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Bayernwerk setzt Impulse für E-Mobilität

Pressemitteilung   •   Jan 10, 2017 17:51 CET

Öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten am Netzcenter Weiden und E-Fahrzeuge im eigenen Fuhrpark – Bürgermeister-Informationsgespräch am Netzcenter

Weiden. Mit neuen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge setzt das Bayernwerk an allen seinen Standorten einen Impuls für die Mobilität von morgen. Vor kurzem ging auch die Ladesäule am Netzcenter Weiden in Betrieb, die für alle Nutzer von E-Fahrzeugen rund um die Uhr zugänglich ist. Nun stellte das Bayernwerk sein neues Angebot der regionalen Kommunalpolitik vor.

Nutzer von E-Fahrzeugen im Raum Weiden haben eine neue Tankstelle vor der Haustüre. An seinem Weidener Netzcenter in der Moosbürger Straße 15 installierte das Energieunternehmen Bayernwerk eine moderne E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten und einer Ladeleistung von 2 x 22 Kilowatt. Rund um die Uhr können dort E-Fahrzeuge laden. Das neue Angebot und sein Engagement im Bereich der E-Mobilität stellte das Bayernwerk jetzt den Kommunen im Raum Weiden vor. Der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Bürgermeister der umliegenden Gemeinden informierten sich bei dieser Gelegenheit über den aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur und konnten bei einer Fahrt mit einem Elektrofahrzeug auch Eindrücke zur Nutzung von E-Mobilität gewinnen.

„Wir sind fest überzeugt, dass E-Mobilität ein bedeutender Teil unserer Energiezukunft sein wird. Dabei geht es nicht nur um Fahrzeuge. Es handelt sich um einen Systemwandel. Und dieser Systemwandel braucht zunächst eines: eine verlässliche Infrastruktur“, betonte Dr. Egon Westphal, Mitglied des Bayernwerk-Vorstands und verantwortlich für das Ressort Technik. E-Mobilität sei weit mehr, als nur eine neue Fahrzeugtechnologie. Dr Westphal: „Der Verkehrssektor bietet enorme Klimaschutzpotentiale. Und E-Mobilität bietet dahingehend große Chancen. Mit jeder Ladesäule mehr leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz.“ Deshalb sei der Ausbau der E-Mobilität auch eine gesellschaftliche Herausforderung. Um Klimaschutzpotentiale zu nutzen, sei laut Westphal allerdings erforderlich, dass man regenerative Energieerzeugung und die Ladeinfrastruktur zusammenführe. Deshalb sei es ein Anliegen des Bayernwerks, E-Mobilität in die Region zu tragen. Dort seien die regenerativen Energien zu Hause. „In unserem regionalen Energienetz liegt der Anteil erneuerbarer Energie heute schon bei über 60 Prozent. Stundenweise haben wir eine regenerative Überproduktion mit Vollversorgung unseres gesamten Netzgebiets, 85 Prozent der Fläche Bayerns“, erläuterte der Bayernwerk-Vorstand. Deshalb wolle man vor allem in der Region Impulse für E-Mobilität setzen. „Wir haben dazu an über 20 unserer Standorte Lademöglichkeiten geschaffen und an allen Stellen E-Fahrzeuge in unseren Fuhrpark integriert“, so Westphal. „Wir wollen darüber hinaus ein maßgeblicher Partner beim Ausbau der regionalen E-Mobilität werden.“ Deshalb biete das Unternehmen seinen Partnern und Kunden auch moderne Ladesäulen-Produkte und Abrechnungssysteme an.

Die Ladesäule am Bayernwerk-Netzcenter Weiden in der Moosbürger Straße bietet zwei Ladepunkte. Die Verbindung zwischen Fahrzeug und Säule erfolgt über ein Ladekabel mit Typ II-Stecker. Nach einer einfachen Registrierung kann der Ladevorgang durch Einlesen eines QR-Codes oder mit Hilfe einer RFID-Chipkarte gestartet werden. Diese Karte stellt der Bayernwerk-Partner E-Wald auf Wunsch aus. Der vollständige Ladevorgang beispielsweise eines Renault Zoé mit einer Reichweite von rund 140 Kilometern dauert bei der 22 Kilowatt Ladeleistung der Säule etwa 90 Minuten. Für technische Fragen oder bei Störungen ist eine Hotline täglich 24 Stunden lang zum Festnetz-Preis erreichbar.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.