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Büromöbelproduktion weiter im Aufwärtstrend

Pressemitteilung   •   Feb 20, 2018 09:20 CET

Bei Neuanschaffungen stehen die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und ein ergonomisches Arbeitsumfeld im Fokus. Bild: König + Neurath

Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) zieht positive Bilanz des Geschäftsjahres 2017 / Wachstum im In- und Ausland / Hohe Nachfrage schafft neue Arbeitsplätze

Wiesbaden, 20. Februar 2018 – Über einen stabilen Aufwärtstrend freut sich die deutsche Büromöbelbranche. Entsprechend positiv fällt die Bilanz des Industrieverbandes Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) für das Jahr 2017 aus. Er meldet einen branchenweiten Umsatzzuwachs von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grundlage ist der Produktionsumsatz von Büromöbeln, die in Deutschland hergestellt wurden. Laut einer internen Erhebung lag der Umsatz der IBA-Mitgliedsunternehmen und anderer Büromöbelproduzenten hierzulande bei knapp 2,4 Milliarden Euro. Davon entfielen rund 85 Prozent auf die Mitglieder des IBA. Damit sind die Jahresumsätze bei Büromöbeln bereits zum vierten Mal in Folge gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten bei den deutschen Büromöbelherstellern stieg um 3,7 Prozent auf rund 13.300 Erwerbstätige.

Eine besonders hohe Nachfragedynamik verzeichnet der IBA durch die Neugestaltung der Arbeitswelt im Zeichen von Vernetzung und Digitalisierung sowie bei der gesundheitsfördernden Optimierung der Arbeitsplätze. Hier stehen Sitz-Steh-Arbeitstische, ergonomische Sitzmöbel und Akustiklösungen im Fokus. Zudem werde im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität immer mehr zum Wachstumstreiber für die Büromöbelbranche.

Nach einem sehr starken Vorjahr hat sich der Zuwachs im Inland im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 3,4 Prozent erwartungsgemäß etwas abgeschwächt, 2016 lag er noch bei 8,1 Prozent. Die Auftragseingänge belegen gleichwohl eine stabile Entwicklung. Das Auslandsgeschäft zog mit 2,9 Prozent wieder an. 2016 war der Export noch aufgrund der unstabilen Wirtschaftslage in einigen europäischen Ländern rückläufig gewesen. Hier zeige sich eine deutliche Erholung der Märkte, wie der IBA mitteilt. Die wichtigsten Exportmärkte seien die Nachbarländer Frankreich, Niederlande, Österreich und die Schweiz. 2017 lag die Exportquote durchschnittlich bei 27,3 Prozent.

Optimistisch blickt die Branche auch auf das laufende Jahr. Denn mittlerweile sind in Deutschland mehr als 21 Millionen Menschen zumindest zeitweise im Büro tätig. Experten erwarten ein weiteres Wachstum.

„Neben einem zunehmenden Bewusstsein für die Gesundheit der Mitarbeiter setzen sich Arbeitgeber immer häufiger für mehr Attraktivität ihrer Büroarbeitsplätze ein“, sagt Hendrik Hund, Vorsitzender des IBA. Auf dem Arbeitsmarkt herrsche nahezu Vollbeschäftigung. Dadurch rücke der Mitarbeiter bei einem sich abzeichnenden Fachkräfte- und Nachwuchsmangel immer mehr in den Fokus von Investitionsentscheidungen. „Unsere Mitglieder bereiten sich schon jetzt auf die ORGATEC im kommenden Oktober vor, bei der sie die neuesten Produkte für die aktuellen Wachstumsfelder präsentieren werden“, ergänzt der IBA-Vorsitzende. Unter dem Motto „culture@work“ werden in diesem Jahr vom 23. bis 27. Oktober die neuesten Trends in Köln vorgestellt.
Weitere Infos zur ORGATEC gibt es unter: www.orgatec.de.


Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. mit Sitz in Wiesbaden (ehemals bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e. V.) ist der Branchenverband für die Gestaltung von ganzheitlichen Arbeitswelten. Der IBA forciert die Umgestaltung der Büroarbeit. Er vertritt die Interessen von Herstellern von Büro- und Objektmöbeln ebenso, wie diejenigen von Spezialisten für Akustik-, Licht- und einschlägiger Techniklösungen. Der IBA ist auch ideeller Träger der ORGATEC, der internationalen Leitmesse für die Arbeitsplatzgestaltung.

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