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Regionen und ihre Metropolen im Wandel – Berlin, Barcelona & Katalonien

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Regionen und ihre Metropolen im Wandel – Berlin, Barcelona & Katalonien

Die Vertretung der Regierung von Katalonien in Kooperation mit den Berliner Wirschaftsgesprächen e. V. organisiert eine Diskussion rund um die Digitalisierung von Städten und Regionen


Am Montag, den 13. September luden die Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland in Zusammenarbeit mit den Berliner Wirtschaftsgesprächen e. V. (bwg) zur Diskussion "Regionen und ihre Metropolen im Wandel – Berlin, Barcelona & Katalonien" ein. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg (BBB) statt.

Städte und ihr Umland bilden vielerorts dynamische Wachstumszentren. Bedingt durch ihre Bevölkerungsgröße und der hohen Anzahl an Arbeitsplätzen gehen von Metropolen Impulse für eine wirtschaftliche Entwicklung aus. Entscheidend für eine florierende Wirtschaft ist in der Regel aber auch die Stärkung der überregionalen Metropolfunktion sowie der Ausbau der Infrastruktur zwischen Metropole und Umland. Der Abend drehte sich um Fragen wie:

  • Verfolgen Berlin und die Region Katalonien mit ihrer Metropole Barcelona diese Strategie?
  • Worin unterscheiden sich ihre Ansätze? Was können sie voneinander lernen?
  • Sind die jeweiligen Strategien übertragbar oder müssen für jede Metropole und Region andere Strategien und Herausforderungen gedacht werden?


Nach einer Begrüßung durch Herrn Straub, Direktor der BBB, und einführenden Worten des Moderators Mirco Dragowski, Vorstandsmitglied der bwg, führte der Berliner Staatssekretär für Europa, Gerry Woop, durch den "Strategischen Gesamtrahmen der Hauptstadtregion" (SGHR) mit seinen acht Handlungsfeldern. Sein katalanischer Amtskollegen, Gerard Figueras, Staatssekretär für Auswärtiges der Regierung von Katalonien, stellte im Anschluss die Digitalisierungsstrategie Kataloniens, SmartCat, vor.

Auf die beiden Präsentationen folgte eine moderierte Diskussion mit den beiden Staatsekretären sowie Michael Donaldson, CTO von Barcelona, Jonas Schorr, Partner bei der Urban Impact Agency in Berlin, und den katalanischen Unternehmern Ramon Gras und Jeremy Burke von Aretian sowie Carlos Carrasco von Eixos.

In der Debatte ging es um digitales Empowerment durch Infrastruktur, materielle Ausstattung sowie Förderung digitaler Kompetenz. Als wichtiger Faktor für die Digitalisierung wurde die Zusammenarbeit sowohl zwischen Verwaltungen als auch zwischen der Verwaltung und der Privatwirtschaft genannt. Wichtig sei dabei, "communities" zu bilden, in denen verschiedene Akteur:innen, von Investor:innen über Startups bis hinzu lokalen und regionalen Behörden, zusammenkommen. Dieser Austausch müsse auch über konkrete Projekte hinaus gefördert und am Leben erhalten werden. In Sachen Big Data für städtische Nutzung ging es nicht nur um Datenmenge sondern auch um Datenqualität. Bei der Innovationsförderung in Städten stünde das Zusammenspiel zwischen Talent, Industrie und Infrastruktur im Mitttelpunkt. Auch in diesem Fall spielten Big Data und datenbasierte Entscheidungen eine wichtige Rolle.

In der Abschlussrunde waren sich die Redner einig: die Zusammenarbeit von Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen muss langfristig gefördert und gestärtkt werden.

Das Schlusswort sprach die Vertreterin der Regierung von Kataloinen, Marie Kapretz, und lud die Gäste im Anschluss zu einem "lunch bag" mit katalanischen Spezialitäten ein.

Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland

Unsere Aufgabe ist es, die Beziehungen zwischen beiden Ländern in den Bereichen institutionelle Zusammenarbeit, Wirtschaft, Kultur und Medien zu fördern. Inbesondere pflegen wir den Kontakt und Austausch mit den einzelnen Bundesländern. Wir vermitteln katalanische Kultur und Gesellschaft und betreuen die katalanische Community in Deutschland.

Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland
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Deutschland