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Text-Academy III: So funktioniert SEO

Blog-Eintrag   •   Dez 08, 2015 14:52 CET

In den ersten beiden Teilen unserer Text-Academy haben wir euch verraten, wie man perfekte Headlines textet und mit welchen stilistischen Tricks Profi-Autoren flotte, gut lesbare Texte verfassen. Im dritten Teil erklären wir euch nun, was man tun kann, damit Texte im WWW gefunden werden und möglichst viele Klicks bzw. Leser generieren. Kurzum: Es geht um SEO. Search Engine Optimization bzw. Suchmaschinenoptimierung.

Man könnte hier auch von GO sprechen, also Google Optimization, weil mehr als 90 Prozent aller Suchanfragen über Google laufen. Die US-amerikanische SEO-Agentur Northcutt hat ermittelt, dass bei einer Google-Suche 261 Faktoren für das Ranking der Ergebnisse ausgewertet werden. Angeblich werden die Google-Algorithmen jeden Tag geändert, um SEO-Manipulationen von Internetseitenbetreibern zu verhindern. Auf der anderen Seite ist Google natürlich daran interessiert, dass die Google-Crawler ihre Arbeit im Netz möglichst gut machen können und für die Suchanfragen der User die relevanten Inhalte schnell finden. Deshalb hat Google vor einigen Jahren einen Starter Guide zur Suchmaschinenoptimierung erstellt, aus dem hervorgeht, welche Faktoren das Ranking verbessern können. Dieser SEO-Leitfaden kann über die Search Console von Google abgerufen werden. Der Starter Guide ist inzwischen nicht mehr topaktuell, aber grundsätzlich immer noch sehr interessant und vermittelt einen guten Eindruck, wie SEO funktioniert.

Aber worauf kommt es an? Welche Faktoren sind entscheidend für ein gutes Ranking? Die Zeiten, in denen es reichte, ein Keyword auf einer Seite Hundert Mal zu wiederholen, um bei Google gut zu ranken, sind schon lange vorbei. Künstliche Keyword-Häufungen werden als Manipulation erkannt und sind deshalb kontraproduktiv. Worauf es stattdessen ankommt, zeigt beispielsweise eine aktuelle Rankingfaktor-Studie der SEO-Agentur Searchmetrics, die jedes Jahr ein Update zu den wichtigsten Ranking-Faktoren von Google veröffentlicht.

Laut Searchmetrics und anderen SEO-Experten sind folgende Faktoren besonders wichtig:

Programmierung

Man sollte eine Seite schnell laden können, alle Funktionen sollten stabil laufen.

Usability / User Experience

Je länger ein User auf einer Internetseite bleibt, desto besser. Wenn ein User aber sofort auf die Seite mit den Suchergebnissen zurückspringt, gilt das als ein deutliches Zeichen dafür, dass die angesteuerte Internetseite von minderer Qualität ist. Das gibt Minuspunkte.

Links

Auch wenn ihre Bedeutung laut Searchmetrics zurückgeht, sind Links immer noch eine wichtige Währung im Netz. Backlinks von anderen Seiten zeigen, dass eine Seite von hoher Qualität ist. Auch die Qualität der Links ist relevant: Besonders wertvoll sind Links von renommierten Institutionen. Aber auch jeder Link von einem Blogger kann dazu beitragen, dass eine Seite bei Google besser rankt. Hier sollte man ruhig ein bisschen nachhelfen: Am einfachsten funktioniert das mit Google Alerts – damit kann man prüfen, wo über die eigene Seite berichtet wurde. Dann einfach mal eine Mail an den Seitenbetreiber schicken, für die Berichterstattung danken und fragen, ob vielleicht eine Verlinkung auf die eigene Seite möglich ist.

Brand

Bekannte Marken ranken besser als No Names. Ein bekannter Name steht für Relevanz und Glaubwürdigkeit. Das gilt für Autoren ebenso wie für Internetseiten.

Social Signals

Likes und Shares in den sozialen Netzwerken tragen höchstwahrscheinlich dazu bei, dass eure Texte bei Google besser abschneiden.

Content

Content is King! Texte und Bilder sollten hochwertig sein, denn nur mit guten Inhalten kann man Backlinks und Social Signals generieren. Außerdem sollte man auch die Möglichkeiten der Keyword-Optimierung nutzen – auch wenn die On-Page-Optimierung inzwischen bei vielen Experten als Old-School-SEO gilt und ihre Bedeutung insgesamt zurückgeht. Trotzdem sollte man sie nutzen: das wichtigste Keyword in der Überschrift platzieren (HTML-Code <h1> ) und im Text öfter mal wiederholen, vor allem in den ersten 300 bis 400 Worten. Nach der Überschrift sollte das Keyword im ersten Absatz zweimal auftauchen, vorzugsweise als erstes Wort im Text. Man sollte die Keywords aber insgesamt nicht zu oft wiederholen – sie sollten nicht wie Fremdkörper im Text wirken oder den Lesefluss stören. Die optimale Keyword-Density im Text beträgt 3 bis 6 Prozent. Außerdem wichtig: Unterseiten sollten über aussagekräftige Text-Links an die Landing Page angebunden werden.

Fazit: Bevor man viel Zeit mit Herumexperimentieren verschwendet, sollte man dafür sorgen, dass die Basics stimmen. Entscheidend ist eine sauber strukturierte Website mit einwandfreier Funktionalität, die eine gute User Experience ermöglicht und hochwertigen Content bietet. Wenn dann auch noch die Keywords gut platziert sind und die Headline flott getextet wird, sind alle Voraussetzungen für ein gutes Ranking bei Google gegeben, sodass ihr hoffentlich viele User und somit Leser für euren Content gewinnen könnt.

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