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Geförderter Glasfaserausbau: Kreis Viersen will mit Deutsche Glasfaser flächendeckend in die digitale Zukunft

Pressemitteilung   •   Mär 14, 2019 12:52 CET

Flächendeckendes Glasfasernetz für Kreis Viersen: (v.l.) Jan Rimbach (Manager Förderung), Geschäftsführer Peter Kamphuis von Deutsche Glasfaser, Landrat Dr. Andreas Coenen, Abteilungsleiter Christian Böker und Breitbandkoordinator Sebastian Cüsters

Landrat verkündet das Ergebnis der europaweiten Ausschreibung: Vertrag mit Deutsche Glasfaser ausgehandelt - Ziel: Mit über 40 Millionen Euro Fördermittel flächendeckender Netzausbau für Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Tönisvorst, Viersen und Willich

14.03.2019 Kreis Viersen. Das gemeinsame Ziel des Breitbandprojekts des Kreises mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden rückt näher: Ein möglichst flächendeckendes Glasfasernetz für den gesamten Kreis Viersen. Die Kombination aus privatwirtschaftlichem und gefördertem Netzausbau macht es möglich. Nach dem eigenwirtschaftlichen Ausbau in vielen Kommunen kann die Deutsche Glasfaser nun auch den geförderten Ausbau der unterversorgten Adressen im Kreis Viersen in Glasfasertechnik realisieren. „Dies ist das erfreuliche Ergebnis des durchgeführten europaweiten Ausschreibungsverfahrens für unser interkommunales Breitbandprojekt im Kreis Viersen“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Anwohner und Unternehmen profitieren gleichermaßen davon und können mit Hilfe von Deutsche Glasfaser gelassen in die digitale Zukunft gehen“, freut sich der Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser, Peter Kamphuis, über den Ausgang des Vergabeverfahrens.

Flüssiges TV-Streaming in höchster Auflösung, Internetsurfen mit Lichtgeschwindigkeit und stabile Videokonferenzen im Homeoffice – der Anschluss an ein Glasfasernetz ist entscheidend für die langfristige Attraktivität von Gemeinden und Städten als Wohn- und Heimatort. Auch für Unternehmen ist der Breitbandanschluss ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die digitale Zukunft kommt rasend schnell – und bringt alte Kupferanschlüsse an ihre Leistungsgrenzen. Deshalb muss ein möglichst flächendeckendes, reines Glasfasernetz her. Der Kreis Viersen und Deutsche Glasfaser engagieren sich daher gemeinsam für einen integrierten privatwirtschaftlichen und geförderten Netzausbau.

„Das durchgeführte europaweite Ausschreibungsverfahren des Kreises Viersen passt genau in den Ansatz von Deutsche Glasfaser, bestehende Netze zu verdichten. Wir freuen uns, dass nach Auswertung der Ausschreibung nun auch im Kreis Viersen der privatwirtschaftlich schnelle mit dem geförderten Netzausbau harmonisiert wird und eine verbindliche Investitionsvereinbarung ausgehandelt werden konnte. Für das Vertrauen aller Beteiligten möchten wir uns herzlich bedanken. Dieses Vertrauen ist zugleich Ansporn für uns, anzupacken und den gesamten Kreis gemeinsam in die digitale Zukunft zu führen“, sagt Peter Kamphuis, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser. „Mit mehr als 40 Millionen Euro Fördermitteln sollen auch die abgelegenen Haushalte, die im ersten Schritt nicht privatwirtschaftlich von uns erschlossen werden konnten, ans Netz gebracht werden. So wird eine möglichst optimale Flächendeckung erzielt.“ Etwa 4000 Haushalte in Randgebieten der Kommunen werden nun mit Fördermitteln ausgebaut. Die betroffenen Haushalte im Fördergebiet werden gesondert von Deutsche Glasfaser über die nächsten Schritte informiert.

„Wir sind aktuell im sechsten Förderaufruf des Bundesförderprogramms ganz vorne mit dabei“, freut sich Landrat Dr. Andreas Coenen über den Abschluss des aufwändigen Ausschreibungsverfahrens. „Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir uns sehr gut auf die umfangreichen Förderregularien vorbereitet haben. Wir stellen sicher, dass bei der Digitalisierung alle Familien und Firmen im Kreis dabei sein können. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor.“ Zurzeit arbeitet der Kreis Viersen noch das streng formale Förderverfahren ab. Der ausgehandelte Vertragsentwurf mit der Deutschen Glasfaser wurde bereits zur vorgeschriebenen Prüfung an die Bundesnetzagentur versandt. „Erst nach positiver Prüfung kann der Kreis den endgültigen Förderbescheid beim Bund beantragen, danach wiederum erst den Förderbescheid für die Kofinanzierung des Landes. Da die Förderbescheide Bestandteil des Vertrages werden, kann erst im Anschluss der verbindlich ausgehandelte Vertrag unterschrieben werden“, erläutert der zuständige Abteilungsleiter Christian Böker das komplexe Förderprozedere.

Kreis Viersen und Deutsche Glasfaser wollen dennoch keine Zeit verlieren. Da die Vertragsunterschrift nur Formsache ist, hat der Kreis der Deutschen Glasfaser bereits die konkrete Vergabeabsicht mitgeteilt. So kann das Unternehmen bereits mit den nächsten Schritten, wie beispielsweise der Ausführungsplanung, beginnen. Mit den Förderbescheiden und dem Baubeginn rechnen die Beteiligten im Herbst 2019. „Das heutige Ergebnis ist auch ein Zeichen der guten Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen“, betont Breitbandkoordinator Sebastian Cüsters. Bereits im Vorfeld hatten der Kreis den Kommunen das Ergebnis der Ausschreibung mitgeteilt. Die konnten somit den Eigenanteil in ihre Haushalte einarbeiten, der sich aus dem Angebot ergibt.

Wie bisher erfolgreich praktiziert, wird Breitbandkoordinator Cüsters die Kommunen über die weiteren Verfahrensschritte und den konkreten zeitlichen Ablauf im Rahmen der regelmäßigen Koordinatorentreffen informieren. Er steht zudem für Bürgeranfragen unter 02162/39 1747 zur Verfügung.

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

Über den Kreis Viersen

Der Kreis Viersen liegt am Niederrhein im Westen Nordrhein-Westfalens und gehört zur Metropolregion Rheinland. In den neun kreisangehörigen Kommunen leben 299.000 Einwohner.

Pressekontakt:

Kreis Viersen
Markus Wöhrl
Pressesprecher
+49 (0) 2162 39 1024
Markus.woehrl@kreis-viersen.de

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit.

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