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Fachkollegium Systemtechnik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) tagt erstmals an der Technischen Hochschule Wildau

Pressemitteilung   •   Jul 22, 2016 11:40 CEST

Mitglieder des Fachkollegiums Systemtechnik gemeinsam mit TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári (r.) im Mikrosystemtechnik-Labor.

Das Fachkollegium Systemtechnik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist nach der Neuwahl zu seiner ersten Arbeitstagung am 21. und 22. Juli 2016 an der Technischen Hochschule Wildau zusammengekommen. Aktueller Anlass ist, dass zwei Professoren der Hochschule – Prof. Dr. rer nat. Andreas Foitzik und Prof. Dr.-Ing. Jörg Reiff-Stephan aus dem Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften (INW) – für vier Jahre als Mitglieder in das Gremium gewählt wurden. Die TH Wildau konnte damit erstmals Experten in Fachkollegien der DFG entsenden – ein großer Erfolg und eine Anerkennung für die wissenschaftlichen Kompetenzen der Hochschule.

Prof. Foitzik wurde auf Vorschlag der Fraunhofer Gesellschaft für das Fachgebiet Mikrosysteme, Prof. Reif-Stephan auf Vorschlag des bundesweiten Fachbereichstages Maschinenbau für das Fachgebiet Automatisierungstechnik, Regelungssysteme, Robotik, Mechatronik, Cyber Physical Systems gewählt. Das Fachkollegium Systemtechnik vertritt unter anderem die Fächer Automatisierungstechnik, Regelungstechnik, Messsysteme, Mikrosysteme, Verkehrs- und Transportsysteme, Arbeitswissenschaften und Biomedizinische Systemtechnik.

Aufgaben der DFG sind die wettbewerbliche Auswahl der besten Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen und Forschungsinstituten und deren Finanzierung. Die insgesamt 48 Fachkollegien arbeiten ehrenamtlich und bewerten die Anträge. Sie kontrollieren auch die Wahrung einheitlicher Maßstäbe bei der Begutachtung. 2015 hatte die DFG einen Förderungsetat von rund drei Milliarden Euro.

Die Technische Hochschule Wildau ist mit mehr als 4.000 Studierenden die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 24 Vollzeit-, zwei duale und fünf berufsbegleitende Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen klassische Gebiete wie Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technik ebenso wie die neuen Bereiche Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Neben einer hochmoderne Lehr- und Forschungsinfrastruktur verfügt die TH Wildau über einen architektonisch wie städtebaulich herausragenden Campus.

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