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Baubeginn für Hochspannungsleitung von Rottersdorf nach Sand

Pressemitteilung   •   Okt 05, 2015 19:09 CEST

In dieser Woche beginnt die Bayernwerk AG mit den Arbeiten zum Bau der Hochspannungsfreileitung zwischen Rottersdorf und Sand (Landkreise Deggendorf und Straubing-Bogen). Die neue Leitung soll die Energieversorgung in der Region verbessern und das rund 90 Jahre alte Teilstück von Gänsdorf bis zum Abzweig Straubing auf einer Länge von 14 Kilometern ersetzen. Auf dem 12,6 Kilometer langen, neuen Bauabschnitt werden insgesamt 37 Maste entstehen. Im ersten Schritt werden die erforderlichen Bauwege errichtet. Ebenso wird in den kommenden Tagen entlang der Strecke mit den Fundamentarbeiten begonnen. Derzeit laufen zudem die abschließenden Gespräche mit den betroffenen Eigentümern, um die Dienstbarkeitsunterlagen zu erläutern. Die langjährigen Genehmigungsverfahren für das rund 3,2 Millionen Euro teure Projekt konnte der regionale Verteilbetreiber im Juli dieses Jahres abschließen.

„Wir sind startklar, nun mit dem Bau der Leitung zu beginnen. Unser Ziel ist es angesichts der Witterung, noch in 2015 die kompletten Fundamentarbeiten abzuschließen“, erklärte Projektleiter Rainer Dudda vom Bayernwerk. Sobald ein Fundament ausreichend ausgehärtet ist, soll der jeweilige Mast aufgestellt werden. Im Durchschnitt erreichen die neuen Maste eine Höhe von 34 Metern. Die neue Hochspannungsverbindung verläuft parallel zur bestehenden 380-kV-Leitung, um Bündelungseffekte zu erzielen. Ein zusätzlicher Vorteil beim Verlauf der neuen Leitung ist die stärkere Einbindung des Umspannwerks Straubing. Dies dient sowohl einer besseren Versorgungssituation in der Region Straubing–Bogen, als auch einer größeren Verteilkapazität, um erneuerbare Energie Spannungsebenen übergreifend im Netz zu integrieren.

Da es sich in dieser Region um ein vogelflugrelevantes Gebiet handelt, wird die Leitung mit sogenannten Vogelschutzmarkierungen ausgestattet. Die schwarz-weißen Markierungen sind 30 Zentimeter breit und 60 Zentimeter lang. In einem Abstand von 30 Metern hängen sie auf dem obersten Seil der Leitung. Die Vögel erkennen die schwarz-weißen Kontraste bereits aus der Ferne und passen ihre Flughöhe an. Dadurch wird eine Kollision mit dem Leiterseil vermieden.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem über 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz sichert das Unternehmen die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet des Bayernwerks erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In seinem Netz transportiert das Unternehmen mehr als 60 Prozent regenerative Energie. Zu den Kernaufgaben des Bayernwerks zählen neben einer sicheren Versorgung insbesondere der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur. Zudem bietet das Bayernwerk seinen Kunden unterschiedliche Energiedienstleistungen. Das Tochterunternehmen Bayernwerk Natur kümmert sich um den Bau und den Betrieb dezentraler und regenerativer Kleinkraftwerke. Das Bayernwerk gestaltet die Energiezukunft in Bayern maßgeblich mit und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

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