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​TH Wildau mit Forschungsflugzeug und Messdrohnen auf der Luftfahrtmesse AERO in Friedrichshafen

Pressemitteilung   •   Apr 17, 2018 19:31 CEST

Das Forschungs- und Schulungsflugzeug der TH Wildau vom Typ „Peregine“ wurde auf den Namen "Julia" getauft.

Auf der 26. internationalen Luftfahrtmesse AERO vom 18. bis 21. April 2018 in Friedrichshafen stellt das Fachgebiet Luftfahrttechnik der Technischen Hochschule Wildau das Ultraleicht-Forschungsflugzeug „Peregrine“ und Mockups von Messdrohnen für zivile Anwendungen vor.

Seit 2005 ist das Fachgebiet Luftfahrttechnik auf Bau und Nutzung unbemannter Luftfahrtsysteme (Drohnen) mit einer maximalen Abflugmasse von 25 kg spezialisiert. In einem Technikum werden alle Prozesse vom Entwurf und der Auslegung über den Prototypenbau und Komponententests bis zur Flugerprobung und zu verschiedenen Anwendungen gebündelt. Solche Drohnen kommen unter anderem beim Umweltmonitoring, zur Erzeugung hochwertiger Luftbildaufnahmen und dreidimensionaler Geländemodelle sowie für professionelle Filmaufnahmen zum Einsatz.

Mit dem Forschungs- und Schulungsflugzeug vom Typ „Peregine“ ergänzt die Hochschule seit wenigen Monaten ihr auf unbemannte Fluggeräte für zivile Anwendungen spezialisiertes Programm der luftfahrttechnischen Lehre und Forschung um eine bemannte Komponente. Die zweisitzige Maschine wird u.a. in den Lehrveranstaltungen „Experimentelles Fliegen“, „Aerodynamik“ und“ Flugmechanik“ eingesetzt, um die in den Vorlesungen vermittelten theoretischen Inhalte durch Flugversuche zu ergänzen. Zudem erhalten Studierende, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule die Möglichkeit, einen kostengünstigen Einstieg in die fliegerische Praxis zu erlangen.

Darüber hinaus ist das Kleinflugzeug für Forschungsaufgaben in Kooperation mit regionalen und überregionalen Nutzern vorgesehen. Dabei geht es z.B. um Luftaufnahmen und Schadstoffmessungen, bei denen das Flugzeug als Träger fungiert. Die Maschine ist aber auch selbst Forschungsgegenstand, so zu neuen Oberflächen mit verbesserten aerodynamischen Eigenschaften, zur Entwicklung von Pilotenassistenzsystemen oder zum Einsatz für die Luftarbeit in Verbindung mit dem automatisierten Abfliegen vordefinierter Flugbahnen.

An der TH Wildau können Interessierte eine akademische Ausbildung in luftfahrtaffinen Studiengängen absolvieren. Die Hochschule bietet die Bachelor- und Masterstudiengänge „Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik“ sowie die postgradualen berufsbegleitenden Masterstudiengänge „Business Admi­nistration“ (MBA) mit der Spezialisierung Luftverkehrsmanagement und „Aviation Management“ (AVIMA) an.

Fachlicher Ansprechpartner an der TH Wildau:

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel
Lehr- und Forschungsgebiet Luftfahrttechnik
Tel. +49 3375 508-613
wolfgang.ruether-kindel@th-wildau.de

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 32 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 20 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

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