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Aktion Mensch fordert mehr #OrteFürAlle / Fotocredits: Aktion Mensch / Thilo Schmülgen
Aktion Mensch fordert mehr #OrteFürAlle / Fotocredits: Aktion Mensch / Thilo Schmülgen

Pressemitteilung -

Barrierefreiheit in Deutschland? Fehlanzeige! Aktion Mensch fordert mehr #OrteFürAlle

  • Aktion Mensch setzt sich mit aktueller Inklusionskampagne #OrteFürAlle für mehr Barrierefreiheit in Deutschland ein
  • Gravierender Missstand in Metropolen: Bis zu 79 Prozent der Menschen stoßen dort auf Barrieren
  • Top-Barrieren sind versperrte Wege, schlechter Straßenbelag und schwierige Formulare

Bonn (19. August 2021) Barrierefreiheit ist in Deutschland noch lange keine Realität. Nahezu zwei Drittel (65 Prozent) der Menschen – sowohl mit als auch ohne Behinderung – stoßen in ihrem Alltag auf Barrieren*. In den fünf größten Städten Deutschlands liegen die Zahlen mit bis zu 79 Prozent noch viel höher. Fragt man danach, wie häufig Barrieren wahrgenommen werden, ist Köln absoluter Spitzenreiter: Im Städtevergleich geben dort die meisten Bewohner*innen an, dass das häufig oder sogar sehr häufig der Fall ist, gefolgt von Frankfurt am Main, Berlin, München und Hamburg. Bei den drei Top-Barrieren sind sich die Befragten aller Metropolen einig: Versperrte Wege, schwierige Formulare und schlechter Straßenbelag führen das Ranking an.

Diesen Missstand rückt die Aktion Mensch mit ihrer aktuellen Inklusionskampagne #OrteFürAlle in den Fokus: Mit ihrem Engagement will die Sozialorganisation das Bewusstsein für Barrieren in unserer Gesellschaft schärfen und alle Bürger*innen dazu aufrufen, in ihrem Umfeld ein klares Zeichen für Inklusion zu setzen – damit aus „Orten mit Behinderung“ #OrteFürAlle werden.

Mit prominenter Unterstützung gegen Barrieren

Wie sehr Barrieren in das Leben von Menschen mit Behinderung eingreifen, zeigt die Aktion Mensch in ihrem neuen TV-Spot, begleitet von einem umfassenden Digitalangebot. Dabei hat die Sozialorganisation auch prominente Unterstützung: So gehen bekannte Persönlichkeiten wie Jurymitglied und TV-Moderatorin Motsi Mabuse oder Sängerin Vanessa Mai im Rahmen der Kampagne #OrteFürAlle gemeinsam mit Darsteller*innen aus dem Kampagnenfilm auf die Suche nach behindernden Orten und thematisieren die mangelnde Barrierefreiheit bei einem Rundgang durch ihre Heimatstädte.

Von gleichberechtigter Teilhabe ausgeschlossen

Damit stellen sie in den Fokus, was Menschen mit Behinderung tagtäglich erleben. Denn während Barrieren für Menschen ohne Behinderung meist eher eine Unannehmlichkeit sind, stellen sie für Menschen mit Behinderung häufig ein unumgängliches Hindernis dar und schließen sie von gleichberechtigter Teilhabe aus.

„Bereits vor zwölf Jahren hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und sich damit zu Barrierefreiheit verpflichtet. Doch Barrieren sind nach wie vor überall in unserem Land sichtbar“, kommentiert Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch. „Diesen Missstand möchten wir kurz vor der Bundestagswahl einmal mehr in den Fokus der Gesellschaft rücken – und damit gleichzeitig an die Politik appellieren, Barrierefreiheit endlich überall umzusetzen.“

Den Kampagnenfilm der Aktion Mensch sowie weitere Informationen rund um #OrteFürAlle finden Sie unter www.aktion-mensch.de/ortefueralle.

Zusätzliche Informationen und Interviewangebot

  • Hintergrundinformationen und Studienergebnisse zum Thema Barrierefreiheit in Deutschland, Bildmaterial sowie Informationen zu den Darsteller*innen des Kampagnenfilms finden Sie unter www.aktion-mensch.de/presse.
  • Gerne vermitteln wir Ihnen Interviews mit Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, sowie mit Protagonist*innen aus dem TV-Spot, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichten können.
  • Förderaktion #1BarriereWeniger der Aktion Mensch unterstützt mit 10 Millionen Euro bei Beseitigung von Barrieren vor Ort: www.aktion-mensch.de/1barriereweniger.

* Quelle: Repräsentative Online-Umfrage „Barrieren im Alltag – wer sie wahrnimmt und wen sie behindern“ unter insgesamt rund 7.000 Personen mit und ohne Behinderung ab 16 Jahren, darunter (im Rahmen einer Nacherhebung) etwa 500 Befragte pro Metropole. Durchgeführt von Ipsos im Auftrag der Aktion Mensch zwischen Januar und Juli 2021.

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Über die Aktion Mensch 

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer*innen. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch www.aktion-mensch.de

Pressekontakt

Ann-Kathrin Akalin

Ann-Kathrin Akalin

Kommunikation/ PR 0228/2092-384

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DAS WIR GEWINNT

Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.

Aktion Mensch e.V.
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53175 Bonn
Deutschland