Skip to main content

Neue Erdverkabelung in Illschwang

Pressemitteilung   •   Mai 11, 2016 09:51 CEST

Bayernwerk ersetzt bisherige Freileitung zwischen Reichertsfeld und Altensee und erhöht so die Versorgungssicherheit

Illschwang. Der Netzausbau und Wartung sind zentrale Aufgaben von Energienetzbetreibern. Deshalb arbeitet das Bayernwerk laufend für die Instandhaltung und Modernisierung seiner Netze. Anfang April hat das Bayernwerk eine Baumaßnahme im Raum der Gemeinde Illschwang im Landkreis Amberg-Sulzbach begonnen. Ein neues 20-kV-Mittelspannungskabel zwischen Reichertsfeld und Altensee wird unterirdisch verlegt, genau wie die 0,4-kV-Ortsnetze in den beiden Gemeindeteilen.

Dazu luden Markus Segerer, der Netzbauleiter des zuständigen Bayernwerk-Netzcenters in Parsberg, der Projektverantwortliche Jürgen Hauer und der Bauleiter der Firma Omexom Frankenluk, Horst Losch am Dienstag, den 10. Mai 2016, den Ersten Bürgermeister von Illschwang, Dieter Dehling, zu einer Informationsveranstaltung auf die Baustelle ein.

„Im Zuge der Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße verlegen wir zwischen Reichertsfeld und Altensee ein neues, 1300 Meter langes Erdkabel. Die bisherige, 700 Meter lange Freileitung wird abgebaut“, erläuterte Markus Segerer. Damit können auch fünf Holzmasten sowie ein Stahlmast entfernt werden, so Segerer weiter. „Durch die Erdverkabelung wird die Versorgungssicherheit erhöht und durch den zeitgleich stattfindenden Straßenbau können die Belastungen für die Anwohner möglichst gering gehalten werden“, führte Markus Segerer aus.

Außerdem werden die Trafo-Maststation in Altensee und die Turmstation in Reichertsfeld jeweils durch eine Kompaktstation ersetzt. „Eine solche Kompaktstation braucht nicht nur weniger Platz, sie ist auch leichter zu warten und trägt so auch zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bei“, erklärte Bayernwerk-Projektleiter Jürgen Hauer. Vorab werden die Niederspannungsnetze in Reichertsfeld und Altensee ebenfalls erdverkabelt. „Dadurch erübrigen sich die dortigen Dachständer und werden deshalb abgenommen“, sagte Jürgen Hauer.

Nach dem Baubeginn Anfang April wird mit der Fertigstellung Ende Juli gerechnet. Insgesamt wendet das Bayernwerk für diese Baumaßnahme circa 165.000 Euro auf.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.