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Halbjahresergebnis: Vorteile der Fusionen sind spürbar

Pressemitteilung   •   Aug 29, 2013 09:02 CEST

Der europäische Molkereikonzern Arla hat das erste Halbjahr 2013 mit markanten Umsatz-, Ergebnis- und Gewinnsteigerungen abgeschlossen. Im Halbjahresergebnis zeigen die Fusionen aus dem Vorjahr langsam, aber sicher Wirkung. Zudem hat der Konzern schnell auf das Wachstum des Weltmarktes für Molkereiprodukte reagiert. Arla erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 35,7 Milliarden DKK (rund 4,8 Mrd. Euro), im Vergleich zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum (rund 4 Mrd. Euro) eine Steigerung von 19 Prozent.

Der Milchpreis für Arlas Eigentümer konnte im Verlauf des ersten Halbjahres dreimal erhöht werden, eine weitere Erhöhung ist bereits für September angekündigt. Für jedes Kilogramm Milch, das die 12.300 Genossenschaftsmitglieder in Schweden, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Belgien und Luxemburg an das Unternehmen geliefert haben, generierte Arla Einnahmen in Höhe von 37,8 Eurocent, und lag damit über dem Ergebnis von 2012, als 35,8 Eurocent erwirtschaftet wurden.

Das Nettoergebnis des ersten Halbjahres in Höhe von rund 140 Millionen Euro stellt im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres eine Verdoppelung dar und entspricht damit der Zielvorgabe des Konzerns, ein Ergebnis in Höhe von drei Prozent des Umsatzes zu erwirtschaften.

„Arla hat sich auf dem globalen Markt gut behauptet. Und das, obwohl der Markt insgesamt von einem höheren Preisniveau geprägt war, da die Milchproduktion der wachsenden Nachfrage nicht nachkam. Sowohl auf den europäischen Märkten als auch außerhalb ist unsere Konzernstrategie gut umgesetzt worden, was zu höheren Erträgen für unsere Landwirte geführt hat", sagt Peder Tuborgh, der Vorstandsvorsitzende von Arla Foods. Nach den Fusionen des Vorjahres mit Milk-Link in Großbritannien und der Milch-Union Hocheifel in Deutschland stellt Arla heute das größte Molkereiunternehmen in Großbritannien und das drittgrößte in Deutschland dar. Die Vorteile dieser Fusionen wie beispielsweise eine stärkere Produktionsauslastung und breitere Produktsortimente machen sich allmählich bemerkbar und stärken Arlas Position auf den europäischen Märkten.

Die Integration von Milk-Link und MUH verläuft schneller als erwartet, daher sind die avisierten Vorteile bereits spürbar", erklärt Arlas Finanzvorstand Frederik Lotz. „In weniger als einem Jahr ist es uns gelungen, die Rentabilität der zusätzlichen Milchmenge, die wir seit Abschluss der Fusionen verarbeiten, zu steigern. Das wirkt sich auf den Gesamtgewinn aus unserem Kerngeschäft in Europa positiv aus", so Lotz weiter.

Arlas strategische Wachstumsmärkte tragen mit zunehmend größeren Anteilen zum Konzernwachstum bei. Die Wachstumsmärkte sind:

  • Mittlerer Osten und Afrika, Russland und China
  • Der weltweite Absatz von hochveredelten Milchpulverprodukten
  • Das Geschäft der Arla Foods Ingredients (weltweiter Vertrieb von Lebensmittelzusätzen, basierend auf Molkeextrakten)

Im ersten Halbjahr 2013 hat Arla den innerhalb dieser strategischen Wachstumsbereiche erzielten Umsatz um 19 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gesteigert. „Wir stellen aktuell fest, dass sich unser Geschäft auf den Wachstumsmärkten positiv entwickelt. In Russland beläuft sich das organische Wachstum auf 25 Prozent, im Mittleren Osten und Afrika auf über 15 Prozent", erläutert Frederik Lotz. „In China setzt sich der Aufbau eines vielversprechenden Geschäfts mit Produkten die unter Marke Arla vertrieben werden fort", so Lotz. „Den Absatz hochveredelter Kindernahrung sowie Milchpulver an die globale Molkereiindustrie haben wir, insbesondere durch unsere Erfolge in China, verdoppeln können".

Parallel zur Umsatz- und Gewinnsteigerung behält Arla weiterhin die Gesamtkosten des Unternehmens fest im Blick. „Gerade in wachstumsstarken Jahren ist es wichtig, die Kosten im Griff zu behalten. Ich bin daher zufrieden, feststellen zu können, dass Arlas relatives Kostenniveau im Geschäftsjahr 2013 niedriger sein wird als im Vorjahr", betont Lotz. Für das gesamte Geschäftsjahr 2013 erwartet Arla einen Umsatz von knapp 10 Milliarden Euro und einen Ertrag je Kilogramm Milch für die Eigentümer, der nahe an 40 Eurocent liegen dürfte.