Pressemitteilung —
Burgwedel bekommt mehr Kapazität im Stromnetz
Avacon Netz investiert rund 3,2 Millionen Euro in zwei neue Mittelspannungstrassen – Nordtrasse zur Hälfte, Südtrasse zu 60 Prozent fertiggestellt
Mehr Leistung für das Stromnetz und damit mehr Möglichkeiten für neue Anschlüsse: Der Ausbau des Stromnetzes in Burgwedel macht deutliche Fortschritte. Avacon Netz baut derzeit zwei neue Mittelspannungstrassen, die das Netz leistungsfähiger machen und zusätzliche Kapazitäten für die weitere Entwicklung der Stadt schaffen. Damit werden unter anderem Voraussetzungen für zusätzliche Ladeinfrastruktur und die Entwicklung von Gewerbegebieten geschaffen.
Die beiden Trassen führen vom Umspannwerk Thönse in Richtung Großburgwedel und erschließen unterschiedliche Bereiche des Stadtgebiets. Die Nordtrasse verläuft über rund 5,5 Kilometer durch den nördlichen Teil Großburgwedels bis zu einer Schaltstation im Bereich des Gewerbegebiets an der A7. Die Südtrasse führt über rund 7,5 Kilometer vom Umspannwerk in südwestlicher Richtung bis in den Bereich des Gewerbegebiets Am Berkhopsfeld/Kokenhorststraße. Gemeinsam stärken die beiden neuen Verbindungen die Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherheit des Stromnetzes.
Die Arbeiten an der Nordtrasse sind inzwischen zur Hälfte fertiggestellt. Mit der neuen Leitung kann die Anschlusskapazität des Stromnetzes um bis zu 14 Megawatt erweitert werden. Das entspricht rechnerisch der zusätzlichen Anschlusskapazität von rund 22 Ortsnetzstationen. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Auch die Südtrasse ist bereits weit fortgeschritten: Rund 60 Prozent der insgesamt etwa 7,5 Kilometer langen Strecke sind fertiggestellt. Sie schafft zusätzliche Kapazitäten, um die zukünftige Stromversorgung und Entwicklungsmöglichkeiten des Gewerbegebiets Am Berkhopsfeld/Kokenhorststraße sicherzustellen, und unterstützt damit auch den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch dieses Projekt soll Ende 2026 abgeschlossen sein.
Erste Bauabschnitte abgeschlossen
Bei der Nordtrasse sind die Arbeiten in Im Langen Felde, der Berkhopsstraße, am Eiermarkt und im Rahdener Weg bereits abgeschlossen. Im Rahdener Weg wurde der Leitungsbau mit weiteren Maßnahmen verbunden: Gleichzeitig wurde das Gasnetz saniert und durch die Mitverlegung von Leerrohren eine spätere Erneuerung des Niederspannungsnetzes vorbereitet.
Bei der Südtrasse sind die Bereiche Burgdorfer Straße, Heisterholz und Auf der Ramhorst bereits fertiggestellt.
Noch ausstehende Bauabschnitte der Nordtrasse sind die Wiesenstraße, Bahnhofstraße, Am Schützenplatz, Von-Eltz-Straße, Kleinburgwedeler Straße und Im Steinkamp. Bei der Südtrasse folgen noch die Kokenhorststraße und die Isernhägener Straße.
Verkehr und Erreichbarkeit
Während der weiteren Bauarbeiten kann es in den betroffenen Straßen zeitweise zu Vollsperrungen kommen. Diese werden in der Regel nur für einige Stunden erforderlich sein und können über das vorhandene Nebenstraßennetz umfahren werden. Die Erreichbarkeit der Grundstücke für Anwohner sowie für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge wird grundsätzlich sichergestellt.
Sollte es im Einzelfall erforderlich sein, Zufahrten vorübergehend für einige Stunden zu sperren, werden die betroffenen Anwohner frühzeitig informiert und die Maßnahmen im Vorfeld abgestimmt. Auch die Baustellenverkehrsführung wird fortlaufend an den jeweiligen Baufortschritt angepasst, um die Beeinträchtigungen für Anwohner, Gewerbetreibende und den Durchgangsverkehr so gering wie möglich zu halten.
Die Baumaßnahmen und die hierfür erforderlichen verkehrsrechtlichen Anordnungen sind mit der Region Hannover und der Stadt Burgwedel abgestimmt und genehmigt. Vertreter der Stadt Burgwedel sowie der zuständigen Behörden werden regelmäßig in die Baubesprechungen einbezogen und über den weiteren Projektablauf informiert.
Themen
Regionen
Voller Energie. Für die Menschen in der Region.
Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon-Unternehmensgruppe Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich.
Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität und Beleuchtung. Über unsere intelligenten Energienetze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt mit Energie. Darüber hinaus plant, baut und betreibt die Unternehmensgruppe moderne und leistungsstarke Glasfasernetze.
Mit über 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 354 Auszubildende, Studierende und Praktikanten, ist die Avacon-Unternehmensgruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region und damit ein relevanter Wirtschaftsfaktor. 1,57 Milliarden Euro fließen direkt oder indirekt in Form von Steuern, Aufträgen und Löhnen in den regionalen Wirtschaftskreislauf. So leisten wir einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und setzen Impulse für die Unternehmen in der Region.
Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.