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Familienbande in Biskuit: Star-Fotograf Andreas Mühe kooperiert für seine neue Ausstellung mit Rosenthal

Pressemitteilung   •   Apr 26, 2019 08:00 CEST

Was hier die Öfen der Porzellanfabrik Rosenthal am Rothbühl in Selb verlässt, wirft große Schatten voraus: In Zusammenarbeit mit Andreas Mühe entstehen verblüffend detailgetreue Porzellanskulpturen.

Schlicht und einfach „Mischpoche“ nennt Deutschlands derzeit gefragtester Fotograf Andreas Mühe seine neue Ausstellung. Sie beginnt heute und ist noch bis zum 11. August 2019 im Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen. Kern der Schau sind zwei großformatige fotografische Familienportraits, in denen Mühe die lebenden wie verstorbenen Mitglieder seiner Familie, mütterlicher- und väterlicherseits, vereint und aus seiner Perspektive inszeniert. Die bereits verstorbenen Personen ließ er dafür in einem komplexen und intensiven Produktionsprozess als lebensecht anmutende Skulpturen in Silikon und teils auch in Porzellan nachbilden. So ist etwa eine Porzellanbüste seines Vaters, Schauspieler Ulrich Mühe, in Kooperation mit Rosenthal enstanden. „Als ich die Bauformen der Puppen hatte, habe ich überlegt, wie ich sie abstrahiert übersetzen und den Herstellungsprozess darstellen könnte – so entstand die Idee mit dem Porzellan“, sagt Andreas Mühe. Rosenthal sagte sofort die Unterstützung für dieses einzigartige Kunstprojekt zu.

Für die Porzellanfiguren wurden die ursprünglichen, von Hand gefertigten Tonformen – die Vorlagen für die Silikonpuppen – zuerst in Gips und teilweise in Kunststoff ausgegossen und daraus die Formen für die Porzellanproduktion hergestellt. „Die Stücke mussten extrem präzise bearbeitet werden“, erklärt Robert Suk, Manager Product Development bei Rosenthal, die Herausforderung. Beim Brennprozess sind die einzelnen Teile geschrumpft, weshalb sie nun leicht unterlebensgroß sind. Köpfe, Arme und Beine wirken sehr realistisch, durch die Verschiebung des Maßstabs und das weiße Biskuitporzellan aber auch abstrakt.

Andreas Mühe hat die Entstehung der Porzellanbüsten fotografisch dokumentiert und zeigte sich fasziniert von der handwerklichen Fabrikation der Exponate im von Walter Gropius erbauten Werk „Rosenthal am Rothbühl“. Die hierbei entstandenen Bilder sind ebenfalls Teil der heute startenden Werkschau „Mischpoche“.

Andreas Mühe
Mischpoche

26.04. bis 11.08.2019
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Heute wie zur Gründung vor 140 Jahren entwickelt Rosenthal Produkte, die durch Form, Funktion, Qualität und Handwerkskunst bestechen, die ein Stück Kulturgut made in Germany sind und durch beständige Innovationskraft und Kreativität überzeugen. Etablierte Größen der Architektur, des Designs und der Kunst wie auch die angesagtesten Newcomer und Talente entwerfen avantgardistische Kollektionen für den gedeckten Tisch, die Freude am Schenken und das gehobene Einrichten. Gefertigt werden die Kollektionen in den Werken Rosenthal am Rothbühl in Selb und Thomas am Kulm in Speichersdorf, die zu den weltweit modernsten Produktionsanlagen der Porzellanindustrie zählen und dank zukunftsträchtiger Investitionen nachhaltig und ressourcenschonend produzieren.

Die neue Rosenthal Interieur Möbelkollektion mit Esstischen, Stühlen und Sofas, die von der Ästhetik und der besonderen Qualität des Rosenthal Porzellan inspiriert ist, sowie hochwertige Accessoires wie etwa Kleiderhaken aus farbigem Porzellan und Armbanduhren bereichern die Rosenthal Welt um Designobjekte, die weit über den klassisch gedeckten Tisch hinausgehen und emotionale Akzente setzen.

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