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Glasfaserkooperation Krefeld (v.l.): Planungsdezernent Markus Beyer, Stephan Klaus (Deutsche Glasfaser), Rafael Markwald FB 61, Eckard Preen (Wirtschaftsdezernent), Oberbürgermeister Frank Meyer, Markus Munkenbeck (Deutsche Glasfaser). (Krefeld)
Glasfaserkooperation Krefeld (v.l.): Planungsdezernent Markus Beyer, Stephan Klaus (Deutsche Glasfaser), Rafael Markwald FB 61, Eckard Preen (Wirtschaftsdezernent), Oberbürgermeister Frank Meyer, Markus Munkenbeck (Deutsche Glasfaser). (Krefeld)

Pressemitteilung -

Glasfasernetz für Krefeld: Deutsche Glasfaser plant Ausbau von 30.000 Glasfaseranschlüssen

Stadt Krefeld schließt Kooperationsvereinbarung mit Netzanbieter aus Borken / Deutsche Glasfaser engagiert sich erstmalig großflächig in einer Großstadt

10.09.2020, Krefeld/Borken. Die Stadt Krefeld hat einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft gemacht: Zusammen mit der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser hat die Stadtverwaltung eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und damit eine wichtige Voraussetzung für einen möglichen Glasfaserausbau geschaffen. Der Netzanbieter aus Borken startet damit Anfang 2021 die Nachfragebündelungen in den ersten Stadtteilen: Wenn 40 Prozent der Anwohner in den Ausbaugebieten einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abschließen, wird das Glasfasernetz privatwirtschaftlich ausgebaut – ohne Ausbaukosten für Kunden und Stadt. Insgesamt etwa 30.000 Haushalte in 40 Ausbaugebieten in Krefeld sollen in den kommenden Jahren davon profitieren. Welche Gebiete es sein sollen, wird beim Auftakt der ersten Vorvermarktung bekannt gegeben.

Wie wichtig eine schnelle und stabile Internetanbindung ist, zeigt sich aktuell an den Herausforderungen der Corona-Krise. Insgesamt verlagert sich das Leben in die Online-Welt. Viele Berufstätige arbeiten von Zuhause aus und Schülerinnen und Schüler werden teilweise über das Internet unterrichtet. Daneben spielt Streaming von Filmen, Musik und Gaming in der Freizeit eine immer größere Rolle. Um für den steigenden Bandbreitenbedarf jetzt und in Zukunft gerüstet zu sein, setzt Deutsche Glasfaser auf den Ausbau von FTTH-Glasfasernetzen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus). „Ein Glasfaseranschluss ist eine zukunftssichere Internetanbindung für Privathaushalte und Unternehmen. Schnelles Internet ist ein Muss für die Nutzung der digitalen Möglichkeiten der Gegenwart und der Zukunft. Deshalb freuen wir uns, dass die Deutsche Glasfaser sich nun nach erfolgreichen Ausbauten in einigen Gewerbegebieten in vielen Stadtteilen unserer Stadt engagiert, um ihr Glasfasernetz großflächig auszurollen. Die gute Zusammenarbeit zwischen unserem Breitbandbeauftragten, der dauerhaft im engen Kontakt mit den Telekommunikationsanbietern steht, und den Unternehmen trägt jetzt wieder Früchte“, sagt Oberbürgermeister Frank Meyer.

Deutsche Glasfaser hat bereits im vergangenen Jahr die drei Krefelder Gewerbegebiete Hafen, Bockum und Fichtenhain mit Glasfaser erschlossen. Das jetzt geplante Projekt soll nun im großen Stil Privathaushalte ans Glasfasernetz anschließen. In diesem Zuge werden auch weitere Gewerbegebiete erschlossen – so dass auch Unternehmen jeglicher Größe vom Glasfaserausbau profitieren können. „Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Krefeld für das Vertrauen in unser Knowhow“, sagt Stephan Klaus, Bereichsleiter Strategische Partnerschaften & Kooperationen von Deutsche Glasfaser. „Deutsche Glasfaser ist Spezialist für den Ausbau von Glasfaser-Infrastrukturen für Privathaushalte und Unternehmen. Über 500 Kommunen haben wir bereits an unser Netz angeschlossen – und das vorwiegend im ländlichen Raum. Krefeld ist nun die erste Großstadt, die wir in so einem großen Projektumfang in Angriff nehmen – und unsere Teams können es kaum erwarten, loszulegen. Aber – wie auch in allen anderen privatwirtschaftlichen Projekten – sind wir auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, so Stephan Klaus weiter.

Im Aktionszeitraum der Nachfragebündelung können sich Bürgerinnen und Bürger, die in den geplanten Ausbaugebieten wohnen, für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser entscheiden. Erreicht die Vertragsquote in den Ausbaugebieten mindestens 40 Prozent, steht dem schnellen privatwirtschaftlichen Netzausbau durch Deutsche Glasfaser nichts mehr im Weg.

Der Vorteil der FTTH-Glasfaseranschlüsse: Bei diesen Anschlüssen wird die Glasfaser bis ins Haus bzw. bis in die Wohnung geführt – die Anschlüsse sind somit komplett kupferfrei. Kunden erhalten exakt die Leistung, die sie buchen – mindestens 300 Megabit pro Sekunde im Download. Bürgerinnen und Bürger, die einen Vertrag während der Nachfragebündelung unterschreiben, zahlen keine einmaligen Kosten für den Ausbau ihres Anschlusses, sondern nur die monatlichen Vertragskosten.

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

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Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser plant, baut und betreibt hauptsächlich anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. 2020 gründeten die erfahrenen Glasfaserinvestoren EQT und OMERS als Eigentümer die Unternehmensgruppe durch einen Zusammenschluss der Netzanbieter inexio und Deutsche Glasfaser. Mit einem verfügbaren Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Milliarden Euro sollen so mittelfristig 6 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit ausgebaut werden. Deutsche Glasfaser ist als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. www.deutsche-glasfaser.de

Pressekontakte

Dennis Slobodian

Dennis Slobodian

Pressekontakt Senior Referent Unternehmenskommunikation 02861 / 6806-7260