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Gipfeltreffen mit Nachdruck: BPW trägt Themen und Forderungen aus Transport und Logistik von Wiehl in den Bundestag

Pressemitteilung   •   Nov 11, 2019 14:00 CET

Diskussion auf dem Wiehler Forum: Wie kann im schweren Güterverkehr auf der Straße der Mix aus Diesel und neuen Antriebskonzepten technologisch und wirtschaftlich gelingen?
  • Branchen-Gipfeltreffen „Wiehler Forum“ im Zeichen der Vernetzung und Innovation
  • Oliver Wieck, Dr. Susanne Leifheit und Julia Miosga unter den Rednern
  • Michael Pfeiffer: Chancen der Transformation in Transport und Logistik nutzen

Wiehl, 11.11.2019 --- Anfang November trafen sich rund 100 Top-Entscheider aus Transport und Logistik zum Wiehler Forum, um die Zukunftsthemen der Branche zu diskutieren – und das mit Nachdruck: Die Teilnehmer bestimmen in Wiehl erstmals die Agenda eines Politikdialogs mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags in Berlin mit. Gastgeber BPW ermunterte zur Vernetzung aller Akteure, die in der Branche etwas bewegen wollen.

Handelskriege, Brexit, aber auch der Klimawandel treffen die Transport- und Logistikbranche mit Wucht; besonders die Automobilzuliefer- und Nutzfahrzeugindustrie klagt über Auftragseinbrüche. Michael Pfeiffer, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter von BPW, sieht darin keine Krise, sondern Anzeichen einer tiefgreifenden industriellen Transformation, der man mit Offenheit und Mut zur Innovation entgegengehen sollte: Zur Eröffnung des zweitägigen Branchengipfels „Wiehler Forum“ rief er die rund 100 Teilnehmer auf, die Digitalisierung und Vernetzung aktiv voranzutreiben und dabei auch die CO2-Bepreisung als Chance für nachhaltige technologische Veränderungen zu begreifen. Das Stichwort „Vernetzung“ versteht Pfeiffer nicht allein als technische Aufgabe: Unter dem Motto „Come to be a motionist“ diente das Wiehler Forum auch als Plattform für die persönliche Vernetzung aller Akteure, die in der Branche etwas bewegen wollen.

Zu den Rednern und Diskussionsteilnehmern gehörten unter anderem Oliver Wieck (Generalsekretär, ICC Germany e.V. Internationale Handelskammer), Dr. Susanne Leifheit (Leiterin Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit, VW Nutzfahrzeuge), Julia Miosga (CEO, Die DigitalLandschaftsGärtnerin), Thorsten Hülsmann (Geschäftsführer, EffizienzCluster Management GmbH) und Axel Plaß (Gesellschafter, Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG).

Die Erkenntnisse aus den Vorträgen und Diskussionen des Wiehler Forums enden aber nicht im Bergischen Land, sondern werden in den direkten Austausch mit Vertretern des Deutschen Bundestags einfließen: Die Teilnehmer des Wiehler Forums bestimmen die Agenda eines Politikdialogs mit, der im März 2020 in Berlin stattfindet. Die Einladung zur Veranstaltung nach Berlin ist inbegriffen.

Im anschließenden Gespräch mit Journalisten legte Michael Pfeiffer dar, warum sich die BPW Gruppe als Treiber der Transformation des Transports versteht: „Die Branche steht vor einem Umbruch. Die Herausforderungen sind wirtschaftlich – dazu gehören der anhaltende Kostendruck, sowie Margenverfall und Fahrermangel – aber auch politisch infolge der Klimadebatte. Technologien wie Big Data, KI, Industrie 4.0, aber auch E-Mobilität und die digitale Plattformökonomie sind keine Bedrohung, sondern längst konkrete Innovationsfelder der BPW Gruppe.“ Pfeiffer kündigte für das IAA-Jahr 2020 ein Feuerwerk an Neuheiten sowie Allianzen mit bedeutenden Playern der Logistik- und Nutzfahrzeugindustrie an. „BPW wird sich 2020 mit einem Lösungsportfolio präsentieren, das neue Standards in nachhaltiger Transporteffizienz setzt. Von der Montage über den Betrieb bis zur Wartung sparen Fahrzeugbetreiber Kosten, Treibstoff, Zeit – und CO2 – wie nie zuvor.“

Zu diesem Ziel investiere die BPW Gruppe mit ungebremster Energie in Innovation und Kundenorientierung, so Pfeiffer. Dafür feilt BPW auch an seiner organisatorischen Aufstellung. Zudem wollen die BPW verstärkt in der digitalen Plattformökonomie mitmischen und auch eigene Plattformen lancieren. Im Bereich der E-Mobilität meldet BPW erste Aufträge für die elektrische Antriebsachse „eTransport“ und vertieft seine Zusammenarbeit mit Fahrzeugherstellern und Forschungsinstituten.

Mit der Digitalisierung seiner Fahrwerkstechnologien hat BPW einen strategischen Meilenstein erreicht: Nach dem Prinzip „born digital“ basiert jedes Einzelteil auf einem digitalen Zwilling. Auf diese Weise begleitet BPW das Fahrwerk lebenslang von der Konfiguration über Produktion und Montage bis zu Wartung und Ersatzteilservice mit digitalen Diensten. Das branchenweit einzigartige Industrie 4.0-Konzept beinhaltet eine intelligente Produktionslogistik, bei dem die Montage von individuellen Fahrwerken erstmals nach dem „Plug-in-Prinzip“ in das Werk des Fahrzeugherstellers integriert werden kann. Dies erschließt dem Fahrzeugbau erhebliche Effizienzgewinne. Erste Fahrzeughersteller nutzen dieses Konzept bereits, so Michael Pfeiffer. Anfang 2020 werde BPW die Digitalisierung seiner Fahrwerkstechnologien weitgehend abgeschlossen haben. Michael Pfeiffer weiter: „Die BPW Gruppe hat ihre Innovationsstrategie bereits vor Jahren eingeschlagen und konsequent ausgebaut. Wir sehen uns heute als innovationsstark, angriffslustig und organisatorisch durchtrainiert – deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir 2020 gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden sehr viel bewegen können.“

Auch in der Kommunikation setzt BPW auf Innovation: Das Veranstaltungsmotto „Come to be a motionist“ entlehnte BPW dem gleichnamigen Themenportal, das ausführlich über das Wiehler Forum berichten wird. Motionist.com ist eng verzahnt mit den sozialen Medienkanälen von BPW, in denen live über die Highlights vom Wiehler Forum berichtet wurde.

v.l. Moderator Oliver Detje, Julia Miosga (CEO, Die DigitalLandschaftsGärtnerin), Franz Bräuer (Niederlassungsleiter Logistik und Warehousing, LOGWIN Solutions Austria GmbH), Björn Stammer (Leitung Logistik (ND-L), Nestlé Deutschland AG) erörterten auf dem Wiehler Forum, welchen Einfluss die digitale Transformation unserer Wirtschaft auf die Supply Chain hat - und wie sich der speditionelle Mittelstand darauf einstellen kann.

Über die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft
Die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft ist die Muttergesellschaft der BPW Gruppe. Mit mehr als 1.600 Mitarbeitern, darunter rund 120 Auszubildende, entwickelt und produziert das Familienunternehmen seit 1898 an seinem Stammsitz in Wiehl komplette Fahrwerksysteme für Lkw-Anhänger und -Auflieger. Zu den Technologien der BPW gehören unter anderem Achssysteme, Bremsentechnologie, Federung und Lagerung. Die Trailerachsen und -Fahrwerksysteme made by BPW sind weltweit millionenfach im Einsatz. Ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum bietet Fahrzeugherstellern und -betreibern darüber hinaus die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit in ihren Produktions- bzw. Transportprozessen zu erhöhen. www.bpw.de

Über die BPW Gruppe
Die BPW Gruppe erforscht, entwickelt und produziert alles, was den Transport bewegt, sichert, beleuchtet, intelligent macht und digital vernetzt. Weltweit ist die Unternehmensgruppe mit ihren Marken BPW, Ermax, HBN, HESTAL und idem telematics ein bevorzugter Systempartner der Nfz-Branche für Fahrwerke, Bremsen, Beleuchtung, Verschließ- und Aufbautentechnik, Telematik sowie weitere wichtige Komponenten für Truck, Trailer und Bus. Transportunternehmen bietet die BPW Gruppe umfassende Mobilitätsdienste. Sie reichen vom weltweiten Servicenetz über Ersatzteilversorgung bis zur intelligenten Vernetzung von Fahrzeug, Fahrer und Fracht. Die inhabergeführte Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell 7.200 Mitarbeiter in über 50 Ländern und erzielte 2017 einen konsolidierten Umsatz von 1,48 Milliarden Euro. www.bpw.de

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