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Scandlines’ Neujahrsempfang in Berlin: Ziel emissionsfreier Fähren rückt immer näher

Pressemitteilung   •   Jan 29, 2016 14:48 CET

Auch dieses Jahr, am 28. Januar 2016, feierte die Reederei Scandlines ihren traditionellen Neujahrsempfang zum wiederholten Male in der deutschen Hauptstadt. Zu den geladenen Gästen zählten namhafte Repräsentanten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Medien, sowie Geschäfts- und Kooperationspartner von Scandlines.

Im Rahmen eines Empfangs in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft ließ die Reederei gemeinsam mit den anwesenden Gästen das alte Jahr Revue passieren und gab Einblicke in bevorstehende Zukunftsprojekte. Zur Feier war auch Martin Burkert geladen, MdB und Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur. Er betonte in seiner Eröffnungsrede die große Bedeutung von Scandlines als Verkehrsunternehmen und lobte insbesondere Scandlines’ grüne Agenda sowie das konsequente nachhaltige Engagement. Darüber hinaus berichtete er vom konstruktiven und offenen Dialog mit den dänischen Politikern und hofft, dass man diesen Dialog auch zukünftig fortsetzen wird.

Anschließend ergriff Morten Haure-Petersen, CCO von Scandlines, das Wort. In seiner Ansprache zog er Bilanz über ein erfolgreiches Jahr 2015 und informierte über kommende technologische Innovationen. Laut Haure-Petersen scheint die Finanzkrise nun endlich überwunden zu sein. Insbesondere auf der Strecke Rostock-Gedser können deutliche Zuwächse im LKW- und PKW-Bereich verzeichnet werden. Die Zahlen für die beiden BorderShops in Puttgarden und Rostock sehen ebenfalls gut aus und mit der Übernahme des Easymarked im Rostocker Hafen kann Scandlines nun noch mehr zu dessen Dienstleistungsvielfalt beitragen. Die Erholung der Wirtschaftslage und das damit verbundene Wachstum lassen die Zukunft der beiden neuen Scandlines-Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“ darum vielversprechend aussehen.

2016 wird für Scandlines ein Jahr voller schiffstechnologischer Neuerungen. An erster Stelle steht hierbei natürlich die Inbetriebnahme der beiden neuen Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“, die mit Scandlines’ innovativem Hybrid-Antriebssystem ausgestattet sind. Inzwischen konnten die zuvor massiv übergewichtigen Fähren um je 1.100 Tonnen erleichtert werden. „Die neuen Fähren werden der Strecke Rostock-Gedser völlig neue Stabilität und Attraktivität verleihen“, sagt Haure-Petersen. „Unsere Kunden können sich somit auf ein ganz spezielles maritimes Erlebnis freuen.“ Die erste Fähre „Berlin“ wird voraussichtlich noch vor Ostern ihren Dienst aufnehmen.

Damit rückt auch die Realisierung eines emissionsfreien Fährverkehrs immer näher. Nachdem nun alle Fähren auf der Vogelfluglinie zu Hybridfähren umgerüstet wurden, will man sich, nach der Inbetriebnahme der neuen Fähren, voll und ganz auf die Umstellung von reinen Hybridfähren zu Plug-In-Hybridfähren auf der Strecke Rostock-Gedser konzentrieren. Die Fähren sollen dabei über große Ladestationen in den Häfen aufgeladen werden, um den ersten und letzten Teil der Route ausschließlich batteriebetrieben zu bestreiten. Scandlines nennt dies „Emissionsfrei in Küstennähe“. Die Reederei plant hierfür die Errichtung einer adäquaten elektronischen Infrastruktur. Da dies jedoch ein äußerst anspruchsvolles Unterfangen ist, müssen zunächst unternehmerische Ressourcen freigegeben werden. Zudem erfordert ein solch umfangreiches Vorhaben zweifellos Unterstützung von politischer Seite.

Auch die geplante Feste Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark wurde zum wiederholten Male einer kritischen Erörterung unterzogen. Scandlines ist weiterhin der Auffassung, dass sowohl die Finanzierung des Projekts über unbegrenzte Staatsgarantien als auch die in den Bauplänen vorgesehene Schlechterstellung des Hafenzugangs auf deutscher Seite eine deutliche Wettbewerbsverzerrung im Markt darstellen. Die Reederei lässt sich jedoch nicht von ihrem Kurs abbringen, auch wenn der Tunnel in ferner Zukunft tatsächlich kommen sollte. „Wir fahren weiter“, so Morten Haure-Petersen abschließend.

Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft ist der effiziente und zuverlässige Transport für sowohl Passagiere als auch Frachtkunden. Im Fokus steht dabei Wertschöpfung für die Kunden an Bord der Fähren wie in den Scandlines-Shops an Land.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2014 insgesamt 14,8 Millionen Passagiere, 3,2 Millionen Pkw, 900.000 Frachteinheiten sowie 60.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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