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Stürmische Nacht: Mehrere Stromausfälle im Bayernwerk-Netz

Pressemitteilung   •   Feb 10, 2016 11:53 CET

In der Nacht von Dienstag, 9. Februar auf Mittwoch, 10. Februar verursachten Sturmböen mehrere Stromausfälle im Netzgebiet des Bayernwerks. Ursache waren in der Regel Bäume oder größere Äste, die in Mittelspannungsfreileitungen einfielen. Betroffen waren einige tausende Haushalte in der Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern.

Die Mitarbeiter in der Netzleitstelle in Neunburg vorm Wald und die Service-Techniker des Bayernwerks waren in allen Netzgebieten in Bereitschaft versetzt. Im engen und ständigen Austausch mit den Service-Technikern, die vor Ort die Schadensstellen beurteilten, konnten in der Netzleitstelle zügig Schaltmaßnahmen in die Wege geleitet und von Störungen betroffene Haushalte zügig wieder versorgt werden.

Oberbayern:

In Rott am Inn und Pfaffing im Landkreis Rosenheim war die Stromversorgung von 22:14 Uhr bis 01:18 Uhr für rund 2.800 Haushalte unterbrochen.

Von 22:52 Uhr bis Mitternacht war Altmannstein im Landkreis Eichstätt ohne Strom. Betroffen waren rund 1.200 Haushalte.

Eine weitere Störung trat um 21:45 Uhr in Bad Heilbrunn im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf, mit Auswirkung auf Teile von Wackersberg. Betroffen waren rund 3.000 Haushalte. Innerhalb einer Stunde waren 800 Haushalte in Bad Heilbrunn wieder versorgt. Für die restlichen rund 2.200 Haushalte dauerte die Störung bis 02:00 Uhr.


Niederbayern:

In Hausen und Langquaid im Landkreis Kelheim war die Stromversorgung für rund 1.000 Haushalte von 21:30 bis 22:09 Uhr unterbrochen.

Im Zeitraum von 23:50 Uhr bis ca. 00:52 Uhr waren zeitweise rund 1.800 Haushalte in Grafenau und Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau ohne Strom.

Auerbach, Hengersberg, Grattersdorf und der Ortsteil Reit von Schöllnachim Landkreis Deggendorf waren von 22:30 Uhr bis 23:54 Uhr ohne Strom. Betroffen waren rund 1.000 Haushalte. Um 07:32 Uhr wurde die Mittelspannungsleitung aufgrund örtlicher Schäden an der Strominfrastruktur bis 08:12 Uhr abgeschaltet. Rund 50 Haushalte in Reit waren bis gegen 11:00 Uhr ohne Stromversorgung.

Zu einer weiteren Versorgungsunterbrechung im Landkreis Deggendorf kam es in Hunding und Lalling. Für ca. 16 Minuten waren hier von 00:20 Uhr rund 300 Haushalte ohne Strom.

Im Landkreis Landshut kam es um 21:53 Uhr in Hohenthann, Pfeffenhausen und Weihmichl zu einer Störung der Stromversorgung. Die Rund 1.200 Haushalte konnten um 23:20 Uhr wieder versorgt werden.


Oberpfalz:

Ab 23:28 Uhr war für eine knappe Stunde die Stromversorgung von rund 600 Haushalten in Traitsching im Landkreis Cham unterbrochen.

In Altenthann, Rettenbach, Zell, Brennberg und Wald im Landkreis Regensburg führten Sturmböen bei rund 2.500 Haushalten zu einer Versorgungsunterbrechung. Die Störung dauerte von 05:08 Uhr bis 07:49 Uhr.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.