Skip to main content

​Kooperation von Technischer Hochschule Wildau und IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) mit neuen Perspektiven

Pressemitteilung   •   Jan 30, 2017 14:41 CET

Das Joint-Lab-Team gemeinsam mit der Ministerin und weiteren Ehrengästen.

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder)

„Die zehnjährige Kooperation der außeruniversitären Forschungseinrichtung IHP mit der Technischen Hochschule Wildau ist ein hervorragendes Beispiel für die Bündelung von Forschungskompetenz und deren Verankerung in der wissenschaftlichen Lehre“, lobte Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch anlässlich einer Festveranstaltung am 26. Januar 2017 in Frankfurt (Oder). Die gemeinsame Forschungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsplattform sei ein Leuchtturm-Projekt für das Land Brandenburg, so TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári. „Das Joint Lab erhöht zum einen die Attraktivität und Qualität von Lehre und Studium, zum anderen entstehen neue innovative Lösungen mit internationaler Strahlkraft.“ Was es dazu brauche, seien die richtigen Leute, die richtigen Partner und die richtigen Themen, betonte Prof. Dr. Bernd Tillack, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des IHP. „Dies ist in unserer Kooperation in idealer Weise gegeben.“

Joint-Lab-Leiter Dr. Andreas Mai verwies darauf, dass die Ausbildung auch zukünftig ein Schwerpunkt bleiben werde. Aktuell wird bereits ein neuer dualer Studiengang konzipiert, der die Ausbildung zum Mikrotechnologen am IHP mit dem Studium der Physikalischen Technologien an der TH Wildau verbindet. Zudem wurden mit der Eröffnung eines „NanoLabs“ am IHP neue Möglichkeiten geschaffen, um die Verzahnung zwischen Forschung und Lehre weiter zu verstärken. Ein Schwerpunkt der Arbeiten im NanoLab wird die Hetero-Integration sein, also die direkte Verbindung unterschiedlicher Wafer. Zudem soll die Rückseite von Wafern nutzbar gemacht werden.

Hintergrund:
Das Joint Lab TH Wildau – IHP wurde im Jahre 2006 als gemeinsame Forschungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsplattform gegründet. Jährlich findet ein reger Studierendenaustausch statt, an dem bis zu zehn Praktikantinnen und Praktikanten teilnehmen. Mehr als 15 erfolgreiche Abschlussarbeiten (Diplom, Bachelor oder Master) hat es seit der Gründung gegeben. Fünf Absolventen sind inzwischen als Angestellte des IHP-Teams in der Wissenschaft tätig.

Fachlicher Ansprechpartner
Dr. Andreas Mai
Leiter des Joint Lab IHP – TH Wildau
IHP GmbH - Innovations for High Performance Microelectronics/Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
Im Technologiepark 25
15236 Frankfurt (Oder)
Tel. +49 335 5625 660
Fax +49 335 5625 327
mai@ihp-microelectronics.com
www.ihp-microelectronics.com

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 31 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Knapp 25 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technologien, aber auch Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar