Pressemitteilung -
Warum zurzeit Helikopter über Norddeutschlands Stromtrassen fliegen
Kontrollen zwischen Lüneburg–Soltau, Nienburg–Hannover und im Netzgebiet Oldenburg
In Norddeutschland schauen derzeit viele Menschen verwundert in den Himmel: Fliegt der Hubschrauber nicht gefährlich nah an den Hochspannungsleitungen? Der Grund ist simpel: Avacon überprüft turnusgemäß ihre Hochspannungsleitungen in Niedersachsen – aus der Luft.
Ein Helikopter kontrolliert dabei rund 800 Kilometer Freileitungen. Die Inspektion startete vergangene Woche entlang der Trasse Lüneburg–Soltau, führt über das Netzgebiet Oldenburg und endet Mitte März mit der Strecke Nienburg–Hannover. Diese Methode verschafft dem Stromnetzbetreiber schnell einen umfassenden Überblick über den Zustand des Netzes.
Millimeterarbeit am Mast: Schäden erkennen im Flug
Zwei erfahrene Avacon-Mitarbeiter begleiten den Piloten und übernehmen die Kontrolle. Aus der Luft lassen sich Schäden oft besser erkennen als vom Boden. Sie suchen nach beschädigten Leitungsseilen, defekten Isolatoren, Mängeln am Mastgestänge oder Bewuchs, der den Leitungen zu nahe kommt. Auch Vogelnester, Neubauten in Mastnähe oder Fremdkörper wie Plastikplanen erfassen sie. Alle Beobachtungen werden dokumentiert, ausgewertet und später von Monteuren behoben.
Für die Piloten ist die Aufgabe anspruchsvoll: Sie steuern den Helikopter mit nur 20 Stundenkilometern und halten dabei einen Abstand von fünf bis zehn Metern zu Masten und Leitungen. Diese Präzision ermöglicht es, selbst kleinste Schäden zu entdecken.
Zwischen Tradition und High-Tech
Die Luftkontrolle hat Tradition: Alle vier Jahre überprüft Avacon ihre Hochspannungsleitungen per Helikopter. Dazwischen inspizieren Teams die Trassen zu Fuß und kontrollieren Maste und Fundamente. Entdecken sie Auffälligkeiten, setzt das Unternehmen zusätzlich Drohnen ein, um Details aus der Nähe zu prüfen und Maßnahmen zu planen. Seit über 20 Jahren ergänzt die Hubschrauberbefliegung die klassische Bodeninspektion – schnell und effizient.
Themen
Voller Energie. Für die Menschen in der Region.
Als eines der größten regionalen Energieversorgungsunternehmen Deutschlands bringt die Avacon-Unternehmensgruppe Energie genau dorthin, wo Millionen Menschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig, effizient und umweltfreundlich.
Wir sind Partner für regionale Energielösungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte, Mobilität und Beleuchtung. Über unsere intelligenten Energienetze verbinden wir Menschen von der Nordseeküste bis Südhessen, von der niederländischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt mit Energie. Darüber hinaus plant, baut und betreibt die Unternehmensgruppe moderne und leistungsstarke Glasfasernetze.
Mit rund 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 320 Auszubildenden und Praktikanten, ist die Avacon-Unternehmensgruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region und damit ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Knapp 1 Milliarde Euro fließen jährlich in Form von Steuern, Aufträgen und Löhnen in den regionalen Wirtschaftskreislauf. So leisten wir einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und setzen Impulse für die Unternehmen in der Region.
Avacon ist Teil des E.ON-Konzerns, zugleich aber auch stark kommunal geprägt. Mehr als 200 Kommunen und Landkreise halten 38,5 Prozent der Anteile an Avacon.