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​Masterabsolventin Janine Breßler errang 2. Platz beim „SmartHome Award Deutschland 2018“

Pressemitteilung   •   Mai 18, 2018 08:19 CEST

Janine Breßler (l.) bei der Auszeichnungsveranstaltung im Berliner Roten Rathaus.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat Janine Breßler, Absolventin des Studiengangs Telematik der Technischen Hochschule Wildau, einen Lernbaukasten für Schülergruppen der Sekundarstufe 2 entwickelt, der die Funktionsweise von künstlichen neuronalen Netzen (KNN) anschaulich vermittelt. Dafür erhielt sie am 14. Mai 2018 in Berlin den 2. Preis beim „Smart Home Award Deutschland 2018“ der SmartHome Initiative Deutschland e.V. in der Kategorie „Beste studentische Arbeit“.

Aktuell wird die Toolbox gerade im Rahmen eines Seminarkurses am Max-Delbrück-Gymnasium Potsdam in der Praxis erprobt und findet dort offenbar sehr positive Resonanz sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrenden.

Zum Hintergrund:

Die Masterarbeit von Janine Breßler, die inzwischen wissenschaftliche Mitarbeiterin im RoboticLab der TH Wildau ist, befasste sich mit der Verbindung der beiden technischen Bereiche Smart Home und Servicerobotik über künstliche neuronale Netze. Dabei entstand die Anwendung KARIN, die Verhaltensabläufe von – zum Beispiel kranken oder hilfebedürftigen – Menschen in ihren eigenen vier Wänden erlernt und auf grobe Abweichungen hin überprüft. Als Datenquelle dienen Sensoren in der Wohnung, die drahtlos mit der Anwendung verbunden sind. Über ein lokales Netz stellt KARIN dann bei Auffälligkeiten Informationen zur Verfügung, auf die z.B. ein Serviceroboter in der Wohnung oder im Haus zugreifen und reagieren kann.

Der SmartHome Deutschland Award wird jährlich von der SmartHome Initiative Deutschland e.V. verliehen. Die Initiative ist ein Zusammenschluss von Wissenschaft, Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistern, Planern und Architekten. Sie fördert die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch, um moderne Assistenz-Technologien für ein selbstbestimmtes und aktives Leben der Menschen bis ins hohe Alter zu entwickeln und breit zum Einsatz zu bringen.

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 32 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 20 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

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