Die halbe Erde - Utopie als politische Praxis
Troy Vettese und Drew Pendergrass legen mit „Die halbe Erde“ keinen weiteren Klimaappell vor, sondern den Versuch, den ökosozialistischen Utopismus als ernsthafte Planungswissenschaft zu rehabilitieren.
Troy Vettese und Drew Pendergrass legen mit „Die halbe Erde“ keinen weiteren Klimaappell vor, sondern den Versuch, den ökosozialistischen Utopismus als ernsthafte Planungswissenschaft zu rehabilitieren.
Franco Supinos Roman „Annette sagt“ ist das Porträt einer Frau, die sich ein Leben lang gegen die Zumutungen einer Gesellschaft behauptet, die ihr keinen Platz zugesteht. Annette Santonocito, Tochter eines Bauern, der sie lieber als Jungen gesehen hätte, arbeitet sich durch Institutionen, die sie übersehen, übergehen oder ausnutzen: Schule, Universität, Bildungsverwaltung.
Identität ist ja die Festlegung auf etwas, das ich sein soll. Schon in dieser Beschreibung liegt eine Verhärtung, eine Unflexibilität, die mir zutiefst suspekt ist. Wir sind sowieso immer jemand - Identität ist etwas, das mit uns aufwächst, etwas, das wir uns aneignen. Schon die Sprache, die wir als erstes im Leben lernen, ist etwas Angeeignetes, etwas Uraltes, in dessen Strom wir eintauchen.
In „Nichts als Freude!“ unterrichtet Steven Uhly eine junge Schreiberin – und legt dabei selbst viel von sich offen.
Ich bin ein pensionierter Arzt und Professor der Anästhesiologie, der die plötzlich verfügbare Zeit ohne das Hantieren mit Narkosemitteln zum kontemplativen Nachdenken nutzt.
Ein Titel wie ein Achselzucken – und genau darin liegt seine Finesse. Peter Biro, pensionierter Zürcher Anästhesiologe und geboren im sozialistischen Rumänien, wählt für seinen ersten Roman die wohl unspektakulärste Ikone bürgerlicher Behaglichkeit: die gepolsterte Rückenlehne.
Brandenburger Riesenkürbiszüchter feiern Rekordernte und Doppelsieg. Erstmals setzten sie beim Anbau ihrer Kürbisgiganten auf den ökologischen Schafwolldünger floraPell.