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Bild: OMV Aktiengesellschaft

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OMV erhält EIB-Darlehen für 140-MW-Elektrolyseur

Die OMV hat im Juli von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein Darlehen über 450 Millionen Euro für den Bau eines 140-MW-Elektrolyseurs am Raffineriestandort Schwechat bei Bruck an der Leitha erhalten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 600 Millionen Euro. Die Anlage soll Ende 2027 in Betrieb gehen und jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Dieser soll vor allem zur Herstellung nachhaltigerer Kraftstoffe und chemischer Produkte eingesetzt werden.

Nach Angaben der OMV wird der Einsatz des grünen Wasserstoffs die CO₂-Emissionen der Raffinerie Schwechat sowie der dort produzierten Kraftstoffe und chemischen Erzeugnisse um rund zehn Prozent senken. Bis 2030 plant das Unternehmen, seine Produktionskapazität für erneuerbare Kraftstoffe und nachhaltige chemische Rohstoffe auf rund 900.000 Tonnen pro Jahr auszubauen.

Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO der OMV, bezeichnete den Bau einer der größten Anlagen für grünen Wasserstoff in Europa als wichtigen Meilenstein für die Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Die Darlehenszusage der Europäischen Investitionsbank sei zugleich ein starkes Signal des Vertrauens in die Transformationsstrategie des Unternehmens.

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