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Partner bei der Stromversorgung: Hallbergmoos und das Bayernwerk schließen Konzessionsvertrag über weitere 20 Jahre ab

Pressemitteilung   •   Feb 06, 2017 15:04 CET

Hallbergmoos. Die sichere Stromversorgung der Gemeinde Hallbergmoos im oberbayerischen Landkreis Freising ist in Zukunft Aufgabe des Bayernwerks. Das Energieunternehmen und die Gemeinde waren bereits früher Partner bei der Stromversorgung. Nach dem Ablauf des vorhergehenden Vertrags schrieb die Gemeinde die Konzession neu aus. In dem anschließenden Wettbewerb setzte sich das Bayernwerk mit dem besten Angebot durch.

Erster Bürgermeister Harald Reents und Ursula Jekelius, zuständige Leiterin für Kommunen und Kooperationen in Oberbayern beim Bayernwerk, unterzeichneten am Freitag, den 3. Februar, im Beisein von Stefan Kronner, Gemeinderat und Leiter der Arbeitsgruppe Stromkonzession, den neuen Konzessionsvertrag. Die Stadt räumt mit der Vergabe der Konzession dem regionalen Netzbetreiber Bayernwerk formal das Recht ein, für die kommenden 20 Jahre das Stromnetz auf ihrem Gebiet zu betreiben sowie Versorgungsanlagen und Leitungen auf gemeindlichen Wegen und Grundstücken für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und der örtlichen Wirtschaft zu errichten.

Sowohl die Stadt als auch das Unternehmen zeigten sich mit der langfristigen Verlängerung überaus zufrieden. Für das Bayernwerk bedeute diese Verlängerung einen großen Vertrauensbeweis, erklärte Ursula Jekelius: „Wir freuen uns, dass wir weiterhin der Wunschpartner der Stadt für den Betrieb des Stromnetzes sind und sind stolz, dass wir uns im Wettbewerb gegen unsere Konkurrenten durchgesetzt haben.“

Durch den Zuwachs dezentraler Erzeugungsanlagen auf rund 260.000 im Bayernwerk-Netz und den damit verbundenen Anstieg des eingespeisten Stroms aus Erneuerbarer Energie stehe die Leistungsfähigkeit der regionalen Verteilnetze im Zuge der Energiewende vor zunehmenden Herausforderungen. „Die Grundlage einer umfassenden Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund der Energiewende sind eine kontinuierliche Wartung und Instandhaltung, der Einsatz innovativer Technologien, ein moderner Netzbetrieb und die strukturelle Nähe zum Netz“, betonte Ursula Jekelius.

Hallbergmoos liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayernwerk-Netzcenters Unterschleißheim. Zum Stromnetz der rund 9.000 Einwohner zählenden Kommune gehören Kabel und Leitungen im Nieder- und Mittelspannungsbereich in einer Länge von rund 140 beziehungsweise 45 Kilometern. Zur sicheren Stromversorgung der etwa 2.300 Hausanschlüsse sind 77 Trafostationen und 488 Kabelverteilerkästen installiert. Außerdem sind in der Region mobile Serviceeinheiten stationiert, die bei Störungen sofort eingreifen können.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.