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​Illegales Teakholz auf dem europäischen Markt

Pressemitteilung   •   Jan 05, 2017 12:18 CET

Illegaler Holzeinschlag zerstört riesige Waldgebiete. Bild: Life Forestry

Stans (CH), 05.01.2017. Neun europäische Unternehmen stehen unter Verdacht, ihre Sorgfaltspflicht gemäss EU-Holzverordnung (EUTR) vernachlässigt zu haben. So ist wohl illegal geschlagenes Teakholz aus Myanmar auf den europäischen Markt gelangt. Life Forestry erklärt die möglicherweise fatalen Folgen.

Wenn der Verdacht besteht, dass ein Holz illegal geschlagen wurde, darf es nach geltenden Bestimmungen der EUTR nicht innerhalb der EU in den Verkehr gebracht werden. Laut der Nichtregierungsorganisation Environmental Investigation Agency (EIA) haben es jedoch insgesamt neun Unternehmen aus fünf EU-Ländern versäumt, die Herkunft ihrer Ware entsprechend zu prüfen.

Die EIA erkennt zwar an, dass die beteiligten Unternehmen durchaus Versuche unternommen hätten, ihre Sorgfaltspflicht zu erfüllen. Nachdem sie die angeforderten Informationen jedoch von Myanmar Timber Enterprise – der zuständigen Regierungsbehörde für Ernte und Verkauf von Teak in Myanmar – nicht erhalten haben, hätten sie verdächtige Produkte keinesfalls weiterhin in Umlauf bringen dürfen. Hierin sieht die EIA einen klaren Verstoss gegen EUTR2.

... dann darf Myanmar auch legal kein Holz mehr liefern

„Das wirklich Schlimme daran ist nicht allein, dass wieder einmal kriminelle Holzschmuggler Kasse gemacht haben“, erklärt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Solche Nachlässigkeiten können dazu führen, dass Myanmar auch legal kein Holz mehr in die EU liefern darf, was die EIA bereits angedroht hat.“ Und davon seien dann auch alle legal agierenden Menschen aus dem südostasiatischen Land betroffen.

Illegaler Holzeinschlag zerstört riesige Waldgebiete, bedroht die Artenvielfalt und vernichtet die Lebensgrundlage der Bevölkerung. „Auch als Verbraucher kann man einen Beitrag gegen den Raubbau leisten“, sagt Liesenberg, „dann je mehr Kunden und Kundinnen nach einer zweifelsfreien Herkunft der Holzprodukte fragen, umso schneller werden illegale Hölzer vom Markt verschwinden.“ Garant für eine einwandfreie Quelle sind Gütesiegel wie das vom FSC, das eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder sicherstellen.

Die Life Forestry Switzerland AG ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden. Durch strengste professionelle Standards bei der Auswahl der Anbaugebiete und dem forstwirtschaftlichen Anbau wird eine Holzqualität erreicht, die sich im internationalen Holzmarkt mit Teakholz aus Naturwäldern messen kann. Life Forestry bekennt sich konsequent zur Bewirtschaftung nach den Prinzipien des FSC® (Forest Stewardship Council®). Zahlreiche Teak-Plantagen sind bereits oder werden noch zertifiziert. Über eine GPS-Vermessung der Plantagen und der einzelnen Parzellen kann der Standort der Bäume jederzeit bestimmt werden. Teakholzinvestments von Life Forestry stehen für eine hohe finanzielle Performance in Verbindung mit einem messbaren ökologischen und sozialen Mehrwert.

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