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Zweites Forschungsinstitut an der Technischen Hochschule Wildau gegründet: iMEP – Institut für Material, Entwicklung und Produktion

Pressemitteilung   •   Dez 15, 2015 15:21 CET

Nach dem Institut für Angewandte Biowissenschaften wurde an der Technischen Hochschule Wildau  ein weiteres interdisziplinäres Forschungsinstitut gegründet: Im „iMEP – Institut für Material, Entwicklung und Produktion“ bündeln und vernetzen zwei Professorinnen und vier Professoren die Kompetenzen und Potenziale ihrer Forschungsbereiche Automatisierungstechnik, Hochleistungswerkstoffe, Innovations- und Regionalforschung, Maschinendynamik und -akustik, Mikrosystemtechnik, Oberflächentechnik-Nanotechnologie-Materialanalytik. TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári berief Prof. Dr. Michael Herzog, Fachgebiet Hochleistungswerkstoffe, zum Institutsleiter.

Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten steht die ingenieurtechnische Entwicklungskette von innovativen Konstruktionsmaterialien über die fertigungsgerechte Bauteilentwicklung bis hin zur wirtschaftlichen Auslegung der entsprechenden Produktionsprozesse. Übergreifend werden auf jeder Stufe spezifische Aspekte des Innovationsmanagements und der Verknüpfung mit der regionalen Wirtschaft berücksichtigt.

iMEP sieht sich auch als Partner bei der Umsetzung branchenspezifischer Masterpläne der Innovationsstrategie innoBB plus des Landes Brandenburg. Insbesondere beim Ausbau des Standorts Wildau zu einem Kompetenzzentrum für energie- und ressourceneffizienten Leichtbau sowie für Verbundwerkstoffe will das Institut einen nachhaltigen Beitrag leisten. Dazu zählen die Entwicklung von Leichtbaumaterialien und der konstruktive Leichtbau, aber auch die Unterstützung von Innovationsprojekten bei Unternehmenspartnern durch labortechnische Ausrüstungen und Knowhow.

Die Technische Hochschule Wildau ist mit mehr als 4.000 Studierenden die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 24 Vollzeit-, zwei duale und fünf berufsbegleitende Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen klassische Gebiete wie Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technik ebenso wie die neuen Bereiche Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Neben einer hochmoderne Lehr- und Forschungsinfrastruktur verfügt die TH Wildau über einen architektonisch wie städtebaulich herausragenden Campus.

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