Pressemitteilung -
Oschersleben minus 16 Grad Celsius, Nienburg minus 13 Grad: Wie sich der Netzbetreiber Avacon auf das Winterwetter vorbereitet
Die Wetterprognose verheißt nichts Gutes: In Nienburg soll die Temperatur in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf minus 13 Grad Celsius fallen, in Oschersleben in der Magdeburger Börde sogar auf minus 16 Grad. Beide Orte müssen sich nicht nur auf eine heftige Kältewelle und auf große Schneemengen vorbereiten, sondern liegen auch im Netzgebiet von Avacon. Ein Blick auf die Seite des Deutschen Wetterdienstes zeigt, dass „Väterchen Frost“ sein ganzes Arsenal auffährt: starker Frost, heftiger Schneefall, Sturm und Schneeverwehungen drohen.
Gut vorbereitet und ohne Sorge, aber wachsam
Extremwetterereignisse fordern den Stromnetzbetreiber Avacon heraus. Schnee und Eis können oberirdisch verlaufende Stromleitungen belasten, verschneite Bäume oder Äste auf Leitungen stürzen, und Isolatoren vereisen. Zudem erschweren Schnee und Frost den Zugang zu Umspannwerken oder Reparaturstellen. Auch die Reparaturteams müssen sicher zur Schadensstelle gelangen.
Die Avacon-Netzleitstelle, die den Betrieb der Stromleitungen überwacht, erhält ihre Informationen vom Deutschen Wetterdienst und beobachtet die Entwicklungen laufend. Die Betriebsstandorte in den Regionen entscheiden dann, ob sie ihre Bereitschaftsteams verstärken und beispielsweise Schneeketten für den Transport von Notstromaggregaten organisieren. Je nach Region und erwartetem Wetter wurden die Bereitschaftsgruppen bereits verstärkt.
Reparaturteams stehen rund um die Uhr bereit
Bei Avacon halten sich ständig rund um die Uhr Teams bereit, um bei Störungen sofort einzugreifen. Vorteilhaft ist, dass viele Monteurinnen und Monteure im Netzgebiet wohnen und schnell an ihren Einsatzort gelangen. Wird die Stromversorgung unterbrochen, schwärmen die Reparaturteams sofort aus, um die Wiederversorgung schnellstmöglich einzuleiten. Insbesondere im Hochspannungsbereich wurde eine verstärkte Rufbereitschaft ausgerufen, alle Fahrzeuge wurden vorsichtshalber vollgetankt.
Notstromaggregate auf Stand-by
Avacon überwacht ihre Netze kontinuierlich, um Störungen frühzeitig zu erkennen. Kommt es im Netzgebiet zu Versorgungsausfällen, ist das Unternehmen vorbereitet: Mobile Bereitschaftsteams, Netzersatzanlagen, Entstörmaterialien und 60 Notstromaggregate unterschiedlicher Leistungsstärke stehen bereit. Die Aggregate sind über das gesamte Netzgebiet verteilt und werden im Bedarfsfall an die Einsatzorte transportiert.
Trassenmanagement: Risiko wird Monate vorher gesenkt
Die eigentliche Arbeit beginnt für Avacon schon Monate vorher. Der Netzbetreiber setzt auf präventive Maßnahmen, um das Risiko von Kurzschlüssen oder mechanischen Schäden durch herabfallende Äste zu minimieren. Regelmäßig werden Bäume und Sträucher entfernt, die zu nah an den Leitungen wachsen. Zu den Maßnahmen zählen auch die Verwendung wetterfester Materialien sowie moderne Monitoring- und Diagnosesysteme.
Wasser und Frost – passt das zusammen?
Das Unternehmen Avacon Wasser betreibt zahlreiche frostsicher verlegte Trinkwasserleitungen. Allerdings kann es durch frostbedingte Bodenbewegungen vereinzelt zu Schäden kommen. Das Unternehmen empfiehlt bei anhaltender Kälte zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen. Leitungen, Armaturen und Zähler sollten vor Frost geschützt werden. Dazu gehören das Schließen offener Kellerfenster sowie das Isolieren gefährdeter Anschlüsse – insbesondere Bauwasseranschlüsse – mit geeignetem Material. Treten dennoch Schäden an Hausanschlüssen oder Zählern auf, ist der zuständige Wasserversorger Avacon Wasser umgehend zu informieren.
Themen
Voller Energie. Für die Menschen in der Region.
Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon-Unternehmensgruppe Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich.
Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität und Beleuchtung. Über unsere intelligenten Energienetze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt mit Energie. Darüber hinaus plant, baut und betreibt die Unternehmensgruppe moderne und leistungsstarke Glasfasernetze.
Mit rund 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 320 Auszubildenden und Praktikanten, ist die Avacon-Unternehmensgruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region und damit ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Knapp 1 Milliarde Euro fließen jährlich in Form von Steuern, Aufträgen und Löhnen in den regionalen Wirtschaftskreislauf. So leisten wir einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und setzen Impulse für die Unternehmen in der Region.
Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.