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Kommunalpolitiker informieren sich über Netzbau im Landkreis Kelheim

Pressemitteilung   •   Mai 13, 2016 11:47 CEST

19 Millionen Euro investiert der Netzbetreiber in der Region in Leitungen und Umspannwerk

Rohr i.NB. Experten des Netzbetreibers Bayernwerk haben die Bürgermeister aus dem Landkreis Kelheim über das neue Umspannwerk in Bachl in der Marktgemeinde Rohr im Landkreis Kelheim (Niederbayern) und Konzepte für Elektro-Ladesäulen informiert. Anschließend besichtigten die Gemeindevertreter den neuen Netzknoten für die Energieversorgung in der Region.

In der Region Rohr investiert das Bayernwerk mit den laufenden Netzausbaumaßnahmen gesamt rund 19 Millionen Euro. Im Sportheim in Rohr stellten kommunale Ansprechpartner und Techniker des Bayernwerks das neue Umspannwerk in Bachl vor. „Im Landkreis Kelheim speisen rund 9.000 Photovoltaikanlagen in unser Netz ein. Die in unser Netz eingespeiste Energie hat sich in den vergangenen zehn Jahren um das 18-fache erhöht. Jetzt sorgen wir dafür, dass das Stromnetz stabil bleibt“, erklärt Kommunalbetreuer Stephan Leibl die Hintergründe für den erforderlichen Neubau. Von den Investitionskosten entfallen etwa 3,4 Millionen Euro auf das Umspannwerk.

„Mit dem entstehenden Umspannwerk am Standort Bachl gelingt es uns, zusammen mit Bayernwerk als Partner, ideale Voraussetzung für die künftige Ansiedelung von energieintensiven Unternehmen zu schaffen und damit einen entscheidenden Parameter für die Wirtschaftskraft in der Region zu setzen“, sagte Andreas Rumpel, gastgebender Bürgermeister von Rohr in Niederbayern. Im Rahmen der Dienstbesprechung der Bürgermeister im Landkreis Kelheim stellte Martin Hanner vom Kommunalmanagement des Bayernwerks verschiedene Modelle für den Aufbau von Ladesäulen für E-Autos in Kommunen vor. Die Gemeindevertreter erfuhren, dass die Elektro-Stationen entweder gepachtet, als Werbefläche genutzt oder erworben werden können. „Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Um als Kommune modern und zukunftsorientiert zu sein, ist es jetzt die Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Bayernwerk und seine Partner können die Kommunen mit verschiedenen Angebotsmodellen unterstützen und mit jeder Gemeinde eine passende Lösung finden“ sagte Martin Hanner.

Im Anschluss an die Vorträge besichtigten die Kommunalvertreter das neue Umspannwerk in Bachl. Bei der Besichtigung war besondere Vorsicht geboten, denn die Technik zur Mittelspannungsversorgung befindet sich bereits in Betrieb. Die Anbindung an das Hochspannungsverteilnetz wird nach Abschluss der privatrechtlichen Sicherung und Genehmigung folgen. Thomas Kotarski, verantwortlich für den Betrieb des Umspannwerks, und seine Kollegen erklärten den interessierten Besuchern die Funktionsweise der 110-kV-Schaltanlage undTransformatoren auf dem Außengelände sowie die 20-kV-Schaltanlagen im Betriebsgebäude. Neben den Bürgermeistern konnten im Laufe des Tages in zwei weiteren Gruppen Grundstückseigentümer und Anwohner einen Blick in das neue Umspannwerk werfen.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

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