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Die halbe Erde - Utopie als politische Praxis
Troy Vettese und Drew Pendergrass legen mit „Die halbe Erde“ keinen weiteren Klimaappell vor, sondern den Versuch, den ökosozialistischen Utopismus als ernsthafte Planungswissenschaft zu rehabilitieren. Ihr Ausgangspunkt ist E. O. Wilsons Half-Earth-Konzept – die Renaturierung der halben Erdoberfläche zum Erhalt der Biodiversität –, das sie jedoch für unzureichend halten, solange es kapitalistisch oder kolonial gedacht bleibt. Die Autoren verbinden Umweltgeschichte, Planungstheorie und Science-Fiction zu einem Werk, das sich selbst als „Kochbuch“ in vier Gängen versteht: Philosophie, Materie, Technik, Imagination.
Buchbesprechung: Die halbe Erde - Utopie als politische Praxis - Troy Vettese und Drew Pendergrass https://www.fmpreuss.de/die-halbe-erde-utopie-als-politische-praxis/