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Bevorteilung von Vectoring durch Bundesnetzagentur: Deutsche Glasfaser Kunden nicht betroffen

News   •   Jan 21, 2019 14:34 CET

Im Inneren des Glasfaserhauptverteilers: Die "Adern" aus reiner Glasfaser innerhalb des 'POP's (Point of Presence) von Deutsche Glasfaser. (DG)

Der aktuelle Entscheidungsentwurf der Bundesnetzagentur – bestehende Vectoring-Anschlüsse gegenüber Glasfaseranschlüssen auf der letzten Meile zu bevorzugen – wäre bei Umsetzung ein Rückschlag für den Breitbandausbau in Deutschland insgesamt. Nach diesem Entwurf „darf die Telekom entweder die Konkurrenten mit ihren Glasfaser-Anschlüssen abschalten oder von ihnen eine Drosselung der Geschwindigkeit verlangen“ (welt.de). Damit gemeint und davon betroffen sind lediglich FTTB-Anschlüsse (Fiber To The Building).

Für FTTH-Anschlüsse (Fiber To The Home) auch von Deutsche Glasfaser Kunden greift eine solche Einschränkung nicht, weil sie bis ins Haus kupferfrei sind. Vom Deutsche Glasfaser Verteiler bis in die eigene Wohnung sind sie unabhängig von den Leitungen anderer Provider und der früheren kupferbasierten Hausinfrastruktur. Deutsche Glasfaser nutzt die im Beschluss angesprochenen DSL-basierten Übertragungsverfahren „G.fast“ und „VDSL-Vectoring“ nicht.

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