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Schneller und besser: Bayernwerk installiert neues Schalthaus mit technischer Vollausstattung

Pressemitteilung   •   Aug 26, 2015 14:38 CEST

Das Bayernwerk geht neue Wege, um die Versorgungssicherheit in den Regionen zu verbessern und die Optimierung des regionalen Stromverteilnetzes zu beschleunigen. In Heitzmannsberg in der Gemeinde Reischach (Landkreis Altötting, Oberbayern) hat der Energienetzbetreiber erstmals ein neues Schalthaus aufgestellt, das schon vor der Lieferung technisch vollständig bestückt wurde. Das spart wertvolle Arbeitszeit und schafft die Möglichkeit einer schnelleren Inbetriebnahme. Das Schalthaus in Heitzmannsberg kann voraussichtlich bereits Ende September in Betrieb genommen werden.

Die Lieferung mit bereits eingebauter 20-kV-Schaltanlage bringt einen entscheidenden Vorteil mit, wie Jürgen Hoffmeister, Netzbauleiter am Netzcenter Eggenfelden des Bayernwerks, erklärt: „Dies beschleunigt die Inbetriebnahme des Schalthauses enorm, da die aufwendigen Prüfungen vor Ort entfallen können.“ Begleitet von einer Polizeieskorte hat ein Schwertransport in den vergangenen Tagen das neue Schalthaus in Heitzmannsberg angeliefert. Am gewünschten Zielort wurde das Gebäude mit Hilfe eines 100-Tonnen-Krans aufgestellt. Im Anschluss soll noch ein Satteldach errichtet werden. Die Kosten des Bayernwerks zur Installation des modernen Schalthauses in Heitzmannsberg liegen bei rund 560.000 Euro.

Neben dem Schalthaus sind weitere Verkabelungsmaßnahmen geplant, um den Strom aus Sonnenenergie künftig regional noch besser verteilen zu können. Sämtliche Maßnahmen sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Die Optimierung des Mittelspannungsnetzes wird durch den massiven Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in den vergangenen Jahren und die stark zunehmende Einspeisung regenerativer Energie notwendig. Die Ausgaben zur Verbesserung und zum Ausbau der Energienetze liegen beim Bayernwerk in diesem Jahr allein in Niederbayern bei 116 Millionen Euro. Im gesamten Netzgebiet beläuft sich die Summe auf 520 Millionen Euro – durchschnittlich sind dies wöchentlich zehn Millionen Euro für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung in Bayern.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem über 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz sichert das Unternehmen die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet des Bayernwerks erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In seinem Netz transportiert das Unternehmen mehr als 60 Prozent regenerative Energie. Zu den Kernaufgaben des Bayernwerks zählen neben einer sicheren Versorgung insbesondere der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur. Zudem bietet das Bayernwerk seinen Kunden unterschiedliche Energiedienstleistungen. Das Tochterunternehmen Bayernwerk Natur kümmert sich um den Bau und den Betrieb dezentraler und regenerativer Kleinkraftwerke. Das Bayernwerk gestaltet die Energiezukunft in Bayern maßgeblich mit und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

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