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Wenn die Schule krank macht

Blog-Eintrag   •   Mai 09, 2014 06:36 CEST

Panikattacken, Angst zu versagen, schlaflose Nächte und ein immenser Leistungsdruck gehört für viele Schüler heutzutage Schüler genauso zum Alltag wie das Pausenbrot. Auch Kinder, die einfach nur normal und durchschnittlich sind, stehen bereits früh unter einem enormen Zwang. Jedes fünfte Kind unter 18 Jahren leidet in Deutschland unter Schulstress, welcher sich durch Bauch- und Kopfschmerzen, Angstzustände und Nervosität bemerkbar macht. Doch nicht selten, kann es auch zu Schlaf- und Lernstörungen und aggressivem Verhalten führen. Es ist nicht immer nur der Ärger mit dem Lehrer, einem Klassenkameraden oder schlechte Noten, die für Schulstress verantwortlich sind. Der ständige Druck, den Ansprüchen und Anforderungen im Unterricht nicht gewachsen zu sein und Angst vor Prüfungen, machen die Schüler oft krank. Meist fängt es harmlos mit Fingernägel kauen und Appetitlosigkeit an, manche Schüler sind traurig oder fühlen sich schlapp, wieder andere Schüler essen viel zu viel. Wenn die Eltern solche Symptome bei ihren Kindern feststellen, dann sollten sie schleunigst eingreifen!

Was tun gegen Schulstress?

Wichtig ist, das Gespräch mit dem betroffenen Kind zu suchen, daraus kann man bereits erkennen, ob bestimmte Personen oder Situationen für den Stress verantwortlich sind. So kann im Anschluss daran oft schon ein Gespräch mit dem Lehrer oder Klassenkamerad die Situation entschärfen. Sollte es damit nicht getan sein, kann dem Schüler oft eine bessere Nachmittagsplanung helfen. Bei vielem Hausaufgaben sollte darauf geachtet werden, dass zwischendurch ausreichend kurze Pausen eingelegt werden, zudem sollte beim Lernen kein Fernseher oder Radio laufen. Festgelegte Lern- und Pausenzeiten vor Prüfungen reduzieren den Stress. Wer regelmäßig Sport treibt oder einem Hobby nachgeht, baut schneller Stresshormone ab und ist körperlichen und psychischen Stresssituationen besser gewachsen. Auch werden Verspannungen gelöst und Muskeln gelockert, der Körper besser durchblutet und Kopfschmerzen haben keine Chance mehr!  

Und wenn das alles nicht hilft?

Leider nimmt der Schulstress ab und zu überhand und die Schüler sind nicht mehr in der Lage sich selbst zu helfen. Wenn Probleme nicht mehr in der Familie gelöst werden können, dann sollte man sich an eine Beratungsstelle wenden oder sich auch eine Auszeit gönnen. Das Angebot im Familienhotel Feldhof in Naturns ist ideal für Kinder und Jugendliche, denn im erlebnisreichen Meraner Land lässt es sich besonders gut entspannen und der stressige Schulalltag steht zumindest in den schönsten Wochen des Jahres im Hintergrund!

Hilfreiche Links:

„Guter Stress - schlechter Stress“ (PDF, 2,49 MB) von der Studienkreis GmbH in Bochum www.studienkreis.de

Schulangst, Schulstress und co - Schülerhilfe (PDF) von der Schülerhilfe in Gelsenkirchen

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