Nachfrage nach individuellen und zunehmend auch altersgerechten Lösungen wird die Branche mit smarter Sanitärtechnik, modernster Wasser(spar)technologie sowie fachgerechter Installation ebenfalls ihrer Verantwortung für nachhaltige Ressourcenschonung gerecht.

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