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Team „Oculyze“ der TH Wildau belegte den zweiten Platz beim Finale des Businessplan Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2016

Pressemitteilung   •   Jul 15, 2016 14:49 CEST

Das Team "Oculyze": Dr. Ulrich Tillich, Dr. Katja Schulze, Kilian Moser, Prof. Dr. Marcus Frohme (Wissenschaftlichen Beirat) und Martin Kluth (v.r.n.l.)

Das vom Gründungsservice der Technischen Hochschule Wildau betreute Team „Oculyze“ hat in der finalen dritten Stufe des Businessplan Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2016 (BPW) den 2. Platz in der Kategorie „BPW Plan“ belegt. Am 14. Juli 2016 wurden Dr. Katja Schulze, Dr. Ulrich Tillich, Martin Kluth und Kilian Moser sowie ihr wissenschaftlicher Beirat, Prof. Dr. Marcus Frohme (Leiter der Fachgebiete Molekulare Biotechnologie und Funktionelle Genomik am Institut für Angewandte Biowissenschaften der TH Wildau), auf einer Feierstunde in Berlin ausgezeichnet.

Oculyze entwickelt und baut mobile Mikroskopielösungen mit integrierter Bildanalyse. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Smartphone, Cloud basierter Bilderkennungssoftware und optischem Aufsatz. Das patentierte System ermöglicht es den Nutzern, ihre Arbeit ortsunabhängig, besser und schneller zu erledigen, ohne auf teure Geräte oder Mikroskopiewissen angewiesen zu sein. Als Einsatzgebiete kommen alle Analysen in Frage, die mit bis zu 400-facher optischer Vergrößerung durchgeführt werden können.

Als erste praktische Anwendung wird die innovative Lösung für die Messung der Konzentration lebender Hefezellen im Bierbrauprozess eingesetzt. Die Daten werden in der Cloud gespeichert und grafisch ausgewertet. Zudem ersetzt das System das mühsame Führen eines Laborbuchs. Weitere Anwendungsgebiete liegen in der Medizin, im Umweltmonitoring und in der Lebensmittelüberwachung.Das Team „Oculyze“ plant jetzt die Gründung eines Unternehmens.

Die Technische Hochschule Wildau ist mit mehr als 4.000 Studierenden die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 24 Vollzeit-, zwei duale und fünf berufsbegleitende Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen klassische Gebiete wie Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technik ebenso wie die neuen Bereiche Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Neben einer hochmoderne Lehr- und Forschungsinfrastruktur verfügt die TH Wildau über einen architektonisch wie städtebaulich herausragenden Campus.

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