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Mit der Herausgabe des Herzberichts geben die Herzstiftung und die herzmedizinischen Fachgesellschaften wichtige Impulse für die kritische Beurteilung der kardiologischen und herzchirurgischen Versorgung in Deutschland.

News

Vorstellung des Deutschen Herzberichts – Update 2026: Einladung zur Hybrid-Pressekonferenz

Daten, Trends und Perspektiven zur herzmedizinischen Versorgung von Herzpatienten in Deutschland

Fokus-Thema: Herz außer Takt: Prävention und Therapie von Herzrhythmusstörungen und den Folgen – Was leistet die Herzmedizin, was kann der/die Patient:in tun?


Sehr geehrte Damen und Herren,

in Deutschland kommt es pro Jahr zu mehr als 1,65 Mio. vollstationären Krankenhausaufnahmen wegen Herzkrankheiten. Und rund 205.000 Menschen sterben jährlich an einer Herzkrankheit. Zu den häufigsten Diagnosen für eine Krankenhausaufnahme und zu den Top-10-Todesursachen zählen Herzrhythmusstörungen. Diese sind besonders tückisch: Sie können je nach Form der Rhythmusstörung harmlos sein oder aber Herzen akut lebensbedrohlich „aus dem Takt“ bringen (plötzlicher Herztod). Außerdem können Sie – wie im Fall der häufigsten anhaltenden Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern – Schlaganfälle auslösen. Darüber hinaus hängen Herzrhythmusstörungen eng mit anderen Herz- und Kreislauferkrankungen zusammen. So können sie Ursache bzw. Folge von Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen, koronarer Herzkrankheit (KHK), angeborenen Herzfehlern oder Bluthochdruck sowie Auslöser von Komplikationen sein.

Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 präsentiert zu Herzrhythmusstörungen – wie auch zu weiteren wichtigen Herzerkrankungen – aktuelle Trends, z.B. zu Sterbefällen (Mortalität) und vollstationären Krankenhausaufnahmen (Morbidität) in den Bundesländern sowie zu Diagnosen und Therapien (katheterbasiert, chirurgisch, medikamentös).

Der Fokus der Pressekonferenz, auf der der neue Herzbericht vorgestellt wird, liegt auf dem Volksleiden „Herzrhythmusstörungen“ und insbesondere der Frage, was die Herzmedizin in Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Prävention gegen die Volkskrankheit und gegen Komplikationen wie plötzlichen Herztod oder Schlaganfall leisten kann. Das hochkarätig besetzte Podium widmet sich außerdem aktuellen Fragestellungen zur Versorgung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie:

  • Was bieten Kardiologie, Herzchirurgie und Kinderkardiologie für Patienten mit Herzrhythmusstörungen: Welche für die Patientenversorgung relevanten Trends zeichnen sich bei den Therapieverfahren ab?
  • Wie kann eine bessere Lebensqualität und Prognose von Patienten mit Herzrhythmusstörungen erreicht werden – wie steht es um Kinder und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH)?
  • Prävention und Reha: Bluthochdruck oder Diabetes sind häufige Ursachen von Vorhofflimmern: Wie können Betroffene durch Vorsorge diesen an sich vermeidbaren Risikofaktoren selbst entgegenwirken und damit Vorhofflimmern und Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz verhindern (Lebensgewohnheiten)?
  • Gesundheitspolitik: Welche Stellschrauben sichern eine gute kardiologische Versorgung auch in Zeiten von Reformen und Sparzwängen? Wie kann gleichzeitig die Prävention forciert werden, um die Häufigkeit von Krankenhausaufnahmen und die Sterberaten an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken?
  • Strategien gegen plötzlichen Herztod und Schlaganfall: Wann und wie häufig werden Ablationsverfahren und Herzschrittmacher/implantierbare Defibrillatoren (ICD) genutzt?
  • Katheterablation bei Vorhofflimmern und komplexen Rhythmusstörungen: Welche Trends zeichnen sich ab? Welche Rolle spielt dabei die zunehmende Ambulantisierung?
  • Wie haben sich andere Herzkrankheiten wie Herzschwäche, koronare Herzkrankheit (u. a. Herzinfarkt), Klappenerkrankungen und angeborene Herzfehler in Morbidität bzw. Mortalität (nach der Pandemie) entwickelt?
  • Kard-Reha: Welche Entwicklungen sind hier auffällig?

Wir laden Sie zur Präsentation des „Deutschen Herzberichts – Update 2026“ als moderierte Hybrid-Pressekonferenz am Mittwoch, den 16. September 2026, von 11.00 bis 12.15 Uhr ein:

Online: https://herzstiftung.de/live (Link wird kurz vor PK-Termin aktiv geschaltet)

Vor Ort: Allianz-Stiftungsforum Berlin (Raum E042 im Erdgeschoss), Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Um Vorab-Anmeldung per E-Mail unter presse@herzstiftung.de wird gebeten

Referent und Moderation:

Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung

Gesprächspartner:

Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK)

Prof. Dr. Torsten Doenst, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)

Prof. Dr. Anselm Uebing, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK)

Dr. Eike Langheim, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR)

N. N., Herzpatient:in mit Herzrhythmusstörungen

Mit freundlichen Grüßen

Deutsche Herzstiftung e. V.

Kontakt bei Fragen: Deutsche Herzstiftung, Pressestelle: Michael Wichert/Pierre König, Tel. 069 955128114/-140, E-Mail: presse@herzstiftung.de

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Antwortformular zur Pressekonferenz

Vorstellung des „Deutschen Herzberichts – Update 2026“

Mittwoch, 16. September 2026, 11.00 bis 12.15 Uhr

Online: https://herzstiftung.de/live (Link wird kurz vor PK-Termin aktiv geschaltet)

Vor Ort: Allianz-Stiftungsforum Berlin (im Raum E042 im Erdgeschoss), Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Kontakt bei Fragen: Deutsche Herzstiftung, Pressestelle: Michael Wichert, Tel. 069 955128114, Pierre König, Tel. 069 955128140, E-Mail: presse@herzstiftung.de

Ich nehme an der Pressekonferenz

( ) vor Ort in Berlin teil und habe Interesse an Interviews mit Experten/Patient:

( ) vor Ort

( ) Telefon

( ) online teil und habe Interesse an telefonischen Interviews mit Experten/Patient

( ) nicht teil, bitte um Zusendung der Presseunterlagen.

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