Skip to main content

​Hunderte Besucherinnen und Besucher am Stand der TH Wildau beim 5. Potsdamer Tag der Wissenschaften am 13. Mai 2017 in Potsdam-Golm

Pressemitteilung   •   Mai 14, 2017 12:16 CEST

Immer dicht umlagert, vor allem von den Kindern: der Roboter "Annabell". Janine Breßler zeigt gerade, wie man mit ihm "Stein - Schere - Papier" spielt. © TH Wildau / Bernd Schlütter

Beim 5. Potsdamer Tag der Wissenschaften am Sonnabend, dem 13. Mai 2017, im Wissenschaftspark Potsdam-Golm war der Stand der Technischen Hochschule Wildau von kleinen und großen Gästen dicht umlagert. Hunderte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich am und im Pavillon 34 des Forschercamps bei Mitmach-Experimenten und Präsentationen über die Fachgebiete Robotik und Rapid Prototyping zu informieren.

Als ein besonderer Magnet erwies sich der humanoide Roboter „Annabell“, der zum „Stein - Schere - Papier“-Spielen einlud, tapsig über das Vorfeld des Messestandes schritt oder einen Tanz im „Gangnam-Style“ vollführte. Janine Breßler und Benjamin Stahl waren jederzeit geduldige Ansprechpartner für Kinder und Erwachsene. In ihrem Telematik-Team unter Leitung von Professorin Dr. Janett Mohnke wird daran geforscht, wie humanoide Roboter das Leben erleichtern können. Solche menschenähnlichen Maschinen sollen z.B. Nutzer der Hochschulbibliothek unterstützen, als Assistenten in der Kranken- und Altenpflege „arbeiten“, beim Lernen von Grundbegriffen der Gebärdensprache oder bei der Erledigung alltäglicher Hausarbeiten helfen.

Ein weiteres Highlight der TH Wildau war wieder ein 3D-Drucker aus dem Kreativlabor ViNN:Lab. Am Stand konnten sich Besucherinnen und Besucher von Patrick Grabasch und Christian Trautsch erklären lassen, wie Prototypen mittels modernster Technik entstehen, und dem 3D-Drucker „bei der Arbeit“ zuschauen. Im TH-Kreativlabor, das zum Bereich von Forschungsprofessorin Dr. Dana Mietzner gehört, können Hochschulangehörige, aber auch Interessierte aus dem Brandenburger und Berliner Umland innovative Ideen in erste anfassbare Produkte umsetzen. Das Spektrum reicht vom Schmuckdesign über Industrie-Bauteile bis zum Möbelstück. Die Hochtechnologie wird auch an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst eingesetzt: 2016 entstanden das Skelett eines Masthuhns im Maßstab 20:1 für die Berlinischen Galerie und Kopien hochkarätiger Museumsobjekte für das Reformationsjubiläum.

Den Potsdamer Tag der Wissenschaften nutzten auch zahlreiche Studieninteressierte, deren Eltern oder Großeltern, um sich bei Pressesprecher und Standleiter Bernd Schlütter über die Vollzeit- und dualen Studiengänge in ingenieur- und naturwissenschaftlichen, Management- und Verwaltungs- sowie juristischen Disziplinen zu informieren.

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 31 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Knapp 25 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technologien, aber auch Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Agree With Privacy Policy