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Presseinformation: Erntezeit: Bayernwerk bittet Landwirte um Vorsicht bei der Arbeit unter Stromleitungen - Arbeitssicherheit hat beim Stromnetzbetreiber höchsten Stellenwert

Pressemitteilung   •   Aug 20, 2015 09:42 CEST

Arbeitssicherheit steht beim Bayernwerk an erster Stelle. Denn das Gefahrenpotenzial bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen ist besonders hoch. Das gilt in ganz Bayern auch für die momentan laufenden Erntearbeiten in der Landwirtschaft. Das Bayernwerk bittet die Landwirte um besondere Vorsicht bei Arbeiten unter Stromleitungen.

„Unachtsamkeit gefährdet nicht nur die Sicherheit unserer Stromversorgung, sondern vor allem die Gesundheit und das Leben der beteiligten Landwirte“, so Peter Ketterl, Leiter der Netzdienste Oberpfalz des Bayernwerks. In der Vergangenheit ist es beispielsweise zu einem folgenschweren Unfall gekommen, weil der Auswurfarm eines Häckslers eine oberirdische Freileitung berührt hat. „Wenn Fahrzeugteile mit Freileitungen in Berührung kommen, kann es für den Fahrer lebensgefährlich sein, das Fahrzeug zu verlassen oder wieder einzusteigen“, warnt Peter Ketterl.

Aber nicht nur bei Arbeiten im Bereich von oberirdischen Freileitungen gilt erhöhte Vorsicht. Denn auch im Boden verlegte Kabel können eine Gefahrenquelle darstellen, wenn deren Lage bei Tiefbaumaßnahmen unbekannt ist. Um Unfälle dieser Art zu vermeiden, bietet das Bayernwerk als kostenfreien Service eine Auskunft über die genaue Lage verlegter Kabel an. Unter der Telefonnummer 0941-2800 3311 können vom Technischen Kundenservice des Bayernwerks Übersichtspläne angefordert werden. Falls erforderlich, kann auch eine Einweisung vor Ort durch den Mobilen Kundenservice vereinbart werden.

Sollte es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu einem Unfall kommen, gibt das Bayernwerk zusätzlich den folgenden wichtigen Sicherheitshinweis: Beschädigte Anlagenteile oder defekte Leiterseile dürfen unter keinen Umständen berührt werden. Diese könnten noch Strom führen, und je nach Betriebsspannung bedeutet schon die Annäherung an eine Schadensstelle Gefahr. In solchen Fällen muss unverzüglich die Störungsannahme des Bayernwerks unter der Telefonnummer 0941-2800 3366 informiert werden. Die Mitarbeiter des Mobilen Services kümmern sich umgehend um die Behebung des Schadens.

Auch bei eingefallenen Bäumen, Ästen oder verhedderten Drachenschnüren darf sich keinesfalls jemand der Störungsstelle nähern oder gar versuchen, den Gegenstand selbstständig aus der Leitung zu entfernen. Stattdessen ist der Gefahrenbereich unverzüglich zu verlassen und - wenn möglich - die Störungsstelle weiträumig zu sichern. Auch in diesen Fällen ist die Störungsannahme des Bayernwerks zu informieren.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem über 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz sichert das Unternehmen die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet des Bayernwerks erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In seinem Netz transportiert das Unternehmen mehr als 60 Prozent regenerative Energie. Zu den Kernaufgaben des Bayernwerks zählen neben einer sicheren Versorgung insbesondere der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur. Zudem bietet das Bayernwerk seinen Kunden unterschiedliche Energiedienstleistungen. Das Tochterunternehmen Bayernwerk Natur kümmert sich um den Bau und den Betrieb dezentraler und regenerativer Kleinkraftwerke. Das Bayernwerk gestaltet die Energiezukunft in Bayern maßgeblich mit und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.