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Rosenthal GmbH saniert Grünhaus am Rothbühl

Pressemitteilung   •   Aug 23, 2017 08:09 CEST

Blick auf das neue Dach des Grünhauses am Rothbühl.

Im Jahr des 50. Bestehens des Rosenthal Werks am Rothbühl hat die Rosenthal GmbH das legendäre von Walter Gropius konzipierte Grünhaus inmitten des Werks umfassend saniert. Dazu wurde die aufwändige achteckige Glasdachkonstruktion bis auf die Betonfassung vollständig demontiert und durch ein neues Glaskuppeldach mit einer Sicherheitsverglasung ersetzt. Der Erneuerung gingen umfangreiche Vorarbeiten voraus: So mussten im Grünhaus, nach Aufstellung eines Gerüstes, zunächst der bestehende Feigenbaum gestutzt sowie die Betonkonstruktion von innen und außen exakt vermessen werden. Nur die große Palme konnte in ihrem Originalzustand verbleiben. Im Anschluss errichtete die ausführende Firma Kassecker Stahl- und Metallbau GmbH aus Waldsassen nicht nur eine notwendige Absturzsicherung, sondern auch einen Treppenturm aus Gerüstteilen, um Zugang zum Dach zu erhalten. Vor Einsetzen des Glasdaches mussten spezielle Aluminiumprofile erstellt und als Unterkonstruktion in das verbliebene achteckige Betongebilde passgenau installiert werden. Erst danach konnte das Sicherheitsglas in die Aluminiumprofile eingefasst werden.

Nach Abschluss der Dacharbeiten wurde das Grünhaus neu gestrichen und bepflanzt. Dank einer ebenfalls runderneuerten Elektro- und Wasserinstallation kann die Bewässerung der Pflanzen nun automatisch erfolgen. In dem gut 55 Quadratmeter großen Areal tummelten sich früher Flamingos, heute bewohnen vier Wasserschildkröten das Grünhaus. Insgesamt investierte die Rosenthal GmbH einen fünfstelligen Betrag in die Erneuerung.

Das gläserne Grünhaus zählt zu den markantesten Gestaltungselementen des am 5. Oktober 1967 eingeweihten Rosenthal Werks am Rothbühl. Es sollte als grüne, ruhende Insel fungieren, die immer wieder für entspannte Blickmöglichkeiten sorgt. Für die sozialen Aspekte hatte Philip Rosenthal stets ein offenes Ohr. In der alten, mehrgeschossigen Fabrik schmückten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Fensterbänke mit Topfpflanzen. Die gab es in der neuen Fabrik nicht mehr. Gropius hörte von der Gewohnheit und meinte dann: „Wenn schon aus technischen und räumlichen Gründen einzelne Blumentöpfe nicht mehr aufgestellt werden können, dann bauen wir einen großen Blumentopf für alle“. Die Belegschaft nahm das Grünhaus mit seinen Flamingos gerne an. Bis heute zählt das Werk Rosenthal am Rothbühl, wo Rosenthal noch immer Vasen, Kannen oder Kunstobjekte produziert, als Zeugnis der Ideen und der großen Gestaltungskraft des Bauhauses. Es steht unter Denkmalschutz. Die Sanierung des Grünhauses wurde durch das Amt für Denkmalpflege gefördert.

Heute wie zur Gründung vor mehr als 135 Jahren entwickelt Rosenthal Produkte, die durch Form, Funktion, Qualität und Handwerkskunst bestechen, die ein Stück Kulturgut made in Germany sind und durch beständige Innovationskraft und Kreativität überzeugen. Etablierte Größen der Architektur, des Designs und der Kunst wie auch die angesagtesten Newcomer und Talente entwerfen avantgardistische Kollektionen für den gedeckten Tisch, die Freude am Schenken und das gehobene Einrichten. Gefertigt werden die Kollektionen in den Werken Rosenthal am Rothbühl in Selb und Thomas am Kulm in Speichersdorf, die zu den weltweit modernsten Produktionsanlagen der Porzellanindustrie zählen und dank zukunftsträchtiger Investitionen nachhaltig und ressourcenschonend produzieren.

Die neue Rosenthal Interieur Möbelkollektion mit Esstisch, Stühlen und Sofas, die von der Ästhetik und der besonderen Qualität des Rosenthal Porzellan inspiriert ist, sowie hochwertige Accessoires wie etwa Kleiderhaken aus farbigem Porzellan und Armbanduhren bereichern die Rosenthal Welt um Designobjekte, die weit über den klassisch gedeckten Tisch hinausgehen und emotionale Akzente setzen.

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